Vorausschau

Nachdem ich gestern Bilanz gezogen habe, möchte ich mich heute auf das zukünftige konzentrieren.

Der Sonntag wird größtenteils der Beitragsfreie Tag bleiben. Da ich aber nicht viel davon halte ständig zu erzählen das ich morgens aufgestanden bin, danach zur Arbeit usw. , kann es sein das ich in der Woche mal nur auf 2 oder 3 Beiträge komme. Natürlich werde ich ab und zu Weisheiten von mir geben. Meinen Gedanken, die dann oft in die Vergangenheit reichen, werde ich auch freien Lauf lassen.

Aber ab morgen werde ich den Schwerpunkt auf mein Leben, als Kopfoperierter, legen. Das ist bisher viel zu kurz gekommen. Und genau das war der Auslöser für diesen Blog. Innerhalb kürzester Zeit habe ich von Menschen, gehört oder auch im privaten Umfeld, die Gehirnbluten oder andere  Kopferkrankungen haben. Und diese Leiden sieht man nicht. Denn es spielt sich nicht außen, in Form von körperlichen Defiziten ab. Es ist eine verborgene Krankheit mit großen Folgen für außen.

Auch um es „Gesunden“ leichter zu machen, den Umgang mit betroffenen zu erleichtern.

Bilanz

Dies ist der 100. Eintrag oder um es ganz genau zu sagen, der 100 Beitrag.

In den letzten 4 Monaten habe ich hier Weisheiten, von denen ich überzeugt bin, zum besten gegeben. Vor allen habe ich aber Gedanken freien Lauf gelassen. Dabei mußte ich einige Male über meinen Schatten springen.  Im Laufe der Zeit wurde mir klar, das es garnicht soviel neues gibt in meinen Leben. Wahrscheinlich verhält sich das bei jeden so. Deswegen ist dieser Blog auch eine Ansammlung von Wiederholungen. Mal sind es Aktionen oder auch Tagesabläufe, dann sind es Gedanken. Und sogar die Weisheiten lasse sich auf eine ständig wiederkehrende Aussage reduzieren.

Dieser Blog zeigt aber auch wie lebendig ein Leben sein kann. Wie unterschiedlich jeder Tag ist. Denn vieles ähnelt sich,  ist aber nie gleich. Er zeigt auch wie man sich immer wieder neu motivieren kann.

Es ist mir nicht unbedingt leicht gefallen, meine innersten Gedanken z.T. auch Gefühle preiszugeben. Auch Fehler einzugestehen gehörte nicht zu meinen bevorzugten Beiträgen die ich hier veröffentlicht habe. Am liebsten hätte ich mich davor gedrückt.

Aber mit diesen Blog will ich auf möglichst offene und vor allen ehrliche Art und Weise einen Einblick in mein Gefühlsleben wiedergeben und den Leser daran teilhaben lassen. Ich werde auch weiterhin den Sprung zwischen den Zeiten(Vergangenheit, Zukunft, Gegenwart) vollführen. Genau wie ich die wechselnde Ansprache(Persönlich, Allgemein) beibehalten werde

99

Dies wird der 99 Beitrag. Das Wetter ist im Augenblick so, das ich nur abends/nachts arbeiten kann. Und selbst dann haben wir noch über 25 Grad. Darum konzentriere ich mich lieber auf die Bilanz der ersten 100 Einträge. Diese Einträge werde ich übers Wochenende tätigen.

Gedanken 12 zu Parkinson

Gestern Abend bin ich beim Zappen auf einen Bericht über die Parkinson-Krankheit  gestoßen. Danach war ich mitgenommen und doch zufrieden. Es wurden Menschen gezeigt, die hoffnungslos krank sind und qualvoll die Krankheit durchleben, in der Hoffnung, das es eines Tages besser wird. Dank fortgeschrittener Medizin wurde ihr Hoffen auch belohnt, bzw. ist es heute möglich diese Krankheit zu lindern.

Im Laufe des Beitrags wurde mir erst klar, welches Glück ich habe. Damals  diagnostizierte mein Arzt Parkinson bei mir.(Ende der 60-er)Unwissend wie ich war hat mich das nicht beunruhigt. Konnte ja nicht schlimm sein, denn mir ging es ja gut. Jahre später wurde mir klar wie blauäugig ich durch die Welt gelaufen bin. Aber vielleicht war diese Unbedarftheit auch gut so. Im Gegensatz zum herkömmlichen Krankheitsverlauf wurde es bei mir nicht schlechter sondern etwas weniger. Alle Symptome, die darauf hindeuten, sind bei mir auf ein Minimum zurückgegangen. Ich würde sagen, das es bei mir wie bei jeden Menschen ist. Ängste, Vergesslichkeit, alles ist im normalen Bereich.

http://de.wikipedia.org/wiki/Parkinson-Krankheit

Und dann diese Menschen gestern. Das war schon beeindruckend wie sie z.T. über 15 Jahre an ihre Chance auf ein besseres Leben geglaubt haben.  Umso schöner war es für mich, das sie belohnt worden sind und meine These vom „Positiv Denken“ wieder einmal bestätigt wurde