Archiv für den Monat: April 2012

Bremen

Es ist an der Zeit mal meine Stadt und deren Geschichte vorzustellen. Selbst mir ist Bremens Geschichte nur teilweise geläufig, das einzige was ich weiß ist der ausgeprägte Drang nach Freiheit und Unabhängigkeit. Anhand diverser Quellen, wie bremen.de oder wikipedia, habe ich einige Informationen zusammen getragen, die ich in unregelmäßigen Abständen veröffentlichen werde.  

Das Land Bremen ist ein Zwei-Städte Staat zu dem noch Bremerhaven gehört.

Die Stadt Bremen ist der Mittelpunkt dieses kleinen Bundeslandes, es ist  die zehntgrößte Stadt Deutschlands mit ca. 550.000 Einwohnern.

Doch Halt!! Wie und wann entstand Bremen überhaupt?

So sah Bremen um 1598 aus.

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Ungefähr zu der Zeit entstand das heutige Rathaus.

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Zwischen dem 13. Jahrhundert und dem 17. Jahrhundert wurden die meisten Gebäude um den Marktplatz herum gebaut.

Wie war das mit den Anfängen in Bremen? Nächstes Mal gehe ich noch weiter zurück


 

Der Abend

Das ich diesen Tag so aufgeteilt habe liegt daran, das er so unterschiedlich war, ich das besondere dieses Abends aber hervorheben möchte. Auf unsere Erlebnisse in Belek gehe ich später noch einmal gesondert ein, doch nun geht es um den Heiligabend!

Nachdem wir uns ein wenig ausgeruht hatten gingen wir gegen 16.00 Uhr ins Foyer. Wie gewohnt war alles aufgebaut nur etwas festlicher.

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Das Buffet für Kaffee und Kuchen war nicht, wie gewohnt unten bei den Speiseräumen, sondern in der Lounge aufgebaut direkt neben dem Tannenbaum.

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Ungefähr 2 Stunden später waren wir festlich angezogen und freuten uns auf das Menue zum Heiligabend.

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Es war alles traumhaft gedeckt und passend dazu gab es Musik, anfangs dezent und festlich später schwungvoller.

Passend dazu schaute Katja auch noch vorbei.

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So war es ein Heiligabend an dem man nur froh und zufrieden sein konnte. Das Hotel wirkte jetzt erst recht wie ein Märchen auf uns.

Fußball 9/12

Gestern war ich nicht so erfolgreich wie letzte Woche, gestern war ich besser als letzte Woche. So wiedersprüchlich diese Aussage auch sein mag so zutreffend war es für Gestern. Mir waren keine Tore und auch keine Torvorlagen, wie in der Vorwoche, gelungen womit der negative Teil der Aussage bestätigt ist.

Aber ich habe ohne größere Probleme die ganze Spielzeit durchgehalten, bin nicht einmal hingeflogen, hatte keine Schwindelgefühle und habe schon einige ernstzunehmende Sprints hingelegt. Im linken Oberschenkel habe ich keinen Muskelkater und die Schmerzen in meinen Kreuz halten sich auch in Grenzen. Ich habe also ansteigende Form aufjedenfall eine verbesserte Fitness. In ein paar Wochen werde ich bestimmt wieder beides haben. Torerfolg und die richtige Kondition.

Emporia

Als ich letzte Woche den Telekom Shop betrat um meinen Unmut kundzutun und um das Handy umzutauschen wollte ich schon richtig loslegen, baute mich dementsprechend auf, meine Stimme wurde leiser, das kommende Gewitter war deutlich zu spüren. Genau in dem Moment griff meine Frau ein indem ihr einfiel das sie gar kein Nokia Handy mehr haben will und sie es gerne gegen mein gerade erworbenes Emporia tauschen würde. So erledigte sich innerhalb von Sekunden ein Problem das nicht die Telekom sondern ich verschuldet hatte. 

Als ich Abends diese Geschichte Revue passierten ließ, fiel mir auf das es oft so ist, das vieles von dem was nicht so optimal gelaufen ist nicht die Schuld von anderen sondern eigenes Verschulden ist. Dabei sind es  unachtsamkeiten die man später als Fehlerquelle ausmachen kann.

In besagten Fall war ich froh meine Frau mitgenommen zu haben. Durch ihr Entgegen kommen wurde mir wieder einmal klar, wie leicht und bequem es ist andere zu beschuldigen.

Viele Streitigkeiten und Mißverständnisse könnten vermieden werden wenn man Selbstkritisch vorgehen würde.       

Schonungslos

Es ist Montag und mir bleibt nichts anderes  übrig. Ich muߠmal wieder auf den Sport einzugehen. Im Augenblick schlagen die Wellen in Bremen hoch, wenn es um Werder Bremen geht. Was ist passiert?

Ein ehemaliges Vorstandsmitglied hat einfach eine Bestandsanalyse vorgenommen, den Ist-Zustand aufgeführt und Lösungsmöglichkeiten in Aussicht gestellt, dabei hat er weder den Verein noch Personen(es geht ja auch nicht um den Trainer) angegriffen, er hat einfach den momentanen Zustand der Führungsriege in Frage gestellt, er hat schonungslos gesagt was viele denken, er hat schonungslos Tatsachen ausgesprochen. Dabei hat er den Nerv der Verantwortlichen getroffen, denn sonst würde die Gegenreaktion nicht so heftig ausfallen. 

Abgesehen davon, das er in jeder Beziehung Recht hat, mußte ich daran denken das es immer besser ist sich mit den Fakten auseinander zu setzen. So schwer es auch ist die schonungslose Wahrheit anhören zu müssen, so hilfreich kann es sein wenn man sich weiter entwickeln will.

So mancher Ratschlag, den ich mir anhören mußte, gefiel mir nicht und im innern habe ich meine Ratgeber auch verflucht. Bei nüchterner Betrachtung mußte ich jedoch oft genug feststellen, das diese schonungslose Kritik an meiner Vorgehensweise richtig war. So war ich jeweils bemüht diese mahnenden Worte zu beherzigen. Hätte ich das nicht getan, würde es mir heute nicht so gut gehen, würde vieles von dem was mir bisher gelungen ist einfach ein unerfüllbarer Traum sein.

So wichtig es auch ist seinen eigenen Weg zu gehen, so wichtig ist es auch andere anzuhören

Für diejenigen die den Grund des Werder Streits lesen wollen

http://www.weser-kurier.de/Artikel/Werder/Vermischtes/574023/Werder-braucht-frische-Impulse-von-aussen.html       

Tagsüber

Es war unser 1.Tag in der Türkei an dem wir länger schlafen konnten, wobei länger natürlich relativ ist, denn wir waren schon um 8.30 Uhr im Frühstücksraum. An diesen, freien Tag, hatten wir uns vorgenommen Belek zu erkunden.Denn beim Blick vom Balkon unseres Zimmers wäre es eine Sünde gewesen den Tag im Hotel zu verbringen

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Obwohl es unklare Angaben über die Entfernung gab, die zwischen 2 und 5 Kilometern lagen, machten wir uns auf den Weg. Nach dem Hinweg tippte ich auf zwei Kilometer, der Rückweg erschien mir aber mindestens fünf Kilometer lang weil ich noch so geschafft war das ich kaum gehen konnte. Die Strapazen des Vortages machten mir mehr zu schaffen als mir lieb war, und so haben wir uns auch nur kurz in Belek aufgehalten Nachmittags haben wir uns erst einmal ausgeruht, zumindest so lange bis es Kaffee und Kuchen gab. Mit Rücksicht auf das Dinner haben wir uns zurückgehalten.

Überhaupt hatten wir eine Einteilung die nicht dem üblichen „all in“ Urlauber entsprach. Morgens haben wir gut aber nicht zuviel gefrühstückt, das Mittagessen fiel für uns immer aus, dafür gab es Nachmittags Kaffee und ein kleines Stück Kuchen. Unser Hauptgang war immer das Abendessen, was wir im wahrsten Sinne des Wortes auch genossen haben.

Fußball 8/12

Auf diesen Tag habe ich lange gewartet und der Glaube daran wurde auch immer kleiner. Gestern ist es dann doch passiert. Angefangen hat alles damit das wir nur 7 Mann waren und von vornherein klar war, das Fußball heute sehr viel laufen bedeutete.

Mir gingen gleich die schlimmsten Befürchtungen durch den Kopf. Selbst bei größten Nachdenken konnte ich mich nicht daran erinnern wann ich in den letzten Monaten mal ohne Schwindelgefühle in die Kabine gekommen bin, geschweige denn einen Abend ganz durchgehalten habe. Da mich zudem immer noch Rückenschmerzen plagten war ich kurz davor mich als verrückt zu bezeichen.

Und doch hatte ich einen Hoffnungsschimmer, einen Strohhalm an dem ich mich klammerte. Meine Vorbereitung war optimal bis vorbildlich gewesen. Mehr als üblich hatte ich Flüssigkeit, im Vorfeld, zu mir genommen das Mittagessen war auch etwas deftiger, als üblich, ausgefallen und ich hatte sogar noch länger wie gewohnt, geschlafen.

Nach 10 Minuten wollte ich aufhören weil der Rücken kurz vorm Auseinanderbrecher stand, mein Laufvermögen gegen null tendierte. Es war eine Qual. Aus welchen Grund auch immer, ich habe mich durchgebissen bis zur totalen Erschöpfung. Die sah dann so aus, das ich mich kaum noch halten konnte und mehrfach hingeflogen bin, jedoch nicht weil mir schwindelig war sondern weil ich erschöpft war, was ich heute auch anhand eines Muskelkaters noch recht deutlich spüre.  

Handy

Gestern war ich im Telekom Shop weil mein Handy nicht mehr ging. Als ich den Laden verließ wurde ich das Gefühl nicht los mit dem neuen Handy und mit der Vertragsverlängerung sei nicht alles mit rechten Dingen abgelaufen.

So mancher würde sich jetzt einfach damit abfinden einen teuren Fehler begangen zu haben. Dazu bin ich aber nicht bereit. Mal sehen wie die Telekom auf meine, inzwischen durchdachten Vorstellungen, reagiert?  

Geduld

Geduld zu haben ist relativ. Jeder sieht das anders. Bei einen Schnupfen möchte man sofort wieder gesund sein. Doch Geduld ist gefragt. Die alte Regel, 3 Tage kommt er – 3 Tage bleibt er – 3 Tage geht er, kann zwar um ein paar Tage varieren, grundsätzlich ist aber Geduld gefragt. Wer ein Haus bauen will, hat anfangs wunderbare Modelle, bis aber alles umgesetzt ist kann es noch eine Weile dauern, ohne Geduld geht es nicht.

Wenn man nach einen Unfall all das was passiert ist realisiert hat, dann hilft nur Geduld. Geduld für einen Heilungsprozess der Wochen, Monate oder auch Jahre dauern kann.

Eine ganz andere Art von Geduld erlebe ich gerade morgens bei meiner Kaffeerunde. Nachdem im letzten Jahr der Betreiber gewechselt hatte mußte ich mich umstellen, denn der familiäre Ton das persönliche Verhältnis – es war weg. Für das neue Team war ich ein Fremder an den sie sich erst gewöhnen mußten bzw. umgekehrt. Nach über einen halben Jahr sind wir uns nicht mehr ganz so fremd. Bis ich jedoch das vorher gewohnte Vertrauensverhältnis aufgebaut habe werden wohl noch ein oder zwei Jahre vergehen. Das einzige was da hilft ist Geduld haben.

Warum erzähle ich dieses Erlebnis? Ich könnte es leichter haben und 2 Straßen weiter zum alten Bäcker-Team gehen das sich in einen neuen Laden befindet. Es wäre die einfachste Lösung, aber das passt nicht zu mir und darum habe ich Geduld  

Weisheiten XLIV

 Aller Anfang ist schwer.

Diese Weisheit traf, am Wochenende, auf mich zu. 

Dabei ging es um den Reisebericht. Genau genommen war der Anfang recht leicht, doch dann kamen Zweifel auf. Zweifel über die Genauigkeit der Datumsangaben und schon war ich aus dem Rhytmus gekommen, unsicher und war durcheinander über das erlebte.

Im nachhinein betrachtet ist es eine Situation gewesen die jeden mal erwischt. Mit etwas Ruhe und Geduld hätte ich meinen Gedächtnis vertrauen sollen. Da es aber schnell und einwandfrei gehen sollte war es mit meiner Sicherheit vorbei und ich habe nichts zustande bekommen. 

Dabei hätte ich es so leicht haben können, denn es gab 2 Möglichkeiten diese Blockade zu umgehen. Zum einen hätte ich nur meine Frau fragen müssen, zum anderen hätte ich nur die Datumsangaben auf den Bildern ansehen müssen. Da ich es ohne Hilfe schreiben wollte kam meine Frau nicht infrage und die Datumsangaben fielen mir erst Heute morgen ein. Wäre ich nicht so stur gewesen, um Hilfe anzunehmen wäre der Bericht schon fertig. Aus diesen Erlebnis läßt sich folgendes ableiten.

Es kommt immer wieder vor das einen nicht alles gelingt. In solchen Fällen ist Stolz fehl am Platze, stattdessen sollte man sich nicht zu schade sein andere um Rat und Hilfe zu fragen.