Archiv für den Monat: Februar 2011

Überlegungen

Im Augenblick bin ich noch unschlüssig was ich heute schreiben werde, anfangs hatte ich an einen Bericht der „Bild am Sonntag“ gedacht, die hat gestern 3 Seiten dem Thema Epelepsie gewidmet. Das würde sich also anbieten, auf der anderen Seite ist mein Bedarf an Gesundheitlicher Aufklärung erst einmal bedeckt. Es ist ja nicht so das ich nicht dazu stehe, epeleptische Anfälle zu haben, aber ständig darüber reden bzw. schreiben, das muß nicht sein. Ich versuche so gut es geht ohne ständiges Reden über Krankheiten auszukommen. Im Laufe der Zeit habe ich soviel darüber informiert, das eine Pause über das Thema angebracht ist.

Zur Zeit bewegt mich im Grunde genommen nur eines. Wie komme ich diie nächsten 3 Wochen zurecht? Schaffe ich es wieder so gut mit allen fertig zu werden, wenn meine Frau im Schwarzwald ist, oder werde ich überfordert sein? Auch wenn ich davon überzeugt bin, die nächsten 3 Wochen als Hausmann gut zu überstehen, man sollte sich nie zu sicher sein. Deswegen gehe ich alles mit Respekt und Überlegung an, damit auch wirklich alles gut geht. Wenn meine Frau am Mittwoch morgen zu ihrer Mutter in den schwarzwald fährt soll sie sich beruhigt auf die Reise begeben können.


Fussball 6/11

Es war mutig, einige sagten sogar zu mir, das ich verrückt wäre. Aber es war richtig am Donnerstag wieder Fussball zu spielen. Ich schreibe es ja immer wieder. Wenn man hinfällt, hilft nur eines. Sofort aufstehen und weiter machen. Sinnbildlich möchte ich das mal auf jede Situation im Leben übertragen.

Ach ja, es war das übliche. Gewonnen und verloren, Geschwitzt, gelaufen und Spass gehabt. Auf jedenfall alles gesund überstanden

La Palma

Bis Santa Cruz, der Hauptstadt von La Palma, waren es nur 149 Seemeilen oder 279 Kilometer. Das war das erste Mal das wir keinen Seetag zwischen unseren Stopps hatten. Es war die einzige Station an der wir keinen Landausflug gemacht haben, was unser Glück war, wie sich später herausstellte.

Unser Tag stand ganz im Zeichen von Wellness. Das war für mich Neuland. Gut, das Türkische Bad in Almeria oder 1995 beim nächsten Weihnachtsurlaub auf Djerba. Das gefiel mir wohl, aber diesmal waren es 4 Stunden in der Wellness-Suite die vor uns lagen. Das war ganz was anderes. Vorher möchte ich jedoch den Abend auf Madeira abschließen.

Nach dieser beeindruckenden Vorstellung gingen wir in die AIDA Bar, um den Tag ausklingen zu lassen. Beim Bezahlen bekamen wir einen Gutschein  für das Casino, den wir am nächsten abend einlösen wollten. Da wir am nächsten Morgen nicht früh aufstehen mußten warfen wir noch einen Blick in die Anytime Bar auf Deck 12, das war die Disco an Bord.  23.00 Uhr war dafür nur noch viel zu früh wie ich 2 Tage später erfuhr, und so gingen wir doch zu unserer Kabine. Am nächsten Morgen lagen wir in Santa Cruz, La Palma an.

La Isla Bonita – „Die Schöne Insel“ wird La Palma von den Einheimischen genannt. Die noch wenig touristisch Insel wird besonders Wanderern, Naturliebhabern und Individualtouristen geschätzt. Für klassischen Bade- oder Strandurlaub ist die Insel weniger geeignet. Das was für viele der Anziehungspunkt ist, sind die üppige Vegetation und die einzigartige Landschaft. La Palma ist die feuchteste und damit auchbewachsenste Insel des kanarischen Archipels. Dichte Wälder bedecken oftmals fast urwaldartig große Teile der Insel. Die Küste ist sehr hügelig, voller wunderschöner Buchten und von Lavaströmen zergliedert. Das bis zu 2426 Meter hohe Bergland mit der Caldera de Taburiente, einen vulkanischen Einsturzkrater mit 9 km Durchmesser, sowie riesige Kiefernwälder sind das Markenzeichen der Insel.

Es war fast zu schade, das wir an dem Tag Wellness hatten, so schön war es. 27 Grad hatten wir um die Mittagszeit, als wir unsere kurze Stippvisite nach Santa Cruz,  beendet hatten.Am liebsten wäre ich aufs Pooldeck gegangen.Stattdessen gingen wir frühzeitig zum Mittagessen. Es war unser einziges Mal, das wir das reichhaltige Angebot genoßen haben. Es war schon erstaunlich. Fisch, Fleisch, Vegetarier, Suppen, Nachtisch, Obst und Gemüse. Von allen war reichhaltig und in verschiedensten Kombinationen vorhanden. Hier fehlte kaum ein Gericht das man sich gerne mal im Restaurant bestellen würde, es aber dann doch läßt weil es zu teuer ist. So muß das Schlaraffenland aussehen, dachte ich mir mehr als einmal. Leider mußte alles schnell gehen, denn um 13.00 Uhr sollten wir im Spa oder Wellness Bereich sein.

Davon erzähle ich nächste Woche und laße dabei meine Gedanken schweifen,

Heute Abend kommen noch Bilder dazu

 

Berufspolitiker

In der letzten Woche (16.2.11) habe ich die eine Seite von Politikern beschrieben, und zwar ihre Beweggründe bzw. wie sie Politik, oftmals, gestalten wollen. Wie kommt man aber in diese Positionen? Die nächsten Zeilen sind meine ganz persönlichen Erfahrungen, die viele bestimmt anders sehen.

Als ich 14 war beschloss ich, Menschen helfen zu wollen, dafür wollte ich Politiker werden. Soweit so gut. Bis dahin war noch alles bestens auf dem Weg zum Berufspolitiker. Aufgrund meiner gesundheitlichen Situation konnte ich mich anfangs nur auf meinen Beruf konzentrieren. Mit 33 nahm ich dann an meiner ersten SPD Sitzung bzw. Ortsvereinssitzung teil. Es standen Nachwahlen an und ich rückte in den Vorstand. Alle hatten mich lieb! Auf diesselbe Art gelangte ich auch ein Jahr später in den Beirat (hatte ich schon am 5.5.2009 beschrieben)
„Du kannst ein ruhiges unaufgeregtes Leben in der Politik führen, aber dann nur als Marionette. Oder du führst ein eigenständiges Leben indem dir auch Respekt entgegen gebracht wird, dafür mußt du kämpfen“. So endete mein Bericht.

Das ruhige Leben lag mir nicht. Nur jetzt stieߠich auf Widerstand, denn ich wollte mehr. Dabei machte ich den fatalen Fehler nur an die Sache zu denken. Ich vergaß das ich in den Bereich der bezahlten Politik wollte und dachte nur daran wie ich helfen könnte. Eine Kleinigkeit hatte ich übersehen. Ich würde jemanden das Einkommen, das Ansehen und einiges mehr wegnehmen. Da es jeder sein konnte, den ich verdrängen würde, wurde der Wind auch immer rauher und kälter für mich. Jetzt war ich nicht mehr der Liebling, jetzt war ich der Konkurrent. Das ist auch noch nichts ungewöhnliches. Diesen Weg haben fast alle vor sich bzw. hinter sich.

Da ich es, bedingt durch den späten Einstieg in die Politik, versäumt hatte notwendige Allianzen zu  schließen, wurde der Versuch, in die Bremische Bürgerschaft zu gelangen, nicht leichter. Ein weiterer Fehler war  war zu glauben, das es allen nur um Inhalte geht.

Berufspolitiker haben 3 Phasen. Phase 1 ist der Wunsch etwas bewirken zu wollen, Phase 3 ist das Bemühen etwas zu verändern. Zwischen diesen Phasen, die auch von viel Menschlichkeit geprägt sind liegt der absolute Gegensatz, die Phase 2. Da wird schon Jahre vor der Nominierung versucht die eigene Person ins rechte Licht zu setzen. Neben des zweifelsohne eigenen Schwerpunkts der bei jeden vorhanden ist, gibt es die Möglichkeit das man sich aufgrund seines Könnens problemlos durchsetzt oder, und das ist die Mehrzahl, man schwimmt mit in der Hoffnung berücksichtigt zu werden. Man muß auch nicht davon überzeugt sein was man so ausspricht, wichtig ist am Ende nur ein guter Platz auf der Liste. So gesehen hatte ich auch keine Chance. Denn ich bin nicht bereit mich für andere zu verbiegen oder mich anzubiedern.Ich bin deswegen nicht böse oder schlecht zu sprechen auf meine Partei. Nur weiß ich das die SPD Politiker sich genauso verhalten wie jeder andere Politiker auf der Welt. Der Grund ist ganz einfach. Es sind alles Menschen, Menschen die in allererster Linie auf die eigene Versorgung bedacht sind.

Ich bin nach wie vor stolz darauf der SPD anzugehören. Für mich ist es wichtig das ich ein paar Jahre hinter die Kulissen sehen konnte. Heute weiß ich das sich jeder genau so wie unsere jetzigen Politiker verhalten würde. Egal welche Partei es ist wenn es ans Geld verdienen geht sind alle gleich.

Von der Politik meiner Partei erwarte ich in Zukunft, das sie Menschen mit Beeinträchtigungen mehr unterstützt und sie bei der Liste für eine Wahl bevorzugt behandelt. Die meisten von ihnen haben gar nicht die Kraft all diese Kämpfe um gute Plätze durch zu stehen. Für sie geht es in erster Linie um die Gesundheit.

Und deswegen habe ich eine Bitte an meine Leser, versucht die Politiker zu verstehen, oder noch besser versucht euch mit all den Konsequenzen, in das Leben von Berufspolitikern oder wie viele sagen „die da oben “ hinein zu versetzen. Wie würde man sich wohl selber verhalten?

Weisheiten XXIX

Durch Zufall fiel mir eine Weisheit von Mutter Theresa in die Hände.

Das Leben ist eine Chance

Das Leben ist eine Chance – nutze sie. Das Leben ist Schönheit – bewundere sie.

Das Leben ist ein Traum – verwirkliche ihn. Das Leben ist eine Pflicht – erfülle sie.

Das Leben ist ein Spiel – spiele es. Das Leben ist kostbar – gehe sorgfältig damit um.

Das Leben ist Liebe – erfreue dich an ihr. Das Leben ist ein Rätsel – durchdringe es.

Das Leben ist ein Versprechen – erfülle es. Das Leben ist eine Hymne – singe sie.

Das Leben ist eine Herausforderung – stelle dich ihr. Das Leben ist ein Abenteuer – wage es.

Das Leben ist Glück – verdiene es. Das Leben ist das Leben – verteidige es

Seuche

Wie man feststellen konnte, habe ich den Reisebericht am Freitag ausfallen lassen. Am Freitag ging mir mein Mißgeschick vom Vortag durch den Kopf, dabei fiel mir unweigerlich das Jahr 1987 ein. Es war ein Seuchenjahr. Das 1. Halbjahr war mit einen Daumenbruch an der linken Hand noch halbwegs ok doch dann kam ein ziemlich böser Fahrradsturz.

Mit höchsten Tempo hatte ich eine Brücke erklommen und wollte gerade die Abfahrt starten als ich bremsen mußte, was zur Folge hatte, das ich über den Lenker geflogen bin. Es war ein gut 3 Meter langer Flug, der auf Pflastersteinen endete.  Kaum verheilt hatte ich beim Fußball einen Rippenbruch und brach mir im Herbst noch einmal den kleinen Finger der linken Hand. Das war ein Albtraum dieses Jahr. Während ich damals noch nicht genug bereit  war um meine Lehren daraus zu ziehen, sieht es diesmal ganz anders aus.

Wer jetzt aber glaubt das ich meinen Rhytmus ändere der irrt. Es wird alles so weiter gehen wie gehabt. Egal wo ich bin, egal was ich mache, passieren kann jederzeit etwas. Es gibt soviel Möglichkeiten. Letzte Woche sprach jemand von Lebensqualität bei mir. Sie begründete das damit, das ich nicht nur Zuhause den Tag verbringe sondern so wie jeder andere auch mich dem Leben stelle. Rad fahre, Fußball spiele und überhaupt aktiv bin. Ohne das würde ich eingehen wie eine Blume ohne Wasser. Besser kann man es nicht sagen.

Fußball 5/11

Der Reiseebericht wird auf morgen verschoben, denn gestern habe ich mich beim Fußball am Kopf verletzt und konnte abends nichts mehr schreiben. Im Grunde genommen war es ein guter Abend in der Halle. Wir waren 9 Spieler und die Mischung aus Pause und spielen war optimal. Leider bin ich in einen der letzten Spiele so unglücklich gefallen das ich genau auf die frische Narbe gefallen bin.

Anstatt traurig zu sein war ich einfach nur glücklich. Außer einen tiefen Riß und viel Blut ist nichts passiert. Mein Kopf, mein Geist – alles vollkommen klar. Mir geht es wieder gut. Einzig auf das Radfahren habe ich heute morgen verzichtet. Ich bin mit der Bahn zur Arbeit gefahren, weil ich die Wunde nicht unbedingt der eisigen Kälte aussetzen wollte. 

Bei all dem muß ich an dieser Stelle, meinen Freund einen Dank aussprechen. Während die Erste Hilfe geschulten Lehrer aus unserer Mannschaft total überfordert waren, hat er die Ruhe behalten und mir wirklich geholfen. Er hatte als einziger einen Erste Hilfe Koffer dabei und wußte damit auch umzugehen. Am Ende des Tages hat sich meine Frau wunderbar um mich gekümmert und gepflegt. Obwohl es für sie schon fast zur Routine geworden ist, hat sie einen ganz besonderen Dank verdient.

Politiker

Der Wahlkampf rückt, für uns in Bremen, immer näher. Das bedeutet gleichzeitig, das die Zeit der Beschimpfungen nicht mehr weit weg ist. Seid 1990 bin ich in Wahlkämpfen dabei. Jedes Mal das gleiche Ritual. Wir, die Basis,  geben uns Mühe und sind engagiert bei der Sache, und dann werden wir beschimpft. Erst geht es nur ganz simpel, gegen „die da oben“ später sind wir auch an der Reihe. Ich könnte das noch um einige boshafte Standard Aussagen ergänzen, stattdessen will ich erst einmal versuchen, eine andere Sichtweise zu beschreiben.

Wer wer sind „die da oben“? Gemeint sind die Berufspolitiker, ohne Ausnahme. Egal ob für Bremen oder den Bund, Rot, Grün, Gelb oder Schwarz. Kaum einer hat ein gutes Ansehen. Am meisten bekommen wir von der SPD immer ab. An uns läßt der Wähler kaum ein gutes Haar. Die ersten Jahre habe ich das noch ertragen, denn es ging ja nicht gegen mich. Doch im Laufe der Zeit mußte ich lernen das jeder Freiwillige Helfer den Zorn des Wählers abbekommt.

Da ich es genau wissen wollte ob die Anschuldigungen vielleicht doch berechtigt sind, habe ich bei unseren Bundestreffen von „Selbst Aktiv“ in den letzten Jahren nicht nur auf Inhalte sondern verstärkt auf den privaten Teil geachtet. Alle hochrangigen Vetreter aus der SPD die einen Vortrag gehalten haben, erzählten auch immer persönliches. Da habe ich besonders aufgepasst. So kann ich mich heute auch noch an die Erzählungen von Gerhard Schröder gut erinnern, als ich bei einen Empfang, Mitte der neunziger dabei sein durfte.

Wenn man so will, sind das alles Politiker aus dem Bereich „die da oben“! . Ich kann nur für die SPD sprechen, bei allen anderen dürfte es jedoch ähnlich sein. Anfangs waren sie alle von dem Gedanken geprägt, Helfen zu wollen, und sind es heute auch noch. Da hat sich nichts geändert. Nur das es nicht mehr ihr Hobby sondern ihr Beruf ist. Jeder von ihnen hat klein angefangen. Der Ausgangspunkt ist für fast alle das sie etwas ändern wollen, das sie sich für andere einsetzen wollen, das Mißstände beseitigt werden sollen, das es besser und gerechter zugehen soll. Im Laufe der Zeit müssen jedoch immer mehr Kompromisse geschlossen werden. Es ist fast wie in einer Familie. Jeder möchte sein Recht haben. Das macht die Sache für einen Politiker nicht unbedingt leichter. Da versucht man sich schon nach „besten Gewissen zugunsten aller“ einzusetzen und dann ist es doch falsch.

Nächste Woche kommt meine Rolle, mein Handeln in der Politik 


Shopping

Neue Woche, neues Glück, totaler Themenwechsel. Nachdem ich mich in der letzten Woche, mehr oder weniger intensiv um Gesundheitliche Probleme gekümmert habe, werde ich jetzt wieder nach vorne sehen. Wenn das Informationsbedürfnis einiger „körperlich Gesunder“ nicht so ausgeprägt gewesen wäre, hätte ich mich auch nie so intensiv darüber ausgelassen.

Sollte nichts dazwischen kommen, werde ich diese Woche über das Wesen von Politikern schreiben und am Freitag werde ich mit der AIDA Bella den 3. Seetag beschreiben und dabei auf Deck 12 eingehen. Der Samstag steht wieder für einen Bericht vom Hallenfußball. Dazwischen werde ich von meinen täglichen Aktivitäten berichten. So sieht die Planung aus. Die kann sich aber jederzeit ändern, wenn sich etwas unerwartetes ereignet.

Den Freitag haben wir, meine Frau und ich, wie gewohnt mit Einkaufen verbracht. Der Ursprung dafür liegt einige Jahre zurück. Damals befand sich ihr Arm in Gips und sie konnte nur schwer alleine einkaufen.Damit dieses wöchentliche Prozedere etwas angenehmer für mich wird, gingen wir immer erst einen Kaffee trinken. Für mich war es dann einfach shopping.

Am Samstag waren wir dann mal wirklich shoppen. Für mich stellte sich die Frage, ob ich den größten Teil des Tages zuhause herum sitze oder ob wir in eines der Center fahren um vielleicht etwas zu kaufen. Normalerweise dauert dieses Bummeln endlos lange, weil Frauen ja ein anderes Informationsbedürfnis als Männer haben. Seitdem meine Frau für sich den Donnerstag Nachmittag als persönlichen Bummeltag entdeckt hat, ist es für mich jedoch viel angenehmer geworden, weil alles schneller geht..

Ich finde es gut, das ist besser als immer gemeinsam etwas zu unternehmen. So ganz nebenbei zeigt sie auch ihre Unabhängigkeit von mir. Anfangs wollte ich sie ja noch begleiten, aber sie war der Meinung das ich nicht unbedingt Verständnis dafür habe, wie sie gerne bummelt, und sie wollte keine Kommentare von mir haben und auch keinen der immer auf die Uhr schaut. Einfach frei und unbeschwert genießen. Dafür nimmt sie auch gerne langes Fahren in Kauf. Inzwischen sehe ich das nicht nur als ein Beweis für Selbstständigkeit, sondern vielmehr als eine Art von Lebensgenuß, und davon kann man nie genug kriegen.