Mutlos? Nein danke

Als ich heute morgen, nach meinen Arztbesuch, das Haus verlassen wollte, kam mir eine Frau entgegen. Genauer gesagt: Sie versuchte es. Sie ging an zwei Krüken, hatte einen schlimmen Fuß und den Arm noch leicht bandagiert. Ich habe ihr natürlich Vortritt gelassen und gewartet bis sie die Treppe geschafft hatte. Wir kamen ins Gespräch und dabei stellte sich heraus, das sie dem Verzweifeln nahe war. Ich konnte das gut verstehen. Zehn Wochen so stark mitgenommen, das zerrt schon an den Nerven.

Es stellte sich heraus, das sie den Kampf zwar angenommen hatte um mit der Krankheit fertig zu werden. Auch um die körperlichen Beeinträchtigungen lindern oder sogar ganz beseitigen zu wollen. Aber irgendwann kommt der Moment, da ist bei jeden einmal der Akku leer.

Ich glaube das es mir, anhand vieler Beispiele,  gelungen ist ihr wieder neuen Mut und Zuversicht zu geben.

Das zeigt wieder einmal wie wichtig es ist, möglichst viele Kontakte zu haben. Wenn es einmal nicht so läuft, dann ist garantiert einer zur Stelle der einen helfen kann. Und oft ist es nur der Zuspruch oder die Motivation. Das reicht schon um zu helfen.

Autor: Leander

Ich bin 52 Jahre.Lebe in Bremen und arbeite an der Uni Bremen. Seid 1983 bin ich verheiratet. Eigentlich ist alles ganz normal bei mir Aber dadurch das ich Schwerbehindert bin ist es nicht mehr ganz so normal. Meine Freizeit Aktivitäten sind Politik, Fußball, Sport und natürlich Computer bzw. Internet Dazu kommt unser Kleingarten Ich handel nach dem Motto: Genieße jeden Tag

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