Maastricht

Endlich war ich in Eindhoven. Eine lange ausgiebige Pause lag vor mir. Ungewollt hatte ich das Glück gleich am Anfang das Stadium des PSV Eindhoven sehen zu können. Fußballstadien üben einen besonderen Reiz auf mich aus, deswegen war es etwas besonderes für mich. Kurze Zeit später hatte ich die Innenstadt erreicht. Dort sah ich ein ganz besonderes Einkaufscenter. Die Heuvel Galerie. Es ist eine Mischung aus Kunst Galerie und shoppingcenter.

Jetzt fing der andere Teil meiner Reise an. Ich konnte mich vor Ort selber schlau machen. Wie sollten gute Center aussehen? Und ein paar Tage später dann Aachen. Auch wenn ich wußte das keinen meine Eindrücke interessieren würden, so hatte ich für mich den Ansatz wissen zu wollen über was wir im Beirat Mitte(Kommunalparlament) reden. Am nächsten Morgen ging es weiter nach Maastricht. Nach ein paar Kilometern wurde mir klar, das ich eine kurzen Tagesabschnitt vor mir hatte. Das waren auf direkten Wege ja gerade mal 90 Kilometer. Das war mir zu wenig. Also baute ich noch ein paar Umwege in meinen Tagesabschnitt.Warum nicht noch ein wenig die Südlichen Niederlande kennen lernen? Erst einmal führte mich mein Weg nach Roermond. Wie genau es weiter ging kann ich schwer sagen. Ich weiß nur das ich irgendwann auf die Maas stieß. Es führte kein Radweg an ihr entlang. Aber etwas tiefer am Rande des Flußes befand sich ein Trampelpfad. Den wollte ich nehmen, der gefiel mir. Der Fluß verlief in Richtung Süden. Ich war also irgendwie richtig. Der Abstieg von der Straße zum Ufer war recht schwierig. Mit etwas Glück ging es aber gut. Schon nach wenigen Kilometern legte ich eine Pause ein. Dieser Weg, dieser Fluß übten einen seltsam beruhigenden Eindruck auf mich aus. (Erst vor ein paar Jahren erfuhr ich, das ich mich auf dem Niederländischen Teil des Jakobsweg befunden habe)

Es folgte meine schönste Etappe,eine entspannte Fahrt auf der ich viele Gedankengänge abgearbeitet habe. Das ist der Einstieg in den Teil des nächsten Berichts.

Autor: Leander

Ich bin 52 Jahre.Lebe in Bremen und arbeite an der Uni Bremen. Seid 1983 bin ich verheiratet. Eigentlich ist alles ganz normal bei mir Aber dadurch das ich Schwerbehindert bin ist es nicht mehr ganz so normal. Meine Freizeit Aktivitäten sind Politik, Fußball, Sport und natürlich Computer bzw. Internet Dazu kommt unser Kleingarten Ich handel nach dem Motto: Genieße jeden Tag

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