Fußball 1/17

Seit gestern Abend schwebe ich auf Wolke 7

Es war Grandios, nicht meine Leistung aber das ganze Spiel. Es gab nicht einen Moment der körperlich oder Geistigen Schwäche, nicht einen Sturz, es verlief alles ohne Probleme. Zum Schluss stimmte sogar die Leistung. Das erste Mal seit vielen Wochen das alles einwandfrei gewesen ist. Dieses Hochgefühl das mich gerade umgibt lässt sich nur schwer beschreiben, es ist einfach ein Traum.

Sorgen

Eigentlich müsste mein Gesicht vollkommen faltig aussehen, so groß sind meine Sorgen um meinen Fußball, dazu kommt noch die innere Zerrissenheit ob ich spielen soll oder nicht. Ja – eine Portion Angst ist schon dabei wenn ich an heute Abend denke. Vielleicht passiert wieder etwas nur diesmal folgenschwerer!

Aber nach langen inneren Kämpfen gibt es nur eines. Es wird Fußball gespielt, es wird nur Positiv gedacht, es gibt gar keine andere Möglichkeit – es wird gut ausgehen.

Als es in den siebzigern darum ging mich weiter zu entwickeln und auch Meilenschritte zu machen, gab es nie das Gefühl „auf sicher zu gehen“ Es gab nur eines und das eigentlich täglich denn so viele Hürden mussten von mir bewältigt werden

Augen zu und durch – kämpfen ohne darüber nach zu denken, einzig das Ziel vor Augen zu haben. Es gab nur den Blick nach vorne für Sorgen war kein Platz. So gesehen kann ich über das erreichte Glücklich sein und auch Glücklich darüber das ich es auch soweit gebracht habe mir Gedanken darüber zu machen ich das Risiko eingehe und kämpfe oder mein augenblicklicher Stand mir reicht. Das ist  schon fast Luxus. So eine gute Ausgangslage gab es nicht immer für mich

Eisglätte

Es gibt da Tage vor denen es mir graut. Gestern war mal wieder so einer, denn es war sonnig und lud zu einen Spaziergang ein. So groß meine Lust auf einen Spaziergang auch war, meine Begeisterung hielt sich in Grenzen. Es schlugen also zwei Seelen in mir. Die eine wollte raus, die andere Zuhause bleiben. Wir entschieden uns für die richtige  Variante – den Spaziergang.

Der einzige Haken an der Sache war mein Kreuz. Mir war von Anfang an klar, das es eine schmerzhafte Angelegenheit war, ein Spaziergang im Schnee war besser als nur Zuhause. Meine Frau hatte es mir noch in Aussicht gestellt darauf zu verzichten, doch mein Entschluss stand . Leichter Schnee und Eisglätte begleiteten uns den ganzen Weg, es war nicht gerade leicht, denn keiner von uns wollte stürzen. Es war einer dieser Tage an denen mir aufgezeigt wurde, das mein linkes Bein nur bedingt funktionsfähig ist.

Und doch habe ich das Risiko nicht gescheut, bin einige Male über meinen eigenen Schatten gesprungen um am Ende Bestätigung und Freude zu ernten. Eine alte Weisheit hatte sich wieder einmal bestätigt.

Nur wer sich Quält, der wird Erfolg ernten

3 Tage

Es waren nicht ganz so viele Beiträge die in den letzten Wochen von mir geschrieben worden sind. Umso schöner war es das mir Anfang der Woche genügend Stoff für ausführliche Artikel durch den Kopf ging. Doch nichts ging mehr Mein Blog war weg!

Was war passiert. 1&1 hatte von mir eine Kündigung für einen Zusatz dienst bekommen. Worauf hin sie gleich einige entscheidende Teile des Blogs mit heraus genommen haben. In diesen Tagen ist mir erst aufgefallen welche Bedeutung der Blog für mich hat. Es fehlte doch etwas. Mir ging ständig diese eine Frage durch den Kopf.

„Was ist mit den Menschen diie den Blog lesen um neue Motivation daraus zu schöpfen?“

Acht Jahre Arbeit – einfach weg – Nein das durfte nicht sein. 8 Jahre mühevolles Beschreiben meines Lebens, immer wieder meine Krankheit als Beispiel erwähnen, was nicht gerade leicht war und teilweise enorme Kräfte gekostet hat. Und das nur um Gleichgesinnten zu Helfen – alles, einfach weg? Das war ein Horror Szenario.

Doch es hat auch etwas Gutes gehabt. Mir wurde klar wie wichtig der Blog für mich ist und das er Teil meines Lebens ist. Das für mich dieser Satz „Und das nur um….“ nicht zählt. Sondern wie gut und richtig es ist anderen Menschen zu Helfen. Ja – mir würde etwas fehlen.

. Seit Heute ist er wieder da. Es war ein längeres und intensives Gespräch mit der Hotline von 1&1 – aber es hat sich gelohnt. Ich habe mich gewehrt und lasse mir nichts gefallen, sondern kämpfe für mein Recht, was nicht nur für mich galt sondern auch ein Kampf für alle Leser war.

Träume

Noch eine Nacht, dann ist der Spuk vorbei. Vor ein paar Monaten fiel mir auf das ich hin und wieder schlecht schlafe, und dabei nur negatives erlebe. Irgendwann registrierte ich das diese Tage immer  immer kurz vor Vollmond waren. Etwas später fiel mir auf das meine Träume extrem Negativ waren in diesen Nächten. Doch mir fehlte ein Mittel um das abzuwenden. Meine Gute Laune wollte ich beibehalten und mir den Tag nicht durch so wirre Träume verderben lassen. Es könnte ja sein, das sich diese Träme auch auf die Stimmung am Tage auswirken.

NEIN ! Das soll nicht sein.

So sind meine Nächte im Augenblick ein Wechselbad der Gefühle. Sobald es wieder kritisch wird in meinen Träumen und ich dadurch kurz wach werde, versuche ich dagegen zu steuern. Irgend etwas Positives, egal was Hauptsache Gute Gedanken. Da wird sogar der schlechteste Fußball schön gedacht sowie vieles mehr solange es einen positiven Charakter hat

Negatives Gedankengut soll bei mir keine Chance bekommen

 

Vorzeichen

Den ein oder anderen mag meine Vorgehensweise vielleicht etwas zu optimistisch sein. Ich sehe das anders. 2016 ist vorbei und jetzt beginnt ein Neues Jahr, ein Jahr das einfach GUT wird. Obwohl die Vorzeichen bei mir alles andere als „Gut“ aussehen.

67 war mein Unfall

77 war der bisher größte Tiefpunkt in meinen Leben

87 hatte ich zwei heftige Fahrradstürze und zwei Knochenbrüche

97 war der große Zusammenbruch, beim Fußbal,  der mich mehrere Wochen außer Gefecht gesetzt hat

07 war einfach ein schlechtes Jahr, in dem noch die Erlebnisse des Vorjahres verarbeitet werden mussten. Zusammenbruch und Kreuzbandriss sowie Schlüsselbeinbruch das hinterließ schon Spuren

Und nun haben wir wieder eine 7 am Ende. Nimmt man die Ereignisse der letzten Jahrzehnte als Zeichen für dieses Jahr, dann wird es nicht so amüsant für mich. Doch anstatt an böse Vorzeichen zu glauben, zählt für mich nur eines. Nichts ist ewig – jedes Blatt dreht sich mal. Und deswegen wird sich mein Optimismus auch durchsetzen.

Bilanz 2016-2

Gestern war der Anfang. Heute geht es weiter.

Im letzten Jahr hat sich die Auswertung der Statistik zahlen geändert. Auf einmal waren es 70% weniger Besucher auf meiner Seite, das war heftig und für mich ein Dämpfer. Bei genauerer Betrachtung stellte sich aber heraus, das die Seitenzugriffe der vielen Suchmaschinen  heraus gestrichen worden sind. So liegen mir jetzt realistische Werte vor. Ergebnisse die nicht geschönt worden sind, die verlässlich sind..

Zum Ende des Jahres fiel es mir nicht immer leicht alles Positiv zu sehen.  Doch nun, mit dem Jahresanfang, ist wieder alles GUT. Für 2017 gibt es nur eine Devise. Zuversichtlich nach vorne sehen und dabei immer einen Hauch Sonne im Herzen haben

Bilanz 2016

Vor einigen Wochen traf ich einen alten Freund. Da wir uns einige Jahre nicht gesehen hatten, unterhielten wir uns über fast alles. Irgendwann fragte er mich auch nach dem Sinn meines Blogs. Inzwischen  ging mir seine Frage noch einige Male durch den Kopf.

In den letzten Jahren sind von mir viele Artikel geschrieben worden. Es waren einige darunter die bis an meine Schmerzgrenze gingen, die viel Kraft gekostet haben. Die meisten Beiträge haben mir Freude bereitet und gingen mir leicht von der Hand. Alles in allen – sie erfüllten ihren Zweck. Sie haben geholfen, zum einen mir selber aber vor allen den vielen Lesern.

Die einen weil sie hoffentlich mehr Verständnis aufbringen, den anderen das sie nun wissen, das ein Leben in der Ecke und ohne Mut und Lebensfreude, nicht sein muss.

Raus gehen – Aktiv sein – das Leben selbstbewusst genießen.

Das sollte der Blog auch im  letzten Jahr vermittelt haben

Erschöpft

Eine meiner Vorlieben war es in den letzten Jahren, Bilanz zu ziehen. Doch diesmal kann sie nur schlecht ausfallen. Deswegen wird es nur ein kurzes Fazit geben

2016 war nicht so erfolgreich

Der Grund für die bescheidene Jahresbilanz ist recht einfach. Zum Ende des Jahres machte sich keine Lustlosigkeit breit, sondern vielmehr war es eine Erschöpfung die sich bemerkbar machte.

Die letzten Jahre fand mein Leben an der Grenze zum Limit statt. Die körperlich und Geistige Höchstgrenze war oft von mir überschritten worden und meine Regeneration benötigte immer Zeit ohne große Besserung. Diese Erkenntnis kam mir in den letzten Tagen. Dabei kam etwas überraschendes für mich heraus. Vielleicht wäre es möglich gewesen diesen Berg von Aktivitäten weiter zu bewältigen, aber meine Ansprüche an mich waren einfach zu hoch.

Mir sind nun einmal Grenzen gesetzt. Wenn diese zu oft überschritten werden oder ständig erweitert werden sollen, dann streikt mein Gehirn irgendwann. Anstatt darüber traurig oder verzweifelt zu sein, bin ich einfach froh es so weit geschafft zu haben. So weit das nur der „Griff zu den Sternen“ fehlt. Eigentlich ist es also eher ein Grund um stolz zu sein.

Es ist nun mal Fakt, ich habe Gehirnbluten und muss damit leben. Vieles ist für mich möglich aber eben nicht alles. Das ist eben so und deswegen darf es bei mir auch nur Zufriedenheit geben. Allenfalls beim Versuch das unmögliche zu erreichen kann es sein, das meine Stimmung nicht ganz so optimal ist. Doch spätestens beim Blick auf mein Leben wird mir klar was für unmögliche Erfolge ich schon erreicht habe. Doch die waren auch nur möglich weil ich jünger war und meine Kräfte geschickter eingeteilt habe

Für 2017 gilt es nun wieder von vorne anzufangen. Erst regenerieren dann abwarten und vielleicht mal wieder aktiv werden, aber nie wieder so das meine Erschöpfung so groß ist