Archiv für den Monat: November 2011

Hakuna matata

Am Samstag waren wir beim Musical „König der Löwen“. Es war traumhaft. So wie es im „Dschungelbuch“ eine Philosophie gibt, so gibt es auch eim König der Löwen eine Aussage. „Versuchs mal mit Gemütlichkeit“ dieses Lied dürfte Generationen bekannt sein. Wem diese Worte durch den Kopf gehen der kann nur fröhlich sein. Beim König der Löwen gibt es 2 Worte die das ganze Musical beschreiben.

Hakuna Matata

Hakuna Matata ist Swahili, ein Spruch aus dem afrikanischen, genauer gesagt aus Kenia und es ist die Sprache der Bantus. Übersetzt heißt es soviel wie: „

Es gibt keine Probleme“ oder „alles in bester Ordnung“

Dieser Ausspruch kommt ausgerechnet in dem Moment als es dem kleinen Löwen am schlechtesten geht.

Ich war selten so begeistert wie an diesen Abend, aber in einer Beziehung fühlte ich mich bestätigt.

„Gebe niemals auf, höre nie auf an das Gute zu glauben, es gibt immer einen Ausweg“.  

Da ich bei diesen Worten automatisch an Hakuna Matata denken werde, kann ich nicht anders als auch an meine schlussfolgerung zu denken.

„Gebe deine Fröhlichkeit nie auf, denn sie ist der Schlüssel zum Erfolg“     

Die Schilddrüse

Was genau die Schilddrüse ist und ob sie überhaupt ein wichtiges Organ ist, darüber fand ich im Internet die unterschiedlichsten Informationen. Am besten hat mir die Beschreibung von HEXAL gefallen. 

Anatomie und Aufbau der Schilddrüse

Im Bereich des Kehlkopfes, vor und zu beiden Seiten der Luftröhre gelegen, befindet sich ein für den menschlichen Körper lebenswichtiges Organ: Die Schilddrüse.

schilddruese-anatomie.gif

Rechter und linker Seitenlappen der Schilddrüse sind über eine kleinere Brücke miteinander verbunden. Dieser Aufbau aus Seitenlappen und Mittelstück zeigt das für die Schilddrüse typische Bild eines Schmetterlings. Beim gesunden Menschen wiegt das Organ zwischen 20 und 30 Gramm. Diese Angaben sind jedoch anatomische Normwerte: Die Größe der Schilddrüse ist von Mensch zu Mensch verschieden, auch ohne dass ein krankhafter Befund vorliegen muss.

Bei einer krankhaften Vergrößerung der Schilddrüse, der sogenannten Struma(Kropf) vergrößert sich die Schilddrüse und dehnt sich aus. Erfolgt diese Ausdehnung nach außen, so wird eine Verdickung sichtbar. Vergrößert sich die Schilddrüse nach innen, so kann es im fortgeschrittenen Stadium zu Atem- oder Schluckbeschwerden kommen, da Luft- oder Speiseröhre eingeengt werden.

Im Forum Schilddrüse habe ich noch folgende Ergänzungen gefunden

Veränderungen und Funktionen der Schilddrüse

Um besser auf Veränderungen der Schilddrüse achten zu können, sind einige grundlegende Informationen hilfreich:
Die Schilddrüse ist ein relativ kleines Organ: Bei Erwachsenen ist sie normalerweise nicht größer als eine Walnuss. Solange sie gesund ist, entspricht sie in der Größe etwa den beiden Daumen-Endgliedern des betreffenden Menschen. Bei Frauen ist sie etwa 18 Gramm und bei Männern bis 25 Gramm schwer. Sie besteht aus zwei Lappen, die miteinander verbunden sind, ist dadurch geformt wie ein Schmetterling und liegt unterhalb des Kehlkopfes.
Die Schilddrüse regelt mit ihren Hormonen eine ganze Reihe von verschiedenen Vorgängen im Körper. Diese Botenstoffe bestimmen im Stoffwechsel, ob der Körper auf Hochtouren oder auf Sparflamme läuft. Fast alle wichtigen Funktionen und Organe sind auf eine gesunde Schilddrüse angewiesen:

  • Energieverbrauch
  • Körperwärme
  • Mineralstoff- und Wasserhaushalt
  • Körperliche und geistige Entwicklung
  • Herz und Kreislauf
  • Magen und Darm
  • Nerven und Muskeln
  • Seelisches Wohlbefinden
  • Sexuelle Lust
  • Fruchtbarkeit

Nuklearzentrum

Freitag war ich im Nuklearzentrum um meine Schilddrüse untersuchen zu lassen. 30 Minuten max. 1 Stunde hatte ich dafür geplant. Nach über 3 Stunden war ich fertig. Die Diagnose sah am Ende so aus, das ich operiert werden muß.

Angefangen hatte alles mit einen Gespräch bei dem der Arzt schon Ultraschall messungen an meiner Schilddrüse gemacht hat. Dann ging es weiter zur Blutabnahme. Wobei das nicht ganz richtig ist. 4 Kanülen wurden mir abgenommen, 3 davon wurden mit einen Kontrastmittel vermischt. Und genau jene drei wurden mir wieder zurück in den Arm gespritzt bzw. zugeführt. Danach kam die Röntgenuntersuchung. Auf den letzten Besuch beim Arzt hätte ich gerne verzichten können. Aber er wollte genaue Ergebnisse weswegen er noch meine Schilddrüse punktierte. Das war nicht gerade angenehm denn mit einer Feinnadel spritze er mir in den Hals um eine Flüssigkeit aus der Schilddrüse zu ziehen. Als ich später zuhause war, fragte ich mich warum sie denn so wichtig war und was das besondere an ihr ist. Es hat eine Weile gedauert bis ich mich im Internet schlau machen konnte, mehr dazu kommt morgen.

Fußball 36/11

Vorgestern war ein guter Abend. Ich habe gewonnen, aber noch mehr verloren. Soviel Gegentore habe ich schon lange nicht mehr hinnehmen müssen, und doch war der Donnerstagabend ein voller Erfolg. Das muß ich natürlich aufklären. Ich habe von Anfang an  bis zum letzten Spiel durchgespielt. Im letzten Spiel bin ich sogar volles Risiko gegangen und habe den Platz vor dem Kasten (Tor) verlassen um nur zu laufen in der Hoffnung ein Tor zu schiessen. Am Ende des Abschluss Spiels das immer 10 Minuten dauert war ich total geschafft, aber glücklich obwohl ich kein Tor geschossen hatte und auch verloren hatte.

Nein, ich habe keinen Schaden davon getragen weil ich so schreibe. Es war etwas anderes was mich so zufrieden machte. Nachdem ich in den letzten Wochen immer früher aufgehört habe und meine Kräfte schon immer nach spätestens 60 Minuten am Ende waren sodas ich mich nicht einmal mehr richtig auf den Beinen halten konnte, habe ich es diesmal sogar drauf ankommen lassen und habe so intensiv wie schon lange nicht mehr, gespielt. Am Ende mußte ich feststellen das es mir nicht nur gut sondern sehr gut ging. Das war mir mehr wert als Tore und Niederlagen. Auch wenn es schwer war daran zu glauben, in den letzten Wochen, ich habe mir immer wieder eingeredet, das es bald besser wird mit meiner körperlichen Verfassung. Welche Wirkung dieser Fußballabend hat ist enorm. Ich fühle mich viel stärker, viel mehr geistige fitness und nur deswegen konnte ich die Strapazen am Freitag so gut überstehen

Anders

Es kommt immer anders als man denkt. Heute morgen war ich wegen meiner Schilddrüse im Zentrum für Nuklearmedizin. Was genau mit mir gemacht wurde werde ich am Montag schreiben. fakt ist aber das mir nach dieser Tortour nicht nach Schreiben zumute war.

Riskant

Es gibt sovieles was Riskant ist, am besten umschreibt es der Spruch

„Wer nicht wagt der nicht gewinnt“ In den letzten Tagen mußte ich an dieses Zitat oft denken. Vor allen gestern Mittag als ich von der Arbeit nach Hause fuhr. Auf dem Radweg kam mir eine Gruppe von ca. 16-jährigen Schülern entgegegen. Obwohl sie auf falschen Seite waren, fuhren sie zu viert nebeneinander in 2 Gruppen direkt hintereinander und es schien so als ob sie nicht Platz machen wollten. „Was nun?“ sagte ich mir.

„Es sind Jugendliche und die glauben oft genug alle Rechte der Welt zu haben, weil sie jung sind“ Mir war aber nicht danach ihnen Platz zu machen, sondern ich wollte zeigen das ich gleichberechtigt bin und bin voll auf sie zugefahren. So Riskant es auch war, ich habe einfach an das Gute in der Jugend geglaubt und damit lag ich richtig. Eine ganz andere Art von Risiko erlebe ich gerade bei den Kleingärtnern.

Eigentlich hätte ich vor 2 Jahren das Angebot, deren Internetseite zu betreiben gerne angenommen. Ihre Vorstellungen über diese neue Homepage waren jedoch kaum erfüllbar, also habe ich abgelehnt. Nun, gut 2 Jahre später, sieht es so aus das sie meine Bedingungen akzeptieren und ich demnächst vielleicht doch ihre Seite betreuen kann.

In beiden Fällen habe ich etwas gewagt um mein Ziel zu erreichen. Wer jetzt glaubt das Rücksicht immer das beste ist dem möchte ich folgendes entgegen halten. Hätte ich für die Jugendlichen Platz gemacht wäre ich vielleicht gestürzt, hätte ich mich gleich auf das Angebot, die Homepage zu betreuen eingelassen, wäre ich wahrscheinlich hilflos und überfordert gewesen.

Stattdessen habe ich eine gesunde Mischung aus Risiko, Standhaftigkeit und Menschlichkeit entwickelt bei der ich weiß was ich kann und davon überzeugt bin das richtige zu tun.

Speed

So heißt der Titel der neuen Ausgabe von Hollywood on ice. Und es ging wirklich rasant und extrem schnell zu letzten Freitag, als meine Frau und ich uns die Revue ansahen. Bemerkenswert fand ich das eine Lebensweisheit immer wieder in den Vordergrund gestellt wurde.

„Genieße jede Sekunde, jeden Tag, freu Dich über alles was Du erlebst, genieße das Leben“

 das war u.a. eine Aussage vor einen, ungewohnt jungen Publikum. So fing unser Wochenende an. Den Samstag überspringe ich mal lieber, denn Werder verlor ziemlich klar mit 5:0 in Mönchengladbach. Wieder einmal mußte ich feststellen, das selten etwas perfekt läuft.

Zum Glück war der gestrige Tag um einiges besser, ja der Geburtstag meiner Frau war ein gelungener Tag. Er verlief fast wie im Rausch, so schnell war er schon wieder vorbei, womit ich wieder bei Speed wäre. Wir haben uns unbewußt an das Motto von „Holiday on ice“ gehalten und den ganzen Tag genossen. Ob morgens zum Frühstück oder abends im Restaurant. Lebensfreude und Genuss standen im Vordergrund. Nun kann man das nicht jeden Tag so machen, aber am Geburtstag sollte eine Ausnahme vom täglichen Alltag erlaubt sein.

Nur arbeiten, sich nur quälen, immer nur an den Erfolg denken, das kann und darf nicht der Sinn des Lebens sein.       

Fußball 35/11

Es gibt nicht viel zu erzählen vom Donnerstag. Es hat Spaß gemacht, ich bin schon etwas mehr als in der letzten Woche gelaufen, habe auch gut geschwitzt, und einige Torschüsse habe ich auch abgegeben. Meinen Rücken habe ich erst am Freitag morgen gespürt, genauer gesagt etwas Schmerzen, die aber die nicht so schlimm wie befürchtet waren.

Leanders Blog

Heute mogel ich ein wenig, aber das gehört zum Leben dazu. Wie ich schon einmal berichtet hatte, mußte ich auf den gängigen Titel „Leanders Blog“ verzichten und habe mich dann ja für Weisheiten als Ergänzung entschieden. Bei Google wird indessen mehr nach dem ersteren Begriff gesucht als nach „Leanders Weisheiten“. Da Google ja nicht zwischen Blognamen und Textbaustein unterscheidet ist dieser Blog demnächst auch genausogut unter Leanders Blog zu finden. Auf diese Art und Weise kann ich die Besucherzahlen vielleicht erhöhen. Für den Erfolg ist jedes Mittel erlaubt. Solange ich niemanden Schaden zufüge bin ich immer wieder bereit solche Wege zu gehen.

Normalerweise erscheint freitags ein Reisebericht. Da ich die Kreuzfahrt beendet habe, steht jetzt ein neuer Reisebericht an. Mir schwebt diesmal eine Fahrradtour vor, genauer meine erste Tour, meine Königstour. Dazu brauche ich allerdings noch etwas Vorarbeit und so kann es erst nächste Woche losgehen. Es bedarf schon einiger Konzentration um mir alle Details vom Sommer 1989 ins Gedächtnis zurück zu rufen.

Aber wie heißt es so schön? Nichts ist unmöglich, es ist alles nur eine Frage der Zeit.

Der Titel für den 1. Teil dieser 16.tägigen Fahrt durch Schleswig-Holstein heißt Prolog    

Solitär

Gestern hatte ich mir zuviel vorgenommen. Einen Beitrag über Lob hatte ich angefangen, den ich etliche male neu angefangen habe und am Schluss hatte ich das Gefühl das er mich überfordert. Da ich ihn perfekt schreiben will weil es um etwas grundsätzliches geht möchte ich einen Beitrag abliefern der für alle Leser hilfreich sein kann, und das kann ich nicht mal so im vorübergehen schreiben. Darum habe ich ihn zwar im Hinterkopf, aber erst einmal auf unbestimmte Zeit verschoben.

So ganz nebenbei möchte ich eine Kleinigkeit nicht unerwähnt lassen. So leicht sich all das hier im Blog lesen läßt, so schwer ist es manchmal zu schreiben. Es mangelt nicht unbedingt an Ideen bei mir, aber oft genug stoße ich an Grenzen der Belastbarkeit. Das ist für Menschen die am Kopf operiert worden sind nichts außergewöhnliches, denn es kommt des öfteren vor. 

Um das möglichst zu reduzieren, also meine Grenzen oder geistige Belastbarkeit zu vergrößern spiele ich des öfteren Solitär. Ein Kartenspiel am Bildschirm das mich fordert und gleichzeitig entspannt. Durch dieses ständige Gedächtnistraining ist es mir möglich schwierige Beiträge, ohne größere Probleme, zu schreiben. Das es nicht immer gut geht liegt an der Intensität der einzelnen Beiträge. Trotz der Kopfschmerzen die ich dann habe, möchte ich sie beibehalten.

Der Kopf, das Gehirn, hat ein wirklich seltsames Eigenleben. Auf der einen Seite spüre ich ganz deutlich wie gut es ihm tut wenn ich ihn bzw. es nicht belaste, auf der anderen Seite fordert mein Gehirn Aktivität von mir. Mache ich das nicht wird es träge was sich wiederum für mich negativ bemerkbar macht. Mache ich aber zuviel überhitzt es(wie bei einen Motor) und ich bekomme Kopfschmerzen. Darum versuche ich die Leistungsfähigkeit meines Gehirns ständig zu vergrößern. Früher(70er Jahre) hatte ich dieses Hilfsinstrument nicht, da waren Kopfschmerzen mein ständiger Begleiter. Dank Solitär dauert es Heute länger bis ich an meine Grenzen stoße. Darum möchte ich nicht auf Gedächtnistraining verzichten.