Fußball 38/11

Im nachhinein betrachtet ist es ein Wunder das ich nur zweimal gestürzt bin am Donnerstag. Meiner verbesserten Abrolltechnik ist es zu verdanken das mir nichts passiert ist.

Es ist mir erst am Freitag bewußt geworden das ich seit ein paar Wochen schräg laufe und immer kurz vorm Stürzen bin. Genau genommen war es meine Frau die es mir gesagt hat, wahrscheinlich würde ich sonst immer noch so wankend und gebückt laufen. Nach meinen verrenkten Rücken bzw. meinen Kreuzschmerzen habe ich unbewußt den Weg des geringsten Widerstands gesucht. Mich möglichst schnell und ohne Schmerzen fortbewegen, nur daran habe ich gedacht. Dabei war mir entgangen das ich mir eine unmögliche Gangart angeeignet hatte.

Normal gehe ich mit dem rechten Bein voran, ziehe das linke nach und habe einen aufrechten Gang dabei. Nach meinen Dilemma mit dem Rücken war mir das nur mit Schmerzen möglich. Irgendwann habe ich wohl die Gangart gewechselt indem ich mit den linken Fuß voran ging, was zur Folge hatte das ich immer leicht einknickte was den Rücken widerum entlastete. In der Not mag das velleicht für eine kurze Zeit hilfreich sein, auf Dauer aber unmöglich.

Jetzt wundere ich mich auch nicht mehr warum ich beim Fußball so langsam gelaufen bin und wenn ja, warum mir so oft die Bälle versprungen sind bzw. warum ich immer Sorge hatte gleich zu stürzen. Inzwischen übe ich bis zur totalen Erschöpfung mir meine gewohnte Art und Weise zu laufen, wieder anzugewöhnen. Leider ist das nicht ganz so leicht wie man glauben könnte.

Wenn sich der Fehlerteufel erst einmal eingeschlichen hat ist es nicht ganz so leicht ihn wieder zu beseitigen.  

Autor: Leander

Ich bin 52 Jahre.Lebe in Bremen und arbeite an der Uni Bremen. Seid 1983 bin ich verheiratet. Eigentlich ist alles ganz normal bei mir Aber dadurch das ich Schwerbehindert bin ist es nicht mehr ganz so normal. Meine Freizeit Aktivitäten sind Politik, Fußball, Sport und natürlich Computer bzw. Internet Dazu kommt unser Kleingarten Ich handel nach dem Motto: Genieße jeden Tag

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