Archiv für den Monat: November 2010

Eiskalt

Heute morgen bin ich noch einmal mit dem Rad zur Arbeit gefahren. Eiskalt war es. Am liebsten wäre ich wieder umgekehrt und zurück ins Warme. Nur leider geht das nicht so leicht. Ich habe jetzt ein paar Tage die schönen Seiten des Lebens genossen, nun heißt es wieder die Pflichten in den Vordergrund stellen. Und da steht die Arbeit an 1. Stelle.

Morgen muß ich wahrscheinlich mit der Bahn zur Arbeit. Bei aller Bereitschaft zum Risiko, der Wagemut sollte nicht übertrieben werden. Bei den angekündigten Minusgraden wird meine Bremse bestimmt versagen. Ich liebe es Herausforderungen anzunehmen, sie müssen aber überschaubar sein und nicht unbedingt im Krankenhaus enden. Bei einer eingefrorenen Bremse wäre das aber zu 90% der Fall. Es kann nicht schaden an die eigenen Leistungsgrenzen zu gehen, es ist sogar ratsam, deswegen versuche ich täglich mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Egal ob es regnet, stürmt oder eiskalt ist. Einzig bei Glatteis oder extremer Kälte weiche ich dann auf die Straßenbahn aus.

Ich versuche mich zu fordern, ja ich verlange meinen Körper, meinen Geist, einiges ab – aber nicht um jeden Preis. Es ist wichtig das jeder für sich diesen Punkt ausmacht.

Bis wo geht die eigene Belastungsgrenze, wie hoch ist sie? Wie groß ist die Bereitschaft voranzukommen? Wo hört die Risikofreude auf? Diese Fragen muß jeder für sich beantworten, das ist bei jeden anders. Es muß ja nicht viel sein, aber eine Bereitschaft sich zu fordern muß da sein. Wer nur den leichten Weg wählt, der wird nicht weiter kommen, dem wird es nicht unbedingt schlecht gehen, aber der wird nicht die Kraft haben gesund zu werden oder sich weiter zu entwickeln    

Arbeitstitel

Noch fehlt die Überschrift und auch der Inhalt. Im Laufe des Tages wird das geändert. Mir fehlt noch die richtige Idee. Ich bin in Gedanken noch im Urlaub. Deswegen wird der Reisebericht diese Woche auch pünktlich um 00.01 Uhr am Freitag ins Netz gestellt.

Mallorca

Kreuzfahrt – Kompakt! Die Überschrift hatte ich mir ausgewählt, aber schon nach den ersten Zeilen empfand ich es unsinnig die Reise in 2 Versionen aufzuschreiben. Darum fange ich jetzt ganz von vorne an und beschreibe in den nächsten Wochen, jeweils Freitags, die Fahrt so gut es geht.

Von Bremen aus ging es am 13.11.10 mit dem Nightliner nach Hannover. Der Nightliner ist ein neuer Service des Flughafens Hannover. Ein Shuttle Bus holt Reisende direkt von Zuhause aus ab und fährt sie zum Flughafen Hannover. Es kann sein, das man allein im Bus sitzt, es können aber auch, wie bei uns in der Nacht, 6 Leute sein die transportiert werden. Um 02.00 Uhr wurden wir abgeholt. Um 3.15 Uhr waren wir in Hannover, wo wir sofort eingecheckt haben. Pünktlich um 04.45 Uhr ging es los. 

Gegen 7.15 Uhr waren wir auf Mallorca.  Der Transfer vom Flughafen in Mallorca bis zum Schiff dauerte ungefähr 30 Minuten, dann wurden wir vor einer großen Halle abgeladen. In dieser ca. 200 Meter langen Halle befanden sich direkt in der Mitte, 8 Schalter an denen man sich für die AIDA registrieren mußte. Das sogenannte „check in“ dauerte eine Ewigkeit, was bei der Zahl der Ankömmlinge aber nicht weiter verwunderte.  Kurz danach standen wir vor der AIDA bella. Was für ein Anblick, einfach Gigantisch dieses Schiff! Dort sollten wir die nächsten 10 Tage verbringen? Das mußte ein Traum sein!

Da die Kabinen noch nicht freigegeben waren, mußten wir uns bis 16.00 Uhr die Zeit vertreiben. Das war bzw. ist für mich ein Kritikpunkt, der sich auch auf den letzten Tag der Reise richtet. Es war der Teil der Reise, der mir überhaupt nicht gefiel. Ich möchte es mal vorsichtig als unglücklich bezeichnen. Zumindest für die Norddeutschen Anreisenden. Wer von Düsseldorf, Stuttgart oder München anreiste kam erst spät nachmittags an, ging aufs Schiff, konnte ein paar Stunden durchatmen und los ging es. Sie hatten optimale Bedingungen. Für alle anderen galt es den Tag der Ankunft und auch der Abfahrt, am letzten Tag, irgendwie zu überbrücken.

Wir nutzten die Zeit indem wir nach La Palma fuhren. Normalerweise ist so eine Stadtbesichtigung in der Sonne bei ungefähr 23 Grad wunderschön. Inzwischen waren wir aber schon fast 24 Stunden ohne Schlaf. Mit jeden Meter fing ich an immer wütendender auf die AIDA Cruises zu werden, denn sie hat einen Partnervertrag mit Air Berlin, was für uns bedeuted das wir diese ungünstigen Flugzeiten haben. Nie wieder Air Berlin! habe ich in dieser Phase beschlossen. Nach 3 Stunden hatten wir genug und fuhren zurück zum Schiff. Über die Schönheiten Mallorcas werde ich später noch berichten.

Wir beschlossen das Beste aus dieser unglücklichen Situation zu machen und gingen aufs Sonnendeck. Mit etwas Glück fanden wir auch 2 Liegen die wir sofort belegt haben. Obwohl der Geräuschpegel ziemlich hoch um uns herum war sind wir sofort eingeschlafen. Inzwischen war es 16.00 Uhr, und endlich, wir konnten auf unsere Kabine. Jetzt war alles vergessen. Jetzt fing unser Traum an, ein Traum der noch fast 10 Tage dauern sollte..  

Gegen 22.00 Uhr legte unser Schiff endlich ab. Dieses einzigartige Ablegemanöver werde ich nächste Woche ausführlich beschreiben

Gelandet

Wieder da!

Schön war es, schön ist es Zuhause zu sein. So richtig angekommen sind wir noch nicht, dafür waren die Tage zu ereignisreich. Erst eimal möchte ich es bei „Es war schön“ belassen, denn wenn ich jetzt anfange wird es ein endlos langer Bericht. Morgen ist Freitag, da wird es eine Zusammenfassung geben, bevor ich ab nächste Woche ins Detail gehe.

Gestern bekam ich einen Brief von einer Firma, die natürlich ihre Produkte verkaufen will. Diesen Brief hat sie allerdings nicht in Form eines Massenschreibens an mich geschickt, sondern in einen persönlichen Schreiben. Einige Auszüge davon möchte ich aufführen:

„Hallo Leander, es zählt viel, in der heutigen Zeit als gutes Beispiel voran zu gehen und anderen Leuten Mut zuzusprechen. Wir …. finden Deinen Blog beeindruckend und auch berührend. Behindert oder nicht – jeder Leser kann sich aus Deinen Beiträgen Informationen herausziehen, die einen persönlich weiter bringen. Und darum geht es ja schließlich im Leben.“

Diese Zeilen habe ich für die vielen Hinzu gekommenen Leser geschrieben. Sie sollen wissen was sie hier erwartet.  Auch wenn einige diese Seite nicht ernst nehmen oder auch belächeln, ich gehe meinen Weg weiter, ich verfolge konsequent mein Ziel weiter.

Als ich vor fast 2 Jahren mit diesen Blog anfing, habe ich nur in meinen kühnsten Träumen daran gedacht, das sich einmal eine Firma mit dem Blog beschäftigen könnte. Es spielt also keine Rolle ob gesund oder beeinträchtigt, entscheidend ist der Wille, der Glaube und die Bereitschaft  etwas erreichen zu wollen. „Glaube versetzt Berge“ dieser Spruch bewahrheitet sich immer wieder. Auch wenn jetzt 13 Tage Pause war, der Blog wird mit seinen alltäglichen Geschichten weiter gehen und aufzeigen, das jeder ein normales Leben führen kann.

Und morgen beginnt der Reisebericht..

Aida

Endlich – es ist soweit! Heute Nacht geht es los. Wir starten zu unserer Kreuzfahrt.

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10 Tage Kanaren mit der AIDA Bella.

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Wenn wir wieder zurück sind, werde ich ausführlich darüber berichten. In einer kurzen Zusammenfassung und ausführlich über mehrere Wochen hinweg, jeweils am Freitag.

                                                             Hier geht es am 25.11. weiter

Hungerast II

Am Freitag habe ich mittendrin aufgehört. Damit man besser in die Geschichte hinein findet habe ich den letzten Teil noch einmal aufgeführt.

Kurz vor Achim, ich hatte gerade die Reiterstadt Verden hinter mir gelassen. Es waren nur noch 30 Kilometer zu fahren, da passierte es! Erst wurde mein Tempo immer langsamer, dann hatte ich das Gefühl das ich im Stand fahre, erschwerend kam noch eine Steigung dazu, dann war es soweit – nichts ging mehr! Ich mußte absteigen. Nach ein paar Minuten Pause wollte ich weiter. Doch schon nach wenigen Metern bin ich wieder vom Rad und habe mich auf eine Bank gesetzt.

Vor ein paar Monaten hatte ich noch über Jan Ulrich gelacht. Der hatte die Tour de France 1997 verloren, weil er auf einer Etappe einen Hungerast bekommen hatte. Jetzt war ich an der Reihe. All die Fehler, die er begangen hatte, habe ich an diesen Tag nachgemacht. Zu wenig getrunken, zu wenig gegessen und auch noch viel zu schnell gefahren. Es ging nicht mehr. Selbst das schieben meines Rades fiel mir schwer. An einer Ecke war meine Rettung. Ein Kiosk mit einer Bank. Ich habe im voraus für die die nächsten 10 Jahre Mars gegessen und ziemlich viel getrunken. Ich weiß nicht wie lange ich dort gesessen habe, eine Stunde war es bestimmt. Mit Müh und Not habe ich es auf mein Rad geschafft und war froh das ich mich halten konnte. Fertig war ich, an mir ging alles vorbei, ich fuhr nur noch mechanisch. Jeder Meter war eine Qual, jede Pedalumdrehung erschien mir wie die Erklimmung eines Berges der immer höher immer schwieriger wurde. 

Da ich nur noch Radweg hatte und die Strecke kannte, brauchte ich auch nur noch treten und nicht auch noch Denken. Dabei kam ich sehr langsam voran und mußte ziemlich oft eine Pause einlegen. So ausgepumpt, so leer war ich noch nie gewesen. Ich konnte keine klaren Gedanken mehr haben. Vakuum!  

Am Ende waren es keine 6 1/2 oder 7 Stunden. Es waren 11 Stunden heraus gekommen. Ich war so gezeichnet von diesen mißlungenen Versuch, das ich die nächsten 14 Tage nicht einmal aufs Rad gestiegen bin. Es war auch meine letzte Reise zu einen Open Air Konzert.  

Kopfsache

Gestern lief es anfangs überhaupt nicht gut für mich. Fast so als ob eine höhere Macht mir den Urlaub verderben wollte. Erst bin ich, in der Nacht, mit dem Kopf gegen die Wand gestoßen,(vielleicht hätte ich doch Licht anmachen sollen) Als ich mich davon gerade ein wenig erholt hatte, bin ich auf dem Weg zur Arbeit mit dem Rad gestürzt und mit dem Hinterkopf aufgekommen. Das war schmerzhaft. Wie mir meine Arbeitskollegen später sagten, soll es sogar etwas geblutet haben. Die verbleibenden 3 Km zur Arbeit fuhr ich auch ziemlich benommen.

Das war unvernünftig, mag der ein oder andere jetzt denken. Ich behaupte das Gegenteil. Natürlich war es riskant, aber ich gebe nicht so schnell auf, ich laß mich so schnell nicht unterkriegen. Während ich da auf dem Gehweg saß habe ich schon versucht meine Lage zu analysieren. Dabei stellte ich fest, das ich mich gehen lassen kann und das Rad abstellen kann um dann mit dem Bus weiter zu fahren. Das war die 100% sichere Variante.

Es gab aber noch eine weitere Möglichkeit: mich aufs Rad zu setzen und weiter fahren. Für die 2.Variante brauchte ich allerdings etwas Mut, eine Menge Ehrgeiz und noch mehr Übersicht, denn eins war klar. So schnell wie ich es gewohnt bin, konnte ich nicht mehr fahren. Meine Entscheidung war die richtige, denn das Gefühl der Benommenheit nahm immer mehr ab.

Mit der richtigen Einstellung und verstärkter Energie und dementsprechenden Willen konnte ich mein Tagesprogramm, wie geplant erledigen. Abends war ich aber geschafft.    

350 Jahr Feier

Eigentlich könnte die Überschrift auch „Stress“ oder „Hells Angels“ heißen. Ich habe mich für die Jubiläumsveranstaltung der Universitätsbibliothek, im Rathaus, entschieden.

Gestern war es wirklich Stress, den ich zu bewältigen hatte. Kaum war ich von der Arbeit Zuhause angekommen, hieß es umziehen und ab ins Rathaus. Dort mußte ich eine ziemlich langweilige Veranstaltung ertragen, die ich dann auch vorzeitig verlassen habe, denn es gab noch ein paar Probleme die ich im Reisebüro klären mußte. Von da aus nach Hause um zu essen und um gleich weiter zu ziehen. Jetzt kam der letzte Teil des Sitzungstages. Die Nominierung der Kandidaten für die Beiratsliste. Am Ende des Tages kam das beste. Die Beiratssitzung über die Hells Angels. Es war eine einseitige Sitzung die nur gegen die Rocker ging.

Zu guter letzt hätte ich noch auf das Bibliotheksfest gehen können, das nicht weit vom Sitzungsort, gerade anfing. Da ich aber weiß das jeder, insbesondere ich, nur begrenzte Kraftreserven hat, habe ich darauf verzichtet. Vielleicht hätte ich es gewagt, aber mir fiel mir Programm für die nächsten Tage ein. Und da brauche ich Kraft. Kräfte, die mir sonst fehlen würden.

Anhand dieses Tagesablaufes möchte ich aufzeigen, das man auf der einen Seite zwar belastbar ist und mehr kann als man sich im Vorfeld zutraut, das man auf der anderen Seite, kommende Aufgaben mit im Auge behalten sollte und sich kräftemäßig nicht überschätzen sollte.  

Versprechen

Am Freitag habe ich meinen Reisebericht nicht fertig geststellt und Samstag habe ich auch nichts geschrieben. Dafür bitte ich um Nachsicht. Es war eine neue Erkenntnis für mich am Wochenende. In meinen tiefsten Innern muß ich es am Freitag schon gespürt haben, das etwas in mir steckt. Abends ging meine Formkurve schon ziemlich stark runter und der Samstag war die Hölle. Ein Anfall jagde den anderen. Jetzt kam die Anspannung der Woche zum Vorschein. Montag, Dienstag und auch noch Mittwoch Ärger und dabei nach außen die Ruhe bewahren. Das konnte nicht ohne Folgen bleiben.

Nun stand ich da. Soll ich mein Versprechen halten oder wortbrüchig werden? Vor ein paar Wochen hatte mich ein Freund, den ich schon sehr lange kenne, zu seinen 50. Geburtstag eingeladen, und zwar in unsere bevorzugte Discothek. So gut ich mich auch zu erinnernen versuche, ich bin noch nie so ungern am Samstag los gegangen. Aber ich hatte mein Versprechen gegeben. Auch wenn es mir noch so schwer fällt, ein Versprechen versuche ich zu halten. Es war nicht berauschend und es war auch nur eine relativ kurze Nacht, aber ich hatte Wort gehalten. Anfangs war es die Fortsetzung dessen was ich tagsüber durchgemacht hatte. Mit der Zeit wurde es weniger und schließlich hörten meine Schüttelanfälle sogar auf. Ja, es war richtig, das du dich durchgebissen hast, sagte ich mir.

Auch wenn es nicht leicht war, es hatte sich gelohnt zu kämpfen.Im Laufe der Nacht wurde ich, übrigens,einige Male positiv erwähnt, da nicht alle ihr Versprechen gehalten hatten.

Hungerast

Nach dem Konzert der Stones bin ich noch zweimal nach Hannover gefahren. Genesis und Phil Collins. Die Fahrt zum Genesis Konzert war ganz ok. Es gab nichts besonderes. Sieht man mal davon ab, das ich diesmal nicht frühzeitig von der Bundesstraße runter gefahren bin sondern auf dem Seitenstreifen entlang der Schnellstraße die, inzwischen wie eine Autobahn aussah, bis in Höhe Stadtmitte durch gefahren bin. Das war eine Zeit Ersparnis von mindestens 2 Stunden.

Bei meinen letzten Open Air in Hannover verlief die Hinfahrt ganz normal. Bis Nienburg auf der Bundesstrasse und danach wieder auf der Bundes-Schnellstrasse. Während der Fahrt hatte ich genügend Pausen gemacht. Im Schnitt alle 20 – 30 Kilometer. Sie dauerten ungefähr 10 Minuten. Nur die Mittagspause fiel etwas länger aus. Dabei kam ich auf die Idee die Rückfahrt mal so schnell wie möglich zu fahren. Am besten in eins durch, ohne Pause. 125 Kilometer unter 8 Stunden – das war mein Ziel.

So fuhr ich auch am Sonntag morgen frisch gestärkt, nach einen guten Pil Collins Abend, früh um 9.00 Uhr los. Es war nicht mein Wetter, in der Nacht hatte es geregnet und es war auch noch nicht richtig warm, die Sonne war zu dieser Zeit auch noch nicht zu sehen. So ging es die ersten Kilometer voran. Im Normalfall fahre ich zwischen 15 und max. 20 Kilometer die Stunde. Rechne ich die Pausen mit komme ich auf durchschnittlich 13 Kilometer pro Stunde. 10-12 Stunden brauche ich im Normalfall für die Strecke. Nach gut 3 Stunden hatte ich etwas mehr als die Hälfte der Distanz geschafft. Das würde eine Rekordzeit geben, dachte ich mir. Zur Sicherheit legte ich hier und da kurze Pausen ein um etwas zu trinken. Zum Essen hatte ich keine Zeit, anstatt eine größere Pause ein zu legen fuhr ich lieber die nächsten Kilometer schnel weiter. Nachdem ich zwischenzeitlich mit hohen Tempo gefahren war, ließen die Kräfte, so ab Kilometer 80 nach. Ich kam nicht mehr so schnell voran. das störte mich nicht weiter denn ich lag immer noch gut in der Zeit. Gut es würden keine 6 Stunden sondern 7 Stunden Gesamtzeit werden. Aber das wäre ja auch eine Spitzenzeit. Kurz vor Achim, ich hatte gerade die Reiterstadt Verden hinter mir gelassen. Es waren nur noch 30 Kilometer zu fahren, da passierte es! Erst wurde mein Tempo immer langsamer, dann hatte ich das Gefühl das ich im Stand fahre, erschwerend kam noch eine Steigung dazu, dann war es soweit – nichts ging mehr! Ich mußte absteigen. Nach ein paar Minuten Pause wollte ich weiter. Doch schon nach wenigen Metern bin ich wieder vom Rad und habe mich auf eine Bank gesetzt.

Der letzte Teil meiner Berichte über Open -Air Konzerte wird ausnahmsweise Samstag fertig gestellt