Gedanken 65 oder Stürze

Im Augenblick mache ich mir ernsthaft Gedanken über mich. Gestern bin ich schon wieder gestürzt. Nicht mit dem Fahrrad, sondern im Büro. Ich bin einfach mit dem linken Fuß gegen einen der vielen Kartons gekommen und habe das Gleichgewicht verloren. Überhaupt das Gleichgewicht! Die gleichen Aktionen früher waren alle mit einen Kopfschütteln und einen Gedanken verbunden.

„Bist Du heute verrückt?“ das war meistens mein Gedanke

Heute bleibt mir keine Zeit für solche Gedanken. Es geht so schnell abwärts das mich nur eines beschäftigt.

Wie falle ich richtig?

Dann kommen erst die Gedanken. Und die sind allesamt mit einer Frage verbunden. Warum?

Es ist ganz einfach. Meine Gleichgewichtsstörungen nehmen zu und ich habe noch kein Mittel bzw. keine Maßnahme dagegen gefunden. Was nicht heißt das ich mich klaglos in mein Schicksal ergebe. Für alles gibt es eine Lösung. Und auch hier wird es Möglichkeiten geben.

Welche weiß ich noch nicht. Eine erste Maßnahme von mir ist über vorsichtig zu sein um möglichst viel negatives zu vermeiden. Und doch wird wohl noch einige Stürze geben.  Eines kommt für mich jedoch nicht in Frage, Aufgeben ist ein Fremdwort

 

Rentenreform 2018

Heute bin ich im wahrsten Sinne des Wortes euphorisiert. Ja,auf den ersten Blick sieht es so aus als ob das neue Rentenpaket mir zugute kommen könnte.

Das würde für nichts anderes bedeuten als das ich schon am 2.1.2019 aufhören könnte und meine Rentenanwartschaft würde trotzdem so gerechnet als ob ich bis 65 gearbeitet hätte. Einfach genial. Dann hätte sich mein Durchhaltevermögen gelohnt.

Inwieweit die Rente sich für mich erhöhen würde, kann ich nicht sagen. Aber allein das Gefühl schon (ab dem 11.1.19) jederzeit aufhören zu können, das ist ein tolles Gefühl. Mir blieben die Jahre 2019 bis 2021 erspart. Denn die Arbeit, so positiv sie auch von mir beschrieben wird, fällt mir immer schwerer.

Wie gut das der Kampfeswille bei mir so ausgeprägt ist.

Tagebuch

Was soll ich schreiben? Es gibt so vieles was erwähnenswert wäre. Wahrscheinlich könnte ich im Augenblick ganze Romane schreiben. Aber das ist nicht gewollt. Dieser Blog ähnelt zwar einen Tagebuch,, soll aber keines sein. Er ist ganz einfach eine Auflistung  der Dinge die man erleben kann. Erlebnisse die nur möglich sind wenn man immer an sich und seine Stärken glaubt. Wenn man bereit ist sich immer wieder zu überwinden und nicht bereit ist aufzugeben.

Natürlich gibt es auch die Schattenseiten, die negativen Erlebnisse. Das gehört aber zum Leben dazu. Es läuft nicht immer alles nach Wunsch. Um zu zeigen, das diese auch ein Teil des Lebens sind, werden sie bewusst von mir aufgeschrieben. Dazu gehört auch das es möglich ist sich immer wieder  aus dem Sumpf zu ziehen. um kurz darauf angenehmes zu erleben.

Neu

Im Augenblick erscheint mir alles NEU oder besser gesagt

„Ich freue mich auf mein neues Leben“

Wann es soweit sein wird, hängt von vielen Faktoren ab. Dabei steht die Gesundheit natürlich an erster Stelle.  Aber es kommen auch noch weitere Punkte dazu, die ich erst einmal nicht nennen möchte. Fakt ist auf jeden auf jedenfall das ich Entscheidungsfreiheit habe, was mir besonders gefällt.

Renten Termine

Endlich!! Es steht fest. Gestern hatte ich meinen Termin bei der Rentenberaterin. Dabei wurde mir ausgerechnet wie viel ich zu welchen Zeitpunkt bekomme.

Danach stand für fest, das nur drei Termine in Frage kommen. 1.Januar, 1. Mai oder 1. August.

Es ist also absehbar, das mein Arbeitsleben sich dem Ende nähert. Dabei hatte ich erst den August  2020 ins Auge gefasst. Nur dann ging mir der Faktor Gesundheit noch einmal durch den Kopf. Danach gab es überhaupt keine andere Möglichkeit  für mich als so schnell wie möglich auf zu hören

Vielleicht wäre mir das auch gar nicht so bewusst – aber nach einen längeren Telefonat mit meiner Mutter indem Sie noch einmal dramatisch auf meinen Krankheitsverlauf hinwies, wurde mir mein bisheriges Glück drastisch vor Augen gehalten. Dabei wurde mir klar das es auch mal schief gehen kann und mein „Schutzengel“  mich verlässt.

Es ist an der Zeit auch mal selber etwas zu meiner Gesundheit beizutragen. Dementsprechend kann es nicht schaden, wenn ich mehr Rücksicht auf Körper und Geist nehme.

Deswegen wird für mich in spätestens Schluss sein. Dann heißt es für mich  Uni ade

Hupen

Letzte Woche Samstag, als wir vom Garten nach Hause fuhren, überholte mich ein Auto, und hupte dabei so kräftig das ich mich erschrak und mein linker Fuß von der Pedale rutschte. Der nächste Schrecken folgte sofort. Ich musste schnell reagieren, sonst.. würde ich stürzen. Das war mir sofort klar. Denn der linke Fuß würde die Pedale blockieren und ich würde über den Lenker nach vorne fliegen. Eine schmerzhafte und blutige Angelegenheit lag vor mir.  Innerhalb von Sekunden Bruchteilen spielten sich vor meinen Augen viele blutige Stürze ab. Zum Glück konnte ich schnell und richtig reagieren.

Wenn die Erfahrungen auch nicht die besten waren. Diesmal konnte ich die richtigen Schlüsse daraus ziehen und habe alles Gut und Heile überstehen.  Den Rest des Tages fuhren wir einfach zum Genießen irgendwo hin. Der Sonntag war ok aber am Montag morgen schlug mein Kopf zurück und legte mich vollkommen flach. Kein Hunger, kein Durst dafür aber umso heftiger  geschwitzt und nur müde.

Am Mittwoch klärte mich meine Ärztin auf. Dieses Erlebnis hatte ein traumatisches Gefühl in meinen Kopf ausgelöst und brächte noch ein paar Tage um es zu verarbeiten.

Seit Sonntag bin ich wieder fit.

Trauma

Was ist ein Trauma?

Ein Trauma (griech.: Wunde) ist ein belastendes Ereignis oder eine Situation, die von der betreffenden Person nicht bewältigt und verarbeitet werden kann. Es ist oft Resultat von Gewalteinwirkung – sowohl physischer wie psychischer Natur. Bildhaft lässt es sich als eine „seelische Verletzung“ verstehen.

Als traumatisierend werden im Allgemeinen belastende Ereignisse wie schwere Unfälle, Erkrankungen und Naturkatastrophen, aber auch Erfahrungen erheblicher psychischer, körperlicher und sexueller Gewalt sowie schwere Verlust- und Vernachlässigungserfahrungen bezeichnet. Sie können tiefe Wunden in der Seele hinterlassen, die einen Menschen das Leben lang beeinträchtigen.
Wie eine körperliche Verletzung Zeit braucht, um zu verheilen, ist auch ein Trauma eine Verletzung der Seele, die ebenfalls Zeit braucht zum Verheilen.

Klassische Beispiele sind hier die posttraumatischen Belastungsstörungen verletzter Soldaten, Flüchtlinge, von Opfern von Gewaltverbrechen oder Unfallopfern.

Traumatisierungen, die zunächst rein psychischer Natur sind, können sich in der Folge in psychosomatischen Leiden niederschlagen.

So ähnlich ging es mir letzte Woche. Bei mir ging nichts mehr. es überschlug und blockierte sich alles.

Das kommt aber erst Morgen

Teil II

Was lange währt….

Da man diesen Beitrag mit vielen Artikeln  oder Weisheiten kombinieren kann, ist daraus ein Zweiteiler geworden.

Im Augenblick geht es nur um die äußere Gestaltung des Blogs. Aber schon beim Schreiben fielen mir unendlich viele Parallelen zum normalen Leben auf.

Nachdem vor ein paar Monaten einiges schief gelaufen war, wiederholte sich das Problem erneut für mich. Doch inzwischen war ich auf sol eine Situation eingestellt, und konnte dementsprechend reagieren. Das Problem an der Sache war nur das ich den Fehler noch nicht genau gefunden hatte.

Genau wie in vielen Situationen meines Lebens,  zählte meine Zuversicht.  „Das wird schon – irgendwie und irgendwann werde ich eine Lösung finden – ich bin schon soweit voran gekommen, dann wird mir der letzte Schritt auch gelingen. Wenn nicht jetzt – dann irgendwann – was lange währt wird auch mal zum Erfolg führen.

Lauter Kernsätze die mich bisher mein Leben lang begleitet haben. Dieses kleine Problem am PC/Blog steht stellvertretend für alles im Leben. Bloß nicht aufgeben. Kämpfen bis das Problem gelöst ist.

Das Grundgerüst stand für mich schon fest beim Blog, aber es gab noch ein paar Details zu verbessern. Das war zwar mühsam und absolutes Neuland für mich. Aber es hat geklappt.

So in etwa ließen sich auch viele Erlebnisse von mir gut beschreiben. Da spielt es keine Rolle ob es um das „Laufen lernen“ oder die Aussprache bzw. die richtige Art und Weise zu essen, geht. Es gab und gibt immer noch Möglichkeiten um bestimmte Situationen zu verbessern.

Rückschläge sind dabei immer eingeplant und kommen, dummerweise, auch immer wieder vor. Da hilft nur Ruhe bewahren und

„Was lange währt wird irgendwann gut“