Schicksalstage

So ungefähr  hatte ich mir vor ein paar Wochen die Überschrift vorgestellt.

Doch jetzt vierzehn Tage später müsste es wie folgt heißen:

„Alles halb so schlimm“

Das was mir im ersten Moment als schlimm oder störend vorkam – mich auch einige Tage blockiert hat, ist jetzt nur noch als nervige Kleinigkeit zu sehen

Es ist egal um was es bei mir gegangen ist – auf lange Sicht erscheinen viele Dinge nur noch  als Kleinigkeit. Deswegen ist es auch besser vieles gelassener anzugehen oder es ist sinnvoll sich eine Pause, eine Auszeit zu nehmen

Weisheiten XCI

In den letzten vierzehn Tagen ist viel passiert, was mich täglich aus der Ruhe, aus der Fassung bringen könnte. Doch egal was es war, ich habe versucht Ruhe zu bewahren, in der Hoffnung das Besserung eintreten würde.

Es ist der einzige Weg aus der negativen Spirale heraus zu kommen. Heute scheint es fast so als ob ich es geschafft hätte. Das meiste ist wieder so wie es sein soll, aber perfekt ist es noch nicht. Es gibt immer wieder Situationen  die es mir schwer machen. Aber genau das muss ich lernen richtig zu verarbeiten.

Und ich werde nicht aufgeben alles richtig zu schaffen, denn es lohnt sich immer zu kämpfen

Auch wenn diese Weisheit schon unzählige Male von mir geschrieben habe, es lohnt sich immer diese Sätze neu zu schreiben. Gerade nach einen Tief ist es wichtig sich all das noch einmal ins Gedächtnis zu rufen

Bonus

In den letzten Tagen, ja sogar Wochen habe ich wenig bis gar nichts geschrieben. Das hat seinen Grund, wird sich aber hoffentlich bald wieder ändern.

Vor ein paar Jahren(in der Anfangsphase des Blogs) habe ich ziemlich oft negatives über mich berichtet um  auf zu zeigen das es mir nicht immer gut ging. Das soll aber nicht wieder vorkommen. Dann schreibe ich lieber nichts, und im nach hinnein .werde ich auch nicht darauf eingehen. Es ist eben so: Es kann nicht immer alles Plan laufen. Die Zuversicht auf Besserung sollte aber immer da sein.

Wenn mal wirklich solche Tage, wie im Augenblick, sind, dann mache ich mir gerne Mut

„OK – die Momentaufnahme ist  nicht besonders  – sie läuft auf den Rollstuhl oder schlimmeres hinaus.

Aber!! Die letzten 51 Jahre sind als Bonus zu betrachten, zumindest aus Sicht von Medizinern, Warum soll  mit dem Bonus jetzt Schluss sein? Für mich beginnt eben jetzt ein Neues Leben. Ein  Leben in dem mein Bewegungsablauf etwas  eingeschränkt ist  und ich den Schwerpunkt auf meine Gesundheit legen muss.“

Diese  Gedanken gehen mir im Augenblick ziemlich oft durch den Kopf und schließen immer mit der Feststellung

„Du hast keinen Grund zu klagen bzw. Unzufrieden zu sein. Deinen Kopf, Deinen Gedächtnis geht es gut. Soviel Glück hat nicht jeder – sei einfach zufrieden und glücklich mit  deiner Lage“

So kann die normalerweise  menschliche aufkommende Unzufriedenheit keinen Nährboden finden und somit meine Zuversicht nicht gefährden

 

 

Gedanken 65 oder Stürze

Im Augenblick mache ich mir ernsthaft Gedanken über mich. Gestern bin ich schon wieder gestürzt. Nicht mit dem Fahrrad, sondern im Büro. Ich bin einfach mit dem linken Fuß gegen einen der vielen Kartons gekommen und habe das Gleichgewicht verloren. Überhaupt das Gleichgewicht! Die gleichen Aktionen früher waren alle mit einen Kopfschütteln und einen Gedanken verbunden.

„Bist Du heute verrückt?“ das war meistens mein Gedanke

Heute bleibt mir keine Zeit für solche Gedanken. Es geht so schnell abwärts das mich nur eines beschäftigt.

Wie falle ich richtig?

Dann kommen erst die Gedanken. Und die sind allesamt mit einer Frage verbunden. Warum?

Es ist ganz einfach. Meine Gleichgewichtsstörungen nehmen zu und ich habe noch kein Mittel bzw. keine Maßnahme dagegen gefunden. Was nicht heißt das ich mich klaglos in mein Schicksal ergebe. Für alles gibt es eine Lösung. Und auch hier wird es Möglichkeiten geben.

Welche weiß ich noch nicht. Eine erste Maßnahme von mir ist über vorsichtig zu sein um möglichst viel negatives zu vermeiden. Und doch wird wohl noch einige Stürze geben.  Eines kommt für mich jedoch nicht in Frage, Aufgeben ist ein Fremdwort

 

Rentenreform 2018

Heute bin ich im wahrsten Sinne des Wortes euphorisiert. Ja,auf den ersten Blick sieht es so aus als ob das neue Rentenpaket mir zugute kommen könnte.

Das würde für nichts anderes bedeuten als das ich schon am 2.1.2019 aufhören könnte und meine Rentenanwartschaft würde trotzdem so gerechnet als ob ich bis 65 gearbeitet hätte. Einfach genial. Dann hätte sich mein Durchhaltevermögen gelohnt.

Inwieweit die Rente sich für mich erhöhen würde, kann ich nicht sagen. Aber allein das Gefühl schon (ab dem 11.1.19) jederzeit aufhören zu können, das ist ein tolles Gefühl. Mir blieben die Jahre 2019 bis 2021 erspart. Denn die Arbeit, so positiv sie auch von mir beschrieben wird, fällt mir immer schwerer.

Wie gut das der Kampfeswille bei mir so ausgeprägt ist.

Tagebuch

Was soll ich schreiben? Es gibt so vieles was erwähnenswert wäre. Wahrscheinlich könnte ich im Augenblick ganze Romane schreiben. Aber das ist nicht gewollt. Dieser Blog ähnelt zwar einen Tagebuch,, soll aber keines sein. Er ist ganz einfach eine Auflistung  der Dinge die man erleben kann. Erlebnisse die nur möglich sind wenn man immer an sich und seine Stärken glaubt. Wenn man bereit ist sich immer wieder zu überwinden und nicht bereit ist aufzugeben.

Natürlich gibt es auch die Schattenseiten, die negativen Erlebnisse. Das gehört aber zum Leben dazu. Es läuft nicht immer alles nach Wunsch. Um zu zeigen, das diese auch ein Teil des Lebens sind, werden sie bewusst von mir aufgeschrieben. Dazu gehört auch das es möglich ist sich immer wieder  aus dem Sumpf zu ziehen. um kurz darauf angenehmes zu erleben.

Neu

Im Augenblick erscheint mir alles NEU oder besser gesagt

„Ich freue mich auf mein neues Leben“

Wann es soweit sein wird, hängt von vielen Faktoren ab. Dabei steht die Gesundheit natürlich an erster Stelle.  Aber es kommen auch noch weitere Punkte dazu, die ich erst einmal nicht nennen möchte. Fakt ist auf jeden auf jedenfall das ich Entscheidungsfreiheit habe, was mir besonders gefällt.

Renten Termine

Endlich!! Es steht fest. Gestern hatte ich meinen Termin bei der Rentenberaterin. Dabei wurde mir ausgerechnet wie viel ich zu welchen Zeitpunkt bekomme.

Danach stand für fest, das nur drei Termine in Frage kommen. 1.Januar, 1. Mai oder 1. August.

Es ist also absehbar, das mein Arbeitsleben sich dem Ende nähert. Dabei hatte ich erst den August  2020 ins Auge gefasst. Nur dann ging mir der Faktor Gesundheit noch einmal durch den Kopf. Danach gab es überhaupt keine andere Möglichkeit  für mich als so schnell wie möglich auf zu hören

Vielleicht wäre mir das auch gar nicht so bewusst – aber nach einen längeren Telefonat mit meiner Mutter indem Sie noch einmal dramatisch auf meinen Krankheitsverlauf hinwies, wurde mir mein bisheriges Glück drastisch vor Augen gehalten. Dabei wurde mir klar das es auch mal schief gehen kann und mein „Schutzengel“  mich verlässt.

Es ist an der Zeit auch mal selber etwas zu meiner Gesundheit beizutragen. Dementsprechend kann es nicht schaden, wenn ich mehr Rücksicht auf Körper und Geist nehme.

Deswegen wird für mich in spätestens Schluss sein. Dann heißt es für mich  Uni ade

Hupen

Letzte Woche Samstag, als wir vom Garten nach Hause fuhren, überholte mich ein Auto, und hupte dabei so kräftig das ich mich erschrak und mein linker Fuß von der Pedale rutschte. Der nächste Schrecken folgte sofort. Ich musste schnell reagieren, sonst.. würde ich stürzen. Das war mir sofort klar. Denn der linke Fuß würde die Pedale blockieren und ich würde über den Lenker nach vorne fliegen. Eine schmerzhafte und blutige Angelegenheit lag vor mir.  Innerhalb von Sekunden Bruchteilen spielten sich vor meinen Augen viele blutige Stürze ab. Zum Glück konnte ich schnell und richtig reagieren.

Wenn die Erfahrungen auch nicht die besten waren. Diesmal konnte ich die richtigen Schlüsse daraus ziehen und habe alles Gut und Heile überstehen.  Den Rest des Tages fuhren wir einfach zum Genießen irgendwo hin. Der Sonntag war ok aber am Montag morgen schlug mein Kopf zurück und legte mich vollkommen flach. Kein Hunger, kein Durst dafür aber umso heftiger  geschwitzt und nur müde.

Am Mittwoch klärte mich meine Ärztin auf. Dieses Erlebnis hatte ein traumatisches Gefühl in meinen Kopf ausgelöst und brächte noch ein paar Tage um es zu verarbeiten.

Seit Sonntag bin ich wieder fit.