Gedanken 10 zur Schulzeit Teil 1

Das Schuljahr nähert sich dem Ende(zumindest in Bremen) und da kommt mir schon der Gedanke an meine Schulzeit wieder. Es war eine schöne Zeit aber auch mit dunklen Seiten. Es ist nicht leicht für mich darüber zu schreiben, denn ich habe einiges erlebt. Im Nachhinein muß ich feststellen, das es auch ein Bericht aus der heutigen Zeit sein könnte. Viel hat sich nicht verändert. Das Verhalten der heutigen Jugend ähnelt der vor 30 bzw. 35 Jahren doch mehr als ich vorher gedacht habe. Der große Unterschied liegt bei den Personen die für Schüler verantwortlich sind. Es sind die Eltern, die Lehrer und die Politiker.

Während es bis zum Anfang der 70er Jahre klar und relativ einfach verteilt war, hat sich im Laufe der späteren Jahre immer mehr zum Nachteil der Schüler entwickelt.

Die Politik gab die Rahmenbedingen vor und schuf damit in einen einfachen System gute Voraussetzungen für Lehrer und Schüler. Die Lehrer waren dadurch dementsprechend motiviert und es gab auch keine Unterrichtsstunden die ausfielen. Dadurch fühlten die Eltern sich auch in der Verantwortung und trugen durch ihre Kontrollfunktion den ihrigen  Teil zum Gelingen bei.

Heute sieht das wie folgt aus: Die Politik betrachtet das Bildungswesen als Spielwiese, bei der immer wieder eingespart werden kann, die Lehrer sind überfordert und größtenteils demotiviert und die Eltern verweisen auf die Lehrkräfte und die Politik. Leidtragende sind die Schüler.

Autor: Leander

Ich bin 52 Jahre.Lebe in Bremen und arbeite an der Uni Bremen. Seid 1983 bin ich verheiratet. Eigentlich ist alles ganz normal bei mir Aber dadurch das ich Schwerbehindert bin ist es nicht mehr ganz so normal. Meine Freizeit Aktivitäten sind Politik, Fußball, Sport und natürlich Computer bzw. Internet Dazu kommt unser Kleingarten Ich handel nach dem Motto: Genieße jeden Tag

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.