Karfreitag

Heute habe ich mal wieder gemerkt, das ich behindert bin und auch an epileptischen Anfällen leide. Genauer gesagt:

Jackson-Anfälle. Es sind kurze Sekundenartige Schüttelanfälle die meine gelähmte Körperhälfte durchzucken. Diese Blitze im Gehirn bekomme ich voll mit. Es ist jedesmal wie ein Vulkanausbruch im Gehirn den ich hautnah erlebe. Beim Schwimmen, beim Radfahren, beim Fußball, ja ich habe sie in jeder Situation erlebt. Es ist ein fester Bestandteil meines Lebens.

Darum muß ich auch die Spielregeln beachten, so gut es geht. Regelmäßig zu bestimmten Zeiten Tabletten einnehmen, das fällt mir ja noch leicht. Die starke Sonne meiden bzw. ein Cap tragen ist auch ok. Mit ausreichend Schlaf wird es schon schwieriger. Und Streß vermeiden ist nahezu unmöglich. Aber er ist Gift für mich. Im Laufe der Jahre habe ich herausgefunden das geistiger Streß, vor allen Ärger überhaupt nicht gut ist.        Normalerweise bekomme ich die Folgen sofort zu spüren. Hin und wieder bekomme ich die Auswirkungen aber erst ein paar Tage später zu spüren. Dann kann ich machen was ich will. Sie kommen  ziemlich oft hintereinander. Und so ein Tag war heute.

Ich saß dann da, fand meine Situation garnicht lustig, war auch etwas genervt, aber ich habe schon Pläne gemacht für die Zeit nach der intensiven Anfallsphase. Und ich glaube das ich dann  erst einmal ein paar Tage Ruhe habe

Autor: Leander

Ich bin 52 Jahre.Lebe in Bremen und arbeite an der Uni Bremen. Seid 1983 bin ich verheiratet. Eigentlich ist alles ganz normal bei mir Aber dadurch das ich Schwerbehindert bin ist es nicht mehr ganz so normal. Meine Freizeit Aktivitäten sind Politik, Fußball, Sport und natürlich Computer bzw. Internet Dazu kommt unser Kleingarten Ich handel nach dem Motto: Genieße jeden Tag

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