Damenfußball Teil 2

 Meine unmögliche Mission wurde zu einer wahren Herausforderung. So langsam gelang es mir aber die Begeisterung hochzuhalten und den Ehrgeiz zu wecken. Inzwischen hatte ich es geschafft ihnen ein wenig Taktik beizubringen, was sich jedoch immer wieder als zu gutgläubig erwies denn die jungen Frauen ließen sich nur ungern etwas sagen was meistens eine deftige Niederlage nach sich zog. Es war an der Zeit einen anderen Weg einzuschlagen.

Es gab die nächsten Wochen keine Taktik und auch keine Grundkenntnisse von mir. Stattdessen ließ ich sie im Training laufen und versuchte in Einzelgesprächen jeder zu erklären wie wichtig, gerade sie für die Mannschaft wäre, denn früh hatte ich erkannt das in jeder Spielerin das ein oder andere Talent schlummerte. So gelang es mir alle von ihren Fähigkeiten zu überzeugen. Selbst bei den hoffnungslosesten Fällen war ich zuversichtlich. Denn gerade sie zeigten Ehrgeiz, Willen und Bereitschaft sich zu quälen um der Mannschaft helfen zu können.

Das größte Problem war aber nicht ihre unerfahrenheit im Spiel sondern die Vorurteile mit denen sie zu kämpfen hatten. Anfangs waren sie die “süßen kleinen Mädchen”

 

kaum waren die ersten Spiele gewonnen wurden sie zu “Mannweibern” bestenfalls zu Emanzen. Es gab also genügend Gründe um mit dem Fußballspielen aufzuhören. Doch sie bissen sich durch. Da sie innerhalb des Vereins auch noch als Exoten angesehen wurden förderte ich die Gemeinschaft denn es sollte ja Spass machen und nur über Freude kommt man zum Erfolg.

   

 

Morgen kommt der letzte Teil

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