Archiv für den Monat: März 2011

Substanz

Während der Wochen meines Alleinseins hatte ich soviel vor. An erster Stelle standen 2 Freunde die ich besuchen wollte, außerdem wollte ich abends so oft wie möglich weggehen, und noch einiges mehr. Nichts ist aus all dem geworden. Stattdessen habe ich mittags meinen Kaffee getrunken und das war es dann, dabei sind Freunde für mich so ziemlich das wichtigste überhaupt. Manchmal war ich von diesen Verhalten genervt aber dann auch fasziniert, weil ich fesstellen mußte welche Macht das Gehirn hat. Bin ich ausgeruht kann ich nahezu alles machen, dann liegt die Belastbarkeitsgrenze ziemlich hoch. Das sah dann so aus, das ich etwas unternehmen wollte und doch nicht konnte weil ich mich dazu nicht aufraffen konnte, weil ich einfach kaputt war. Im nachhinein ist es mir unverständlich. Das sind dann die Momente in denen ich merke das ich doch ein Handicap habe. Diesmal wurde meine Zeit von der Arbeit dominiert, das hat mehr Substanz, als gedacht, gekostet und doch hat es Spaß gemacht, es war diesmal eben ganz anders, weil mir die Arbeit wichtiger als Vergnügen ist.

Während dieser Zeit mußte ich auch oft an die Anfänge meines Berufslebens denken. Das ich mit Müh und Not die Prüfung geschafft hatte, habe ich schon kurz und knapp im März 2009 erwähnt. Inzwischen ist mein Schreibstil etwas ausführlicher, deswegen werde ich nächste Woche noch einmal darauf eingehen.

Tante

Im Schwarzwald habe ich wieder einiges erlebt, vor allen aber hat mich Tantchen begeistert. Im Laufe der Jahre habe ich nahezu die komplette Verwandschaft kennen gelernt. Wie fast jedesmal, wenn meine Schwiegermutter Geburtstag hat, gibt es ein Treffen mit etlichen Verwandten und Bekannten. Warum sollte es diesmal anders sein?

Ich fahre inzwischen gerne dahin, zum einen weil ich jedesmal mindestens 1 Buch lese zum anderen weil es Spaß macht alles zu beobachten, aber vor allen weil ich fasziniert bin. In erster Linie von meiner Schwiegermutter, aber inzwischen auch von der Tante meiner Frau. Beide zeichnet eines aus. Sie denken nur positiv und blicken größtenteils in die Zukunft. Ausnahmsweise möchte ich mal nicht auf die Mutter meiner Frau eingehen, das habe ich schon getan und es hat sich nichts geändert, außer das sie etwas mehr Zeit für die Pflege des Gartens und des Hauses braucht als früher.

Heute geht es um „Tantchen“. Sie hatte im letzten Jahr einen Schlaganfall und dementsprechend auch Lähmungserscheinungen auf der rechten Seite. Es sah überhaupt nicht gut aus für sie. Doch was macht sie? Nein, sie hat sich nicht in ihr Schicksal begeben und alles über sich ergehen lassen. Sie hat sich für kämpfen entschieden. Zitat: „Dafür bin ich noch zu jung um nur noch herum zu sitzen und nichts mehr unternehmen zu können“ Und so fing sie mit 84 Jahren ein neues Leben an. Betreutes Wohnen ist jetzt angesagt, denn ins Altenheim wollte sie nicht, weil sie dann nur unter „alten Leuten“ wäre. Ihre Leidenschaft, den Garten, hat sie abgegeben und sich sofort in die Reha begeben um dort wiieder das Laufen zu erlernen. Nachdem sie auf das geliebte Schwimmen verzichten mußte, wollte sie ihre täglichen Spaziergänge aber nicht missen. Also stellte sie sich auf einen Rollator ein. Natürlich bedurfte es einer Gewöhnungsphase aber inzwischen macht sie wieder ihre Spaziergänge.Wenn sie zuhause ist, legt sie sich nicht zurück sondern trainiert mit eisernen Willen an ihrer gelähmten Hand um sie so schnell wie möglich gesund zu bekommen.

In den 3 Tagen die ich mit sie gesehen habe, hörte ich sie nicht einmal klagen. Stattdessen erzählte nur von den Schönheiten des Lebens und das sie nächstes Jahr wieder zum Geburtstag durch halb Deutschland fahren würde.

Wahlen

Aus aktuellen Anlaß muß ich auf die Wahlen von gestern eingehen. Das kann ich nicht einfach übergehen, denn was sich in Baden-Würtenberg ereignet hat, das ist schon einen Kommentar wert. Allerdings möchte ich es auf ungewohnte Art und Weise versuchen, ich will es auf das normale Leben übertragen.

Das es in Stuttgart zu einen Regierungswechsel gekommen ist lag nicht an Japan und auch nicht an Stuttgart 21. Der Grund war eine CDU die viel zu selbstsicher und überheblich war. Frei nach dem Motto „Was soll schon passieren? Wir waren immer an der Macht, wir werden es auch weiterhin bleiben.“ Die Vorgehensweise war einfach und praktisch. Das was jahrelang gut gegangen ist, das was früher gut war, das wird auch in Zukunft gut sein. So ähnlich hat auch Kurt Beck in Rheinland-Pfalz regiert. Beide haben es versäumt mit der Zeit zu gehen. Bei keinen war eine Weiterentwicklung zu erkennen.

Ach ja, so ganz nebenbei, ihr Verhalten ähnelte teilweise dem meinigen bevor ich mit dem Rad gestürzt bin, weil ich mir zu sicher und auch davon überzeugt war das mir nichts passieren kann.  

Im übertragenden Sinne kann man es auch so interpretieren: Man darf sich seiner Sache nie zu sicher sein und muß täglich an sich arbeiten, denn Stillstand ist Rückstand! Der größte Fehler den man machen kann ist davon auszugehen, das alles so bleibt wie es ist(Eduscho Werbung – Eduscho existiert nicht mehr.)

Ob ich nun will oder nicht, auch wenn ich davon nicht immer begeistert bin, es ist wichtig mit der Zeit zu gehen, es ist wichtig sich nicht nur auf das vergangene zu berufen, oder noch schlimmer die Vergangenheit als Maßstab für die heutige Zeit zu nehmen. Die Quittung erfolgt viel schneller als einen lieb ist, und nicht immer kommt man mit einen blauen Auge, wie die SPD in Rheinland-Pfalz, davon.  

Schwarzwaldbahn

Mein Kurzurlaub ist vorbei. Wann es mich bzw. uns wieder in die Ferne zieht kann ich im Moment noch nicht sagen. Bevor ich mit den täglichen Berichten und natürlich der Kreuzfahrt fortfahre möchte ich auf die Bahnstrecke eingehen, die ich hinter mir habe, insbesondere auf die Schwarzwaldstrecke.

Es ging von Bremen über Hannover -Göttingen – Kassel – Frankfurt bis Baden-Baden. Dann wechselte ich den Zug und ab Offenburg begann die schönste Bahnstrecke Deutschlands. Sie führt durch den Schwarzwald bis nach Singen an den Bodensee.

Bei Wikipedia habe ich eine Grafik über die Höhe der Strecke und die jeweilige Länge der Tunnel gefunden.

verlaufskarte-schwarzwaldbahn.jpg



   


0,0 Offenburg 159 m
 
  9,5 Gengenbach 172 m
  17,9 Biberach (Baden) 194 m
 
  22,7 Steinach (Baden) 209 m
  26,1 Haslach 215 m
  33,2 Hausach 241 m
     
    Rebbergtunnel (53 m)
  42,6 Hornberg 384 m
  46,6 Hornberg Schlossberg
    Glasträgertunnel I (23 m)
    Glasträgertunnel II (43 m)
    Glasträgertunnel III (18 m)
    Niederwassertunnel (558 m)
    Tunnel beim 4. Bauer (313 m)
    Hohenackertunnel (41 m)
    Tunnel beim 3. Bauer (88 m)
    Letschenbergtunnel (129 m)
    Röllerwaldtunnel (162 m)
    Eisenbergtunnel (792 m)
    Spärletunnel (80 m)


   
    Obergießtunnel (175 m)
    Hippensbachtunnel (365 m)
    Kurzenbergtunnel (324 m)
    Mühlhaldetunnel (64 m)
    Losbachtunnel (185 m)
    Forellentunnel (64 m)
    Kaisertunnel (31 m, 1925 abgetragen)
    Großhaldetunnel (327 m)
  56,0 Triberg 616 m
    Kleiner Triberger Tunnel (92 m)
    Großer Triberger Tunnel (835 m)
    Gummambstunnel (365 m)
    Seelenwaldtunnel I (48 m)
    Seelenwaldtunnel II (69 m)
    Seelenwaldtunnel III (195 m)
     
    Gremmelsbachtunnel (912 m)
    Gaislochtunnel (54 m)
    Hohnentunnel (327 m)
    Grundwaldtunnel (381 m)
    Krähenlochtunnel (224 m)
    Sommerbergtunnel (51 m)
    Farrenhaldetunnel (313 m)
    Steinbistunnel (63 m)
    Tannenwaldtunnel (166 m)
    Tannenbühltunnel (25 m)
    Schieferhaldetunnel (93 m)
    Sommerautunnel (1.697 m)
  71,3 Sankt Georgen 805 m
  85,9 Villingen (Schwarzw.) 704 m
     
     
 
  91,5 Brigachtal-Klengen
  94,3 Donaueschingen-Grüningen 686 m
 
 
  99,8 Donaueschingen 677 m
     
  113,0 Geisingen
     
 
  119,0 Immendingen 658 m
     
    Möhringer Tunnel (180 m)
     
  123,8 Hattingen (Baden)
  124,2 Hattinger Tunnel (900 m)
  134,6 Engen
  137,3 WelschingenNeuhausen
  140,8 Mühlhausen (b Engen)
  146,2  
     
     
     
  149,1 Singen (Hohentwiel) 434 m
   

So sieht also das Streckenprofil aus.

Auch wenn in Villingen die Fahrt für mich endet, es ist immer wieder eine große Freude und Genuß.

Dürftig

Es ist nicht unbedingt viel was ich in den letzten Tagen geschrieben habe. Ab nächste Woche wird es besser denn meine Zeit als Strohwitwer ist vorbei. Da ich meine Frau überraschen will, fahre ich heute in den Schwarzwald um sie abzuholen.Ab nächste Woche werde ich auch auf die Zeit des Alleinseins eingehen, und der nächste Reisebericht wird mal nicht die Kreuzfahrt sein, sondern die Schwarzwaldstrecke der Bahn

Der nächste Eintrag kommt am 26.3!! Bis dahin ist mal wieder Pause

Fußball 9/11

Endlich!! Der letzte Kick in der Halle für dieses Halbjahr. Es gab keine Verletzungen, kein Ärger es hat einfach nur Spaß gemacht. Nach einigen Wochen Anlaufzeit war ich am Donnerstag topfit. Nächste Woche habe ich Pause und dann geht es raus aufs Feld.

Gran Canaria

Auf eine gewisse Art und Weise fehlte uns schon der Ausflug auf Las Palmas, weswegen wir dem Landausflug auch entgegen fieberten.

Gran Canaria

gran_canaria_karte.jpg

ist die drittgrößte der 7 kanarischen Inseln und liegt etwa 200 km von der Nordwestküste Afrikas entfernt. Die Fläche der fast kreisrunden Insel beträgt 1.532 km2 ; die höchste Erhebung im Zentrum der Insel ist der 1.949 Meter hohe Pozo de las Nieves. Auf Grund der klimatischen und geographischen Vielfalt wird Gran Canaria auch als „Miniaturkontinent“ bezeichnet.
Mit fast 900 000 Einwohnern, von denen etwa 450 000 in der Hauptstadt Las Palmas de Gran Canaria leben, ist Gran Canaria die bevölkerungsreichste Insel des kanarischen Archipels.
Jährlich besuchen 2,2 Millionen Menschen die wunderschöne Insel, vor allem das touristische Zentrum Gran Canarias im Süden der Insel mit den Orten Maspalomas, Playa del Inglés und San Agustín.


Japan

Viele sprechen auch schon vom Supergau wenn sie über Japan berichten. So sehr ich auch immer bemüht bin positiv zu denken, hier fällt es mir schwer. Den Menschen dort droht das schlimmste überhaupt. Erst verlieren sie ihr gesamtes Hab und Gut, und diejenigen die mit Glück überlebt haben, die sehen einen schleichenden Tod entgegen. Das kann ein langes qualvolles Sterben werden bis die Strahlungen sich im Körper durchgesetzt haben.

Wenn man dieses Horrorszenario betrachtet, kann man nur feststellen, wie gut es uns in Deutschland geht. Gleichzeitig erscheint jedes noch so große Problem das einen bewegt, nahezu unbedeutend.

Wahrscheinlich ist das der Grund, warum ich unsere Notsituation auf der Arbeit so ruhig und gelassen betrachte und auch alle möglichen Kraftreserven mobilisieren kann. Ein Kollege ist in Urlaub gegangen, die Kollegin liegt mit einer schweren Erkältung flach und seid gestern ist der letzte Kollege auch noch ausgefallen. Auch wenn das „unser Ausnahmezustand“ ist, es gibt keinen Grund zum Klagen. Japan zeigt ganz deutlich was wirkliche Probleme sind und das es immer noch schlimmer geht. Wir sollten also Kraft genug haben, unsere Schwierigkeiten lösen zu können.

Beruf

Vor kurzen wurde unsere Homepage so geändert, das sie für jedermann verständlich ist. Endlich kann ich eine offizielle Beschreibung meines Arbeitsplatzes wiedergeben. Wie schwer es war dorthin zu gelangen, werde ich nächste Woche schreiben.

„Die Bereichsbibliothek Wirtschaftswissenschaft ist eine dezentrale Einrichtung der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen. Sie finden in der Bereichsbibliothek Literatur der Fachgebiete Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und Verkehrswissenschaft. Die Bücher der Bereichsbibliothek sind ein Präsenzbestand und können nicht ausgeliehen werden.

Die Monographien der Bereichsbibliothek sind zum überwiegenden Teil Zweitexemplare. In der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen ist in der Regel ein weiteres, ausleihbares Exemplar in den Bestand eingestellt. Der Bestand der Bereichsbibliothek umfasst derzeit ca. 30.000 Bände. Es werden ca. 320 laufende Wirtschaftszeitschriften gehalten. Die Bibliothek verfügt über Gruppen- und Einzelarbeitsplätze sowie Computerarbeitsplätze für die OPAC und Datenbankrecherche. Kopiermöglichkeiten sind vorhanden.

Folgende Serviceangebote können genutzt werden:

  • Arbeitspapiere verschiedener Universitäten und Institutionen.
  • Einführungen in die Bibliotheksbenutzung
  • Fachbibliographien
  • Geschäftsberichte von ca. 440 deutschen und internationalen Firmen (einer der größten Bestände Norddeutschlands)
  • Onlinekatalog der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen
  • Online Fernleihe
  • Präsenzexemplare der Lehrbuchsammlung
  • Projektapparate und -ordner, Kopiervorlagen zu Vorlesungen
  • Recherchemöglichkeit in Bibliothekskatalogen
  • Umfangreiche Firmeninformationen (Nachschlagewerke)
  • Wirtschaftsinformationen mit Hilfe des Internet
  • Zeitschriftenbestandsverzeichnis der Bereichsbibliothek Wirtschaftswissenschaft“