CT

Es ist mal wieder an der Zeit, eine kleine Einführung für neue Leser zu geben.

Als ich vor fast 2 Jahren mit diesen Blog anfing dauerte es nicht lange bis ich mir die Frage stellte, warum machst Du das eigentlich? Warum gibts Du soviel von Deinen Leben preis?  Was bringt Dir dieser Blog? Ist es nicht manchmal zuviel Outing oder wäre es nicht besser etwas zu erfinden als wahrheitsgetreu zu schreiben? Interessiert es überhaupt jemanden, wenn ich hier schreibe? Diese Fragen stellt sich bestimmt auch der ein oder andere neue Leser, was ich gut verstehen kann.  Die Antworten kamen für mich im richtigen Moment, denn so manches Mal habe ich schon ans Aufhören gedacht. Aber!!! 

Die Statistik zeigte einen sprunghaften Anstieg dieser Seite, und bisher geht es noch so weiter. Im Laufe der Zeit bekam ich viele Reaktionen, in Form von Mails oder Kommentaren im Blog. Sie haben im Grunde genommen alle eins gemeinsam. Es gibt eine große Zustimmung und es besteht ein großer Wunsch nach Fortführung dieser Seite. Gerade deswegen fällt es mir inzwischen leicht über vieles zu schreiben, was viele als ihr Geheimnis betrachten würden. Dabei schreibe ich nur über Erlebtes. In der ganzen Zeit habe ich nach Erfahrungsberichten Behinderter Menschen im Netz gesucht. Erfahrungen ohne Selbstmitleid, tägliche Erfahrungen, positive und negative. Leider habe ich nichts gefunden.  Das sind genügend Gründe um diesen Blog weiter fort zu führen, auch mit seinen Fehlern. Es soll kein Buch sein, das mehrfach Korrektur gelesen wurde. Es soll ein Spiegelbild des ganz gewöhnlichen Lebens sein. Ein offen und ehrliches Spiegelbild. Denn hier geht es nicht um Schönfärbei sondern um die Realität.

Das war speziell für die Neulinge, jetzt möchte ich noch ein Versprechen aus der vorletzten Woche einlösen!

Als ich vor 3 Wochen ins Krankenhaus kam konnte ich eine Computerthomographie noch so gerade umgehen. Was ist aber nun eine CT?  

ct.jpg 

Eigentlich müsste die Computertomographie richtigerweise Röntgen-Computertomographie heißen. Denn die CT ist nichts anderes als eine computergestützte Röntgenuntersuchung. Im Unterschied zum „klassischen“ Röntgen, das nur ein zweidimensionales Bild auf dem Röntgenfilm hinterlässt, liefert die Computertomographie allerdings Schnittbilder durch den Körper beziehungsweise einen bestimmten Körperteil.

Mit den Schichtaufnahmen können Strukturen aus dem Körperinneren also dreidimensional dargestellt werden. Das erlaubt es nicht nur, verschiedenste Krankheiten zu erkennen, sondern auch die Lage und Ausdehnung dieser krankhaften Veränderungen zu bestimmen. Anfang der 1970er wurde die erste CT-Aufnahme am Menschen vorgenommen. Binnen weniger Jahre avancierte die Computertomographie zu einem der wertvollsten Diagnoseverfahren der Radiologie und ist heute aus Klinik und Praxis nicht mehr wegzudenken.

Autor: Leander

Ich bin 52 Jahre.Lebe in Bremen und arbeite an der Uni Bremen. Seid 1983 bin ich verheiratet. Eigentlich ist alles ganz normal bei mir Aber dadurch das ich Schwerbehindert bin ist es nicht mehr ganz so normal. Meine Freizeit Aktivitäten sind Politik, Fußball, Sport und natürlich Computer bzw. Internet Dazu kommt unser Kleingarten Ich handel nach dem Motto: Genieße jeden Tag

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