Gedanken 22 – das Moor

Es ist garnicht so leicht immer etwas zu schreiben. Vor allen wenn ich etwas amüsantes schreiben will. Auf Befehl oder unter Druck geht das schlecht. Als ich ungefähr 20 Jahre alt war, fand ich das ich viele Talente habe. Ich konnte mich nur nicht entscheiden für welches davon ich mich entscheiden sollte.Ich werde auf diese Begabungen später mal eingehen. Heute will ich meine Künste als Schriftsteller zum Besten geben. Es war auf der Fahrradfahrt von Hamburg nach Bremen. Ich hatte es zwar schon erwähnt, aber bei weiten nicht so ausführlich. Es war schon dunkel und wir hatten uns im Moor verfahren:

„Du, ich glaub wir kommen hier nicht weiter. Es gibt zwar in jeden Moor feste Wege, aber die sind nicht markiert. Und ich werde das Gefühl nicht los das wir versacken könnten.“ Beide wollten wir den schlammigen Weg nicht noch ein zweitesmal durchwatten. Also begaben wir uns samt Rädern auf die Schienen, die eigentlich für eine Lore gedacht waren.

Auf ein Mal finde ich mich in einen tiefen nassen Graben, und über mir liegt quer mein Rad. Was war passiert? Es ging alles so schnell. Also mußte ich versuchen, erst einmal Herr der Lage zu werden und Ruhe zu bewahren. E in paar Sekunden blieb ich regungslos stehen, um dann zu verarbeiten wie es zu diesen unfreiwilligen Bad kommen konnte. Nun bemerkte ich das Wasser. Es reichte bis zu meinen Oberschenkeln, und bis zu den Waden verspührte ich ein Gefühl von SchlammMeine Füße wurden auf eine unheimliche Art und Weise herunter gezogenen. Sie zogen mich fast herab. Doch das machte mir keine AngstMein Fahrrad, das halb neben mir und mit dem Sattel fast auf meinen Kopf lag, war meine Sorge und wo war Werner.

Da kam er schon. “ Werner bleib stehen!“ rief ich. Dabei kippte ich das Rad nach links und konnte den rechten Fuß auf einen Grasbüschel an der Seitenwand des Grabens plazieren. Jetzt war mir klar: Ich komme hier raus! Aber wie und wann?

Nächste Woche geht es weiter.

Autor: Leander

Ich bin 52 Jahre.Lebe in Bremen und arbeite an der Uni Bremen. Seid 1983 bin ich verheiratet. Eigentlich ist alles ganz normal bei mir Aber dadurch das ich Schwerbehindert bin ist es nicht mehr ganz so normal. Meine Freizeit Aktivitäten sind Politik, Fußball, Sport und natürlich Computer bzw. Internet Dazu kommt unser Kleingarten Ich handel nach dem Motto: Genieße jeden Tag

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