19.4.2009

Am 19.4.2009 habe ich etwas über meinen sportlichen Anfang geschrieben und dabei eine Fortsetzung in Aussicht gestellt. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt dafür gekommen. Ich möchte es diesmal jedoch von einer anderen Seite aus wiedergeben.

Es fing alles ganz einfach mit einen Golfball an. Den haben wir in der Pause immer zum Fußballspielen benutzt. Das war für mich die ideale Lösung, weil ich den mit meiner Krüke gut treffen konnte. Damals, 1968, war das der optimale Einstieg um Freunde zu gewinnen. Sehr schnell merkte ich das es im Sport keine Vorurteile gab, stattdessen entstand dort ein Gemeinschaftsgefühl.

Genau das war es was ich brauchte. Das Gefühl einer von ihnen zu sein, gemeinsam lachen, gemeinsam ein Ziel haben. Obwohl sich das nur auf die 10 Pause beschränkte, es gab mir ein Gefühl der Stärke. Es dauerte nicht lange und ich schloß mich der Bremer Behindertensportgruppe an. Anfangs hielt sich meine Begeisterung dafür in Grenzen, aber meine Mutter hatte sich dafür stark gemacht und so ging ich da mal hin, in dem festen Glauben das Kapitel schon bald für beendet erklären zu können. Doch es kam ganz anders. Das erste Mal seit meinen Unfall war ich unter Behinderten, ein ganz neues Gefühl.

Der Rest kommt heute Abend

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