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Dämonen
Ich weiß nicht mehr genau wer es war, aber vor einiger Zeit sagte mir jemand das mein Verhalten vorbildlich sei, das ich für viele ein Vorbild wäre. Daraufhin habe ich nur geschwiegen, was auch besser war wie ich in den letzten Tagen bewiesen habe.
Es sind die Dämonen mit denen jeder kämpft. An den meisten Tagen haben diese vielen klein bösen Geister keine Chance bei mir sich zu entfalten. Und dann gibt es Tage wie am letzten Wochenende.
Ich umschreibe diese Gedanken bewußt fantasievoll, denn ich betrachte das nicht negativ sondern positiv. Diese kleinen teuflischen Gedanken können nur von Dämonen kommen. Sie haben auch alle einen Namen: Lustlosigkeit, Trägheit, Bequemlichkeit, Arbeitsscheu und Träge.
All das steht für mein Wochenende. Ich weiß nicht wie es “Gesunden” ergeht, von vielen Behinderten weiß ich das sie sich auch des öfteren in diesen Zustand befinden. Da will man etwas machen, aktiv sein und auch einiges erreichen am Tage. Und dann das! Man will sie nicht, aber mit einenmal sind sie da, diese Gedanken die alle auf einen Begriff hinauslaufen.
Nichts tun!
Ich kann es auch aus einer moderaten Sichtweise betrachten. Ich schone mich und lade meinen Akku auf. Doch die kritische Variante ist besser.
Ich laß mich gehen und habe am Wochenanfang genügend Kräfte für die neue Woche. Durch diese 2-3 Tage nichtstun brauche ich widerum eine gewisse Zeit um voll belastbar zu sein. Ich bin also nicht 7 Tage sondern nur 3 Tage in der Woche aktiv. Effektiv sind anders aus.
Mein Kopf, mein Gehirn mag das vielleicht gut finden, mich selber stellt das nicht zufrieden. Und so kämpfe ich nahezu täglich mit diesen Dämonen der Bequemlichkeit …
Zum Glück setze ich mich noch oft genug mit meinen Willen “aktiv zu sein” durch.
