Zurück

Mein Sommerurlaub ist vorbei. Nun beginnt die Herbst/Wintersaison. Das fällt auch schon deutlich auf, weil die Tage kürzer werden.

Ich hatte schöne Tage in den letzten 3 Wochen. Etwas Besonderes hat meine Schwiegermutter für mich geschafft. Mit ihren, fast 82 Jahren, ist sie quer durch Deutschlaland gefahren. Sie hat sich nicht von der Hektik auf den Bahnhöfen anstecken lassen, sie hat sich auch nicht von überfüllten Zügen aus der Ruhe bringen lassen, sie ist einfach Selbstbewußt von der Schwäbischen Alb bis nach Bremen gefahren. Leider hatten wir keine großen Möglichkeiten ihr in Bremen die vielen neuen und vor allen schönen Seiten der Stadt zu zeigen. Bei dem guten Wetter, das wir hatten, kannte sie nur eines: Raus in den Garten. Dort wollte sie sich allerdings nicht erholen, sondern arbeiten. Das ist Energie. Aber genau diese Lebensphilosphie hält sie jung.

Es war nicht immer leicht, aber ich habe es durchgehalten und es hat sich gelohnt. Ich habe total abgeschaltet, ich habe nur entspannt und nicht einmal an die Arbeit gedacht. An Politik habe ich genauso wenig gedacht. Das Ergebnis war für mich, eine Anfallsfreie Phase. Das hat es schon lange nicht mehr gegeben. Da komme ich direkt in einen Gewissenkonflikt ob ich noch weiter in der Politik aktiv sein soll?

Beim Fußball spielen, bin ich vor fast 14 Tagen ziemlich heftig gestürzt. An dem Abend war ich mir nicht sicher ob ich eine Gehirnerschütterung vom Aufprall habe und ob ich einen Rippenbruch habe. Das Schwindelgefühl im Kopf verschwand schon am nächsten Tag. Aber die Rippe machte mir schwer zu schaffen. Die linke Brusthälfte war stark geschwollen und ich konnte mich kaum richtig bewegen. Trotzdem bin ich letzte Woche wieder zum Fußbal hin um zu spielen. Ich wollte zeigen, das ich eine Kämpfernatur bin und nicht aufgebe. Zur Not halte ich mal ein paar Schmerzen aus, habe ich mir gesagt.Aufgeben oder klein beigeben gibt es nicht, das ist nach wie vor meine Devise. Mit dieser Einstellung habe ich es oft geschafft voran zu kommen. Und so soll es auch weiter bleiben.


Am 7. August hatte ich wieder meinen Jahrestag. Nun ist es schon 43  Jahre her das ich verunglückt bin. Nach dieser Feststellung war ich mit dem Thema auch schon durch. Keine Feier das ich noch lebe, keine Bilanzen die ich gezogen habe, kein Trauern über das was alles hätte sein können in meinen Leben. Ich habe nur kurz daran gedacht und ganz normal weiter gemacht an dem Tag.

Für den Anfang soll es das gewesen sein. Ich muß mich auch erst einmal wieder zurecht finden.

Ach ja, eine Kleinigkeit noch. Ab Samstag werde ich versuchen Mein Erlebnisse vom Donnerstags Fußball auf zu schreiben.

Autor: Leander

Ich bin 52 Jahre.Lebe in Bremen und arbeite an der Uni Bremen. Seid 1983 bin ich verheiratet. Eigentlich ist alles ganz normal bei mir Aber dadurch das ich Schwerbehindert bin ist es nicht mehr ganz so normal. Meine Freizeit Aktivitäten sind Politik, Fußball, Sport und natürlich Computer bzw. Internet Dazu kommt unser Kleingarten Ich handel nach dem Motto: Genieße jeden Tag

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.