Verletzungen

Gestern wollte mein Drucker nicht so richtig mitmachen. Er hat seinen Dienst einfach eingestellt. Ich werde heute einmal nachsehen. Normalerweise schlafe ich noch ein paar Minuten vorm Fußball.  Diesmal reduzierte sich, dank des Druckers, die Erholungsphase auf wenige Minuten.

Wir hatten gestern ein super Wetter. Nur Sonnenschein. Leider bin ich, im Laufe des Spiels, in eine Unebenheit getreten. Dabei habe ich mir das linke Bein verstaucht.  Unter Schmerzen habe ich bis zum Schluß durchgehalten. Es war ja auch nicht ganz so schlimm wenn ich an andere Verletzungen denke. Obwohl, ich habe bisher Glück gehabt, sieht man mal von meinen Kreuzbandriss vor ein paar Jahren ab. Richtig schwere Verletzungen hatte ich bisher noch nicht. Es war zwar ein Rippenbruch dabei. Den habe ich versucht zu ignorieren und als Prellung abgetan. Einige Male habe ich mir den Finger oder Daumen der linken Hand gebrochen. Als mein linkes Handgelenk zertrümmert wurde, war ich sogar froh denn der Handballen der sich gebildet hatte und zur Verkrümmung des Handgelenks führte, war verschwunden.  Leistenprobleme hatte ich vor allen in übergewichtigen Zeiten zu beklagen. Meine Gehirnerschütterungen hatte ich wenige zu beklagen. Prellungen, Stauchungen, Schürfwunden sowie schmerzhafte Zehen (in den Rasen getreten oder jemand hat darauf getreten) sind nicht weiter erwähnenswert.

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Egal welche Verletzung ich gerade zu beklagen hatte,  ich habe mich immer wieder zurück gekämpft. Einzig beim Kreuzbandriss hat es über ein Jahr gedauert bis ich wieder richtig spielen konnte. Dabei habe ich auch einige Phasen durchlebt. Vom Gefühl her wollte ich schon nach 3 Monaten wieder anfangen mußte aber schnell feststellen das wird nichts. Nach 6 Monaten stand ich schon einmal für 5 Minuten auf dem Platz. Mußte aber feststellen das es immer noch zu früh war. Nach 9 Monaten klappte es. Mein Knie hielt. Und es wurde immer besser. Nach über einen Jahr ging es wieder richtig gut

Meine Devise war immer: Das was ich konnte will ich wieder erreichen. Und darum fange ich am besten damit wieder an. Das galt nicht nur für den Fußball. Und mit dieser Devise bin ich bisher gut gefahren. Auch wenn der Kampf zurück zu kommen manchmal brutal war.

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