Weisheiten XIV

Heute Morgen bin ich mit dem Rad, wie gewohnt, durch den Kreisverkehr,“Am Stern“, langgefahren. Meine Fahrweise ist dort eher vorsichtig.  Denn gegenüber Autofahrerern bin ich immer etwas mißtrauisch. Diese Einstellung war heute auch Goldrichtig. Beim Herausfahren mußte ich feststellen, das eine Mercedes Fahrerin der Meinung war, das sie alle Rechte mit ihren neuen Luxuswagen hätte. Natürlich habe ich nicht nachgegeben.  Auch ich bin wer! Ich habe auch Rechte! Mir kamen etliche Vergleiche in den Sinn. Das war geradzu Symbolisch für so manches was im Leben passiert.

Nicht jeder der von sich glaubt das er der stärkere oder sogar bessere ist, muß Recht haben. Wenn ich in den letzten Jahren eines gelernt habe, dann ist es mein Recht wahr zu nehmen. Egal was passiert ist, ich lasse mich nicht unterkriegen. Zumindest versuche ich das. Mir fallen immer wieder die Worte eines Freundes ein, wonach ich ein unerschütterliches Selbstbewußtsein habe.

Das will ich nicht unbedingt behaupten. Aber ich weiß was mein Recht ist und was ich genau wie alle anderen auch machen darf. Und diese Rechte nehme ich wahr und weiche auch nicht zurück. Mit dieser Einstellung gelingt es mir auch Fehler zu kompensieren. Ich hadere also nicht zu lange über mißlungenes sondern richte meinen Blick immer so schnell wie möglich nach vorne. Das spart Kräfte. Energie die ich an anderer Stelle viel wichtiger brauche.

Ich kann diese Einstellung zum Selbstbewußtsein nur empfehlen. Denn es hilft auch scheibar aussichtloses besser zu verwirklichen.