Rossini

Nachdem wir angekommen waren zogen wir uns erst einmal zurück um uns zu erholen. Bis dahin war es ein erlebnisreicher aber anstrengender Geburtstag gewesen. Es fiel uns schon schwer auf das köstliche Essen in einen der Restaurants zu verzichten, die Aussicht auf ein Essen im Rossini ließ diesen Schmerz aber schnell verfliegen. 

Beihnahe wäre nicht dazu gekommen. Im Internet stand das eine Reservierung erwünscht wäre, also hatte ich das gemacht. Als wir am 2. Tag unserer Reise, aus purer Neugierde, vor dem Restaurant standen sahen wir eine Schlange bei den Platz für Tischreservierungen. Um sicher zu gehen, das nichts schief läuft am Geburtstag stellte ich mich auch dazu und wartete.. und wartete geduldig. Als ich endlich an der Reihe war erfuhr ich das die Buchung im Internet ohne Bedeutung wäre, entscheidend sei die Reservierung vor Ort. Unbewußt hatten wir das richtige gemacht und eine der Ungereimtheiten im AIDA System glücklich umschifft.

Endlich war es 19.30 Uhr und wir standen vor dem Rossini. Wir waren gespannt ob der Werbetext auf der AIDA Homepage stimmen könnte. „Gestalten Sie Ihren Urlaub auch kulinarisch ganz nach Ihrem Geschmack. An Bord können Sie im erstklassigen Gourmet-Restaurant Rossini auf Wunsch à la carte speisen. In privater Atmosphäre verwöhnen unsere Spitzenköche Sie gern mit erlesenen Menüs und edlen Weinen.“

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Schon beim Betreten spürten wir das es etwas besonderes ist was wir uns ausgesucht hatten. Wir wurden auch gleich an unseren Tisch geführt,

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direkt am Fenster auf Deck 12, wunderbar. „Rein zufällig“ kam ein Fotograf vorbei der wunderbare Bilder von uns machte. (folgen später) Bevor wir mit dem 8 Gänge Menü anfingen holte ich noch eine Kleinigkeit aus der Anzugtasche, es wäre ja sonst der erste Geburtstag meiner Frau ohne ein Geschenk für sie gewesen. Dann ging es u.a. mit einer Vorsuppe los.

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Das Hauptgericht sah dann ungefähr wie auf dem Bild aus.

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Beim 3. Gang habe ich noch wehmütig an das Buffallo Steak Restaurant gedacht. 

Als der vorletzte Gang

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serviert wurde, war ich dann doch so gesättigt, das nichts mehr ging. Es war wirklich ein Höhepunkt den wir an dem Abend auch genossen haben.

Da wir beide vom Ambiente so fasziniert waren, genossen wir hin und wieder einfach den Moment und ich freute mich einfach das ich diese Reise, diesen Abend, all das erleben durfte, obwohl ich behindert bin. 

„Es gibt also keinen Grund mit dem Leben abzuschließen wenn man Behindert ist“  dachte ich mir,

„Im Gegenteil wenn man Beeinträchtigt ist, dann sollte man versuchen so oft es geht solche Highligts zu genießen. Irgendwann kommt der Moment und dann werden Träume wahr, man muß nur fest daran glauben. Es gibt viele Gründe warum sich ein Traum nicht so schnell umsetzen läßt.

Eine Behinderung ist darf kein Grund sein!“  

Autor: Leander

Ich bin 52 Jahre.Lebe in Bremen und arbeite an der Uni Bremen. Seid 1983 bin ich verheiratet. Eigentlich ist alles ganz normal bei mir Aber dadurch das ich Schwerbehindert bin ist es nicht mehr ganz so normal. Meine Freizeit Aktivitäten sind Politik, Fußball, Sport und natürlich Computer bzw. Internet Dazu kommt unser Kleingarten Ich handel nach dem Motto: Genieße jeden Tag

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