Gedanken 17 – Tour 89

Es ist wieder Freitag und darum gibt es mal wieder einen Rückblick. Heute findet die Fortsetzung meiner Radtouren statt.

Nachdem ich in den Jahren 86-88 insgesamz dreimal mit dem Rad nach Hamburg hin und zurück gefahren bin, wollte ich 1989 endlich eine große Tour machen. Die erste Fahrt nach Hamburg war für mich zwar etwas lang gewesen aber im Endeffekt war sie doch schön. Auf der nächsten ünd übernächsten hatte ich mich in Begleitung auf den Weg gemacht. Beide Fahrten dauerten noch länger als geplant und zeichneten sich jeweils durch Pausen aus. Aus diesen Grunde wollte ich meine Tour alleine fahren. Und so hatte ich mir Schleswig Holstein Rundfahrt vorgenommen. Wie genau alles ablaufen sollte, wußte ich noch nicht. Einfach drauf losfahren war meine Devise. Die ersten Tage waren nicht so toll vom Wetter her. Nachdem ich am 6. Tag die Westküste hinter mir hatte, habe ich ab Flensburg bis zum 16. Tag in Bremen nur gutes Wetter gehabt.

Bis dahin kannte ich Jugendherbergen nur aus der Zeitung. Die letzten Jahre hatte ich recht wohlbehütet gelebt. Im Grunde genommen war es ein sorgloses Leben was ich führte. Aber ich wollte meine Eigenständigkeit beweisen. Und darum hatte ich für die Tour das Motto „Back to the roots“ ausgegeben. Und so war es auch. Die Bettwäsche habe ich abends immer selber aufgezogen. Das Frühstück habe ich mir auch immer selber gemacht. Es war eine Fahrt bei der ich beweisen konnte, was alles machbar ist wenn der Wille vorhanden da ist. Aus diesen Grunde habe ich mich auch für die schwierigsten Ecken Schleswig Holsteins entschieden. Anstatt vor Fehmarn in der DJH zu übernachten bin ich über die Fehmarnsundbrücke fehmarnsundbrucke-klein.jpg gefahren. Eine gewaltige Brücke und ein Erlebnis das mich noch heute stark macht.

Am Ende hatte ich 1.260 Kilometer in 16 Tagen zurückgelegt. Und mir war klar, das man alles schaffen kann, wenn man will.

Autor: Leander

Ich bin 52 Jahre.Lebe in Bremen und arbeite an der Uni Bremen. Seid 1983 bin ich verheiratet. Eigentlich ist alles ganz normal bei mir Aber dadurch das ich Schwerbehindert bin ist es nicht mehr ganz so normal. Meine Freizeit Aktivitäten sind Politik, Fußball, Sport und natürlich Computer bzw. Internet Dazu kommt unser Kleingarten Ich handel nach dem Motto: Genieße jeden Tag

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