Gedanken 13 – Röntgenaufnahme

Die folgenden Erklärungen sind schon lange fällig und ich habe sie gestern eingeleitet, dann jedoch auf heute verschoben.

Vor 3 Jahren war meine Unbekümmertheit, frei nach der Devise: „Mir gehts gut, ich bin zu allen bereit“,  schlagartig vorbei!

Nachdem ich, wie schon geschrieben, beim Fußball zusammengebrochen bin, war ich mir nicht mehr sicher wie es um meine Gesundheit steht. Darum schickte mein Arzt mich zum Radiologen um meine Befürchtungen, das ich einen Tumor habe, beseitigen zu können. So groß meine Ängste auch waren, so habe ich mich innerlich doch dagegen gesträubt und versucht nur an das beste zu glauben.

Und dann habe ich beim Radiologen Gegensätze kennen gelernt, wie ich es bis dahin noch nie erlebt habe. Bevor die ganze Prozedur anfing habe ich mich noch gut mit dem Arzt unterhalten. Es war zwar keine hochtrabende Unterhaltung aber es war ein angenehmes Gespräch. Als ich ein wenig später zur Besprechung der Bilder in sein Sprechzimmer kam, mußte ich einen Unterton feststellen, der mich etwas irritierte. Er sprach so vorsichtig und einfühlsam als wäre ich noch in der Vorschule. Eine halbe Stunde später wußte ich warum:

Beim B etrachten Röntgenbilder fiel mir sofort ein kleiner und ein größerer weißer Fleck auf.Dazu kam diese riesige matte Farbe auf dem Bild, das die rechte Schädeldecke wiederspiegelte. Etwas zögerlich rückte er mit vielen Beschreibungen, so wie man es bei Kleinkindern macht, mit der Sprache heraus. Plastikplatte, ein Ventil und ein Metallclip. Das ist die Hardware die sich bei mir in der rechten Gehirnhälfte befindet. Die weißen Flecken stehen für fehlende Gehirnmasse. Und der große matte Teil ist verkrustetes Gehirn. Oder wie Mediziner sagen: Der Teil ist defekt.

Ich hatte keine Lust mehr im zu sagen, wo ich arbeite und das ich gerade den Sprung in den Bremischen Landtag verpasst hatte. Das war mir zu blöd.

Welche Auswirkungen das Ergebniss auf mich gehabt hat, werde ich demnächst erzählen

Ein Gedanke zu „Gedanken 13 – Röntgenaufnahme

  1. Du musst deine Devise immer noch folgen! Sag dir jeden Tag “Mir gehts gut, ich bin zu allen bereit”, so kann man alles leichter überleben, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.