Es geht wieder los.

Endlich!!!! Es geht wieder los. Die größte Schreckenszeit ist vorbei.

Spätestens ab Montag kommen wieder Artikel. Beiträge die allesamt nur  von Positiven strotzen.

Doch jetzt ist erst einmal Freude angesagt.  Fast drei Monate war es für mich nicht möglich in den Blog zu kommen. Heute Morgen ist es mir gelungen.

Überhaupt scheint das Leben für mich wieder Neu zu beginnen.

Heute bin ich nach über 100 Tagen wieder mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren und alles ist Gut gegangen

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Freude oder überfrierende Nässe

Nein!! Ich habe keinen  grossen Schaden genommen. Aber manche Dinge passieren einfach – da hat meine keine Chance. So war es auch bei mir an dem Morgen. Die erste und zweite Straße war einwandfrei zu befahren. Bei der dritten Straße war eszwar phasenweise etwas feucht aber das war kein Problem für mich. Als alle Gefahr scheinbar hinter mir lag, war ich eine Sekunde unkonzentriert, sonst hätte ich gesehen das eine ca. zwei Meter breite minimale Eisschicht auf dem Radweg war. So rutschte mein Rad einfach nach rechts weg und um Schlimmeres zu verhindern versuchte ich mich der Hand ab zu stützen. Der Aufprall war aber so heftig das meine Augenbraue den Sturz abgefedert hat und meine Hand genauer mein kleiner Finger noch Schlimmeres verhindern konnten.

Zum Glück kamen gleich Anwohner vorbei um mir zu helfen. Eigentlich wollte ich gleich weiter zur Arbeit, doch sie bestanden auf einen Krankenwagen.  Da ich zu schwach war, musste ich alles über mich ergehen lassen. Die Sanitäter wischten mir das Blut erst einmal weg  und später im Krankenhaus kam noch ein Verband dazu.

 

Tags darauf wurde meine rechte Hand noch geröngt. Dabei wurde ein Bruch an meinen kleinen Finger diagnostiziert. Da mich der Chirug vom letzten Mal her noch kannte, hat er darauf verzichtet mein Hand in Gips zu legen. Er hat nur den Rigfinger mit dem kleinen Finger getapet, was  zur Folge hat das mir nur noch drei Finger zur Verfügung stehen.

Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt und kann auch wieder am PC sitzen. Auch wenn es nur nach einer Kleinikeit aussieht, vom Anziehen bis zum Zähne putzen, ohne Hilfe wäre ich aufgeschmissen.

Nun wäre der Vorfall für viele ein Grund sich zu ärgern oder verzweifelt zu sein. Das gilt nicht für mich. Es hätte auch anders kommen können, immerhin ist meine Schürfwunde am Kopf direkt an der Nahtstelle zu meiner Plastiklplatte im Kopf. Es ist aber noch einmal gut gegangen. Die nornalerweise in Frage kommenden Folgen werden von mir lieber ignoriert. Deswegen zählt für mich nur der positiuve Ausgang dieses Unfalls.

Für mich gibt es keinen Bick zurück. Passiert ist passiert, es zählt nur noch der Blick voraus.

Demnächst wird der Hinweis, im Radio, auf überfrierende Nässe von mir ernst genommen.

 

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Überschriften

Es gibt so wahnsinnig viele Überschriften die mir zum aktuellen Beitrag einfallen. Darum fange ich gleich mit dem Grund für meine ausgefallene Beiträge an.

Letzte WOCHE bin ich bei überfrierender Nässe unglücklich mit dem Rad weg gerutscht und habe mir den kleinen Finger der rechten Hand gebrochen

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2018

So war mein Beitrag für den 23.12.17 gedacht. Doch so wie die letzten Tage des Jahres waren, das war nicht schön und auch nicht erzählenswert, denn hier soll überwiegend Positives stehen und das war bei mir in den letzten Tagen des alten Jahres nicht der Fall. Doch mein Blick geht wieder nach vorne und optimistisch in die Zukunft.

Was war, das war – nun haben wir 2018 und alles wird gut.

Ob das ausreicht?  Wahrscheinlich nicht. Aber Positives Denken gepaart mit dem Glauben an die eigenen Stärken kann viel ausmachen um gut voran zu kommen. Ein schlechtes Jahr kann man immer wieder mal haben – aber zwei hintereinander  – das ist seltener der Fall

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19.12.2018

Es sind noch fünf Tage bis Heiligabend. Wie immer kommt das „so plötzlich“ und die Zeit wird knapp. So ist es auch bei mir. Wochenlang gingen mir Ideen durch den Kopf, aber nichts gefiel mir. Nun wird  es langsam Zeit. Zum Glück ist mir etwas Gutes ein gefallen. Am Donnerstag wird alles perfekt gemacht

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Schnee

Am Wochenende hat es etwas geschneit. Für Norddeutsche Verhältnisse war es sogar viel. Um sicher zu gehen bin ich am Montag mit der Straßenbahn zur Arbeit gefahren. Eigentlich eine gute Idee, so war die Verletzungsgefahr nicht gegeben, als wenn ich mit dem Rad unterwegs wäre. Doch es kam wieder einmal ganz anders. Es gibt einen Weg der nicht gestreut oder geräumt wird wenn es geschneit hat. Das sind die 800 Meter von der Bahn zur Bibliothek.

Dementsprechend Glatt war er auch. Es war eine Kraftanstrengung mit Folgen. Seitdem plagt mich ein Muskelkater im Hüftbereich, der mir das Gehen schwer fallen lässt. Mein Bewegungsrhythmus ist so eingeschränkt das ich die letzten Tage nur Zuhause verbracht habe.

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Erkenne

Das wird kein Bibel Beitrag , dafür handelt er über meine Erkenntnisse die ich in den letzten Tagen gewonnen habe. Doch der Reihe nach. Heute ist der SPD Parteitag für den ich die Fahrt auch schon gebucht hatte. In einen ruhigen Moment, letzte Woche Freitag, kam mir die Idee mal über die Fahrt, den Parteitag und meine Aktivitäten in Berlin nach zu denken.

Alles schön und gut, ja ein traumhaftes Programm lag vor mir.  Doch HALT! eine Kleinigkeit hatte ich vergessen. Ich bin keine 40 mehr, meine Beweglichkeit ist nicht mehr so wie noch vor ein paar Jahren und ein Stock ist jetzt mein ständiger Begleiter. Wie lange würde ich meinen Berlin Ausflug durchstehen? Diese Frage bewegte mich lange und führte zu der Erkenntnis, das mein geplanter Parteitags Besuch doch eine Nummer zu groß sein könnte.

Schnell habe ich das Ticket bei der Deutschen Bahn storniert. Irgendwann ist jede Zeit vorbei. Das dies gerade jetzt der Fall ist – Pech, mehr aber auch nicht. Gerade so in Fahrt gekommen, kamen noch andere Erkenntnisse dazu, wie z.B. der Blog. Das ich nicht mehr soviel schreibe und ziemlich oft wie leer gesaugt  bin. Pech –  kann vorkommen – mehr aber auch nicht.

Es ist eben so – jedes Leben bringt Veränderungen mit. Mal mehr, mal sind es weniger. Wichtig ist nur, das man die Veränderungen erkennt und sich ihnen stellt um sie zu akzeptieren. Und doch ist ein Funken Hoffnung in mir der an eine  Besserung  glaubt.

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Weisheiten LXXXIX

Jahrelang habe ich mich für die SPD verausgabt, Zeit und Kraft investiert um mir immer wieder die gleichen Sätze anhören zu müssen

„Das wird dir nie gedankt“ oder Deine ganze Arbeit ist umsonst“

Diese und andere negativen Feststellungen waren schon Normalität für mich. Doch mir war schon immer klar. Irgendwann werden sich Bemühungen oder auch Arbeit auszahlen.  So ähnlich bekam ich auch oft Worte von meinen Eltern zu hören, wenn Freunde von mir mal wieder mit Getränken verwöhnt worden waren.

Das jeder irgendwann für seine Mühe belohnt wird, davon war ich immer überzeugt – aber wann das sein wird? Diese Frage blieb unbeantwortet.

Ein Teil der Frage wurde vor kurzen beantwortet, als sich Freunde von früher bei mir meldeten, und wir seitdem in regen Kontakt sind.

Was die Politik betrifft, so ergab sich vor ein paar Tagen mein Erfolgserlebnis.  Ich bekam vom Bundesvorstand der SPD eine Einladung zum Bundesparteitag der SPD nach Berlin. Gerade im Augenblick verspricht er auch spannend zu werden. Es ist ein schönes Gefühl wenn man zu den Sahnestücken eingeladen wird.Nicht nur das, sondern auch vom Bundesvorstand. Wie auch immer das zustande gekommen ist, das ist mir egal.  Früher habe ich viel Arbeit und Schweiß investiert und keiner hat gefragt.

Heute schöpfe ich die Sahne oder Highlights ab und genieße

Es lohnt sich immer zu arbeiten, auch wenn der Lohn für die Mühe jahrelang aus bleibt.

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Vergangenheit

Inzwischen ist von mir und meinen Geh Stock einiges geschrieben worden und es werden bestimmt noch einige Artikel folgen.

Es reicht schon ein gebrochener Finger, und es entsteht für den betroffenen eine neue Lebenslage. Je nach Dauer des Krankheits- oder Genesungsprozesses verändert sich das jeweilige Leben.  Man muss sich vollkommen  neu orientieren. Die neue Situation zu akzeptieren – das ist noch leicht. Aber mit den damit verbundenen Konsequenzen fertig zu werden – das dauert etwas länger.

Mir war gar nicht klar, was für Folgen sich für mich ergeben.  Selbst eine Tür zu öffnen gelingt nur umständlich, genauso  ist es wenn ich etwas tragen will, es sind viele selbstverständliche Dinge die mir Schwierigkeiten bereiten, aber dafür ist das Wort „Rückenschmerzen“ Geschichte und der ungleiche ja schwankende Gang gehört auch der Vergangenheit an.

So langsam fange ich an, mich auf eine bessere Zukunft ein zu stellen. Um das zu erreichen hilft nur eines  – Positiv Denken

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Schwer

???

Diese Fragezeichen stehen im Moment für meinen Gefühlszustand. Es ist leicht darüber zu schreiben, sich zu motivieren – es zu machen und ohne Schwierigkeiten umzusetzen das ist eine andere Sache.

Es ist ein neues Leben das auf mich zu kommt. Es ist nicht schlechter – nur ungewohnt. Passend dazu haben bei meinen Rad die Bremsen ihren Geist aufgegeben, so das ich vermehrt mit meinen Stock unterwegs bin.  Vielleicht fällt mir die Umstellung auch deswegen so schwer, weil ich nichts mehr tragen kann. Der Stock ist mein Begleiter – und fertig. Mal eben hinter der Bahn herlaufen – das geht nicht mehr oder meiner Frau beim Einkaufen die Tasche tragen – das geht überhaupt nicht.

„Ich kann gar nichts mehr! “

Dieser Gedanke schießt mir das ein oder andere Mal  durch den Kopf. Das ist natürlich vollkommener Unsinn, aber ich war es gewohnt mehr zu machen, mehr zu schaffen. Der Gehstock steht für mich symbolisch für diese Veränderungen, die sich für mich ergeben haben. Das mir das Gehen mit dem Stock auch schwer fällt war am Freitag zu sehen. Meine Belastungsgrenze war schneller erreicht als gedacht. Die Zeit der langen Fußmärsche ist wohl endgültig vorbei.

Doch deswegen bin ich zwar noch etwas irritiert, mehr jedoch nicht. Mit aller Macht versuche ich mich mit der Situation zurecht zu finden um das Positive darin zu sehen.

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