Pink Floyd

Es war überwältigend, es war eine aneinanderreihung von außergewöhnlichen Informationen die wir nun bekamen, so das ich ab einen gewissen Zeitpunkt nicht mehr genau sagen kann auf welchen Deck wir uns befanden. Auf Deck 3 war ein Kühlhaus neben dem anderen. Ich war mir irgendwann nicht mehr sicher wo die größte Küche war. Ob wir auf Deck 3, 4, 9 oder 10 waren, oder habe ich ein Deck vergessen? Wir wurden quer durch die Innersten Heiligtümer des Schiffes geführt. Wir lernten die Speiseräume der Besatzung kennen. Vom Kapitän bis zu den Philipinos, die als letzte in der Rangfolge standen.Uns wurden die Pausen bzw. Freizeiträume der Offiziere und des Kapitäns gezeigt. Die Animateure hatten ihren eigenen Bereich genauso wie das Bordpersonal. Es war alles streng hierarchisch geregelt. Die ganze Führung war wie ein 2 stündiger Rausch. Gegen 18.00 Uhr wurden wir verabschiedet.

Als wir im Marktrestaurant saßen, erlebten wir unseren einzigen unangenehmen Zwischenfall mit einen Tischnachbarn. Mit einenmal empfand ich es vorteilhaft keine feste Tischordnung zu haben. Wir standen einfach auf und gingen ein Deck höher ins Restaurant „Weite Welten“, dort war es auch wie gewohnt, es ging freundlich zu und wir waren auch sehr schnell im Gespräch mit unseren Nachbarn. Im Gegensatz zu vorher war das eine Wohltat, keine angetrunkenen pöbelnden Gäste und kein Ehemann der seine Frau schikanierte. (Zum Glück blieb es auch bei diesen einen Vorfall) Von dem Ehepaar mit dem wir uns jetzt unterhielten erfuhren wir was wir alles am Nachmittag verpasst hatten. Eine Kunstauktion , die Besichtigung der Schmuckwerkstatt auf Deck 6, den Tanztreff hatten wir auch wie die nautische Fragestunde verpasst und natürlich Shuffleboard.

Die Sportschau haben wir uns nicht in der Anytime Bar sondern auf unseren Zimmer angesehen. Deswegen bekamen wir auch die Globetrotter Gameshow im Theatrium nicht mit und von der Musical Reise „Memories“ sahen wir auch nur die letzten Minuten.

Nachdem am Vorabend meine Frau musikalisch auf ihre Kosten gekommen war, konnte ich mich auf ein ganz besonderes Musikerlebnis freuen. “ Echoes“ ein Hitmix von Pink Floyd als Musical zusammengestellt. Nun hatte ich schon 2 mal eine Hardrock Vorführung gesehen und dann dies. „Dark side of the moon, another brick in the wall,  und viele mehr. Danach wollte ich auch nichts mehr sehen, sondern nur noch im Gedanken genießen, und das ging am besten bei einen Cocktail. Eigentlich schade das es, hier in der AIDA Bar, unser letzter Abend war dachte ich mir und so schossen mir tausende Gedanken durch den Kopf. Aber die nächsten Abende waren für das Rossini reserviert und dann ging es ja schon wieder nach Hause.

Morgen lag aber erst einmal Tanger an. Auf die Fahrt freute ich mich besonders

Autor: Leander

Ich bin 52 Jahre.Lebe in Bremen und arbeite an der Uni Bremen. Seid 1983 bin ich verheiratet. Eigentlich ist alles ganz normal bei mir Aber dadurch das ich Schwerbehindert bin ist es nicht mehr ganz so normal. Meine Freizeit Aktivitäten sind Politik, Fußball, Sport und natürlich Computer bzw. Internet Dazu kommt unser Kleingarten Ich handel nach dem Motto: Genieße jeden Tag

Ein Gedanke zu „Pink Floyd“

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