Archiv für den Monat: Juli 2012

Sternschnuppe

Am 21.7. wollte ich fortfahren, doch dann kam trockenes und Anfang der Woche sogar sonniges heißes Wetter. Da mußte der Blog zurückstehen. Jetzt ist alles wieder normal – es regnet. doch das stört mich nicht, denn wir haben diesen 4-tägigen Blitzsommer in vollen Zügen genossen. Den Höhepunkt sollte das Grillfest, mit meinen Arbeitskollegen, am gestrigen Abend bilden. Wie nicht anders zu erwarten sagten alle Wetterdienste jedoch Regen voraus.

 

Erstmalig haben wir im Garten geschlafen. Gleich in der 1. Nacht hatte ich ein Erlebnis der besonderen Art. Als ich gegen 3.oo Uhr morgens kurz wach wurde und einen Blick auf den Sternenhimmel warf sah ich eine Sternschnuppe, die erste die ich jemals gesehen habe. Mein Wunsch stand sofort fest und ich habe von da an nur an einen trockenen Freitag Abend gehofft.

Meine Sternschnuppe hat mir den Wunsch erfüllt, es war so wie ich es mir erhofft hatte. Ein rundum gelungener Abend. Das Feuer stimmte, das Fleisch schmeckte die Stimmung war wunderbar und es war angenehm warm. Einen besseren Abschied von diesen kurzen Sommer konnte es nicht geben.

 

Weisheiten XLVIII

Es wird Zeit ein Zeichen zu setzen. Ich weiß nicht wann der Sommer kommt und ob er überhaupt noch einmal in diesen Jahr kommt. Ich weiß auch nicht ob es große Auswirkungen hat, aber eines weiß ich genau. Ich glaube an das Gute, ich bin davon überzeugt das wir noch schöne Tage haben werden. Um das zu unterstreichen habe ich das Layout geändert in der Hoffnung das sich viele meiner Zuversicht anschliessen. Und dann wird es bestimmt sonniger.

Auf diese Art und Weise versuche ich immer die Wende zum positiven herbeizuführen. Immer und immer wieder hoffnungsvoll nach vorne schauen. Selbst wenn die Lage aussichtslos ist und scheinbar alles verloren ist, darf es nur eine Richtung geben. Mit Zuversicht den ersehnten Erfolg herbeisehnen. Dabei sollte jede Gelegenheit jede Möglichkeit nicht ungenutzt bleiben.

 

Diesmal geht es nur um gutes Wetter, beim nächsten Mal ist es vielleicht schon ernster und betrifft mich wirklich. Egal um was es geht wie schwer es ist.

Der richtige Glaube kann Berge versetzen und Wunder bewirken

Halbzeitbilanz 2012

Es ist wieder Zeit für eine Bilanz, vor allen weil es viele neue Leser gibt. 

Leider war erst im Juni eine ansteigende Tendenz zu erkennen. Bis dahin war es nicht so gut wie 2011, die 130.000 Besucher vom letzten Jahr zu überbieten wird schwierig. Jetzt müßte eine Ansammlung von Zahlen, Statistiken etc. kommen – ich laß es lieber.

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Den Schwerpunkt der Bilanz möchte ich diesmal auf Inhalte legen. Das erste Halbjahr war geprägt von Verunsicherung, es war eine Mischung aus Begeisterung für den Blog und genau dem Gegenteil. Teilweise hatte ich auch Schwierigkeiten die richtigen Artikel zu schreiben. Einige male war ich am Rand der Aufgabe. Anstatt mir eine Blogpause zu können habe ich alle daran teilnehmen lassen. Ich glaube das Experiment ist geglückt. Nicht so gut ist mir der Versuch Bremisches hier unterzubringen, gelungen. So schön es vielleicht zu lesen war, hier hat es nichts zu suchen. Wie so mancher gemerkt hat übertrug sich meine Unsicherheit auch auf den Reiseblog.

„Soll ich Bilder hineinsetzen oder lieber nicht?“ diese Frage stand ziemlich oft im Raum was meistens mit einen Aufschub endete. Bei vielen Beiträgen wußte ich nicht genau wie ich es umsetzen soll. Ja es stimmt, der Blog hat mir Kopfzerbrechen bereitet.

Das war die negative Seite nun kommt das erfreuliche. Egal was war, wie ich mich gefühlt habe, ich habe versucht alle möglichen inneren Kräfte zu mobilisieren. Obwohl es viel angenehmer gewesen wäre den Blog einzustellen, habe ich gekämpft – und gewonnen. Heute geht mir fast fliegend das schreiben von der Hand. Genau wie es im Leben ist so wäre es mir mit dem Blog ergangen.

Heute wäre ich traurig aufgehört zu haben. Es ist immer gut wenn man kämpft und noch einmal alle Kräfte bündelt um sein Ziel zu verwirklichen. Positiv sehe ich auch den Versuch immer mal wieder etwas neues zu versuchen.  Die Bilder die ich seid dem bestimmten Tag im Juni jetzt immer in die Beiträge setze werden auch weiter ein Bestandteil sein. Zusammenfassend kann ich ein leichtes Plus bei mir festellen.

Ich bin wieder auf dem richtigen Weg. Es ist ein Blog für Menschen mit Beeinträchtigungen, ein Blog der Mut machen soll, der Zuversicht geben soll. Und er ist bewußt so geschrieben das „Gesunde“ uns Menschen mit Behinderungen leichter verstehen können.

Sommerurlaub 2012

So sieht also mein Sommerurlaub aus in diesen Jahr. Draussen ist es 17 Grad mit der Tendenz zu Regen und ich sitze hier am PC und pflege meinen Zeh. Ich glaube das es gute 3 Wochen werden und bin zufrieden. Ganz einfach deswegen weil die Heilung schneller als erwartet voranschreitet und weil ich nicht sehnsuchtsvoll an den Garten denken muß, was bei einen normalen Sommer bestimmt so wäre.

Um zu testen wie belastbar ich bin werde ich gleich in den Weserpark fahren und ein Eis essen gehen.

 

Mal sehen wie mein Zeh das aushält? Ja, es stimmt das es mutig ist, aber nur so kann ich wieder in den normalen Rhytmus hineinfinden. Unter normalen Umständen würden wir hier in der Innenstadt ein Eis essen aber was läuft bei mir schon normal? Dementsprechend ist dieser Mix aus Bewegung und Sitzen genau das Richtige.

Bilderbogen Istanbul

Angefangen hat alles in Antalya mit dem Airbus A380.

 

Unsere erste Station war die blaue Moschee, dabei möchte ich mal den Unterschied zwischen einen Profibild

blaue-moschee.jpg von Wikipedia und einen das wir gemacht haben, aufzeigen. Ich finde das es meine Frau ganz gut getroffen hat.istanbul2.jpg

Die Sultan Ahmed Moschee wurde 1609 in Auftrag gegeben und bis 1616 erbaut. Nach der kaum 500 Meter entfernten Hagia Sophia Moschee ist sie heute Istanbuls Hauptmoschee. In Europa kennt man sie als Blaue Moschee wegen ihres Reichtums an blau-weißen Fliesen, die die Kuppel und den oberen Teil der Mauern zieren. Der Gebetsraum ist mit 53 m Länge und 51 m Breite fast quadratisch. Die Hauptkuppel hat einen Durchmesser von 23,5 m und ist 43 m hoch. Sie wird von vier Spitzbögen und vier flachen Zwickeln getragen, die wieder auf vier riesigen, 5 m dicken Säulen ruhen. 260 Fenster erhellen den Innenraum. Die bunten Glasscheiben sind moderne Nachbildungen der ursprünglichen aus dem 17. Jahrhundert.

Danach ging es zum

Topkapi Palast, den ich bis dahin nur aus dem gleichnamigen Spielfilm mit Melina Mercouri und Peter Ustinov kannte. Jetzt stand ich mittendrin.

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„Da sag noch einer das sich Menschen nicht Wünsche und Träume erfüllen können“ dachte ich mir. „Da darf Behinderung kein Grund sein um Träume nicht zu verwirklichen, das kann jeder wenn er will“ stellte ich zufrieden für mich fest. „Da darf Behinderung kein Grund sein um  sich Träume zu verwirklichen, das kann jeder wenn er will“ dachte ich mir. Der Palast ist so groß das ich ihn  nicht mit ein paar Sätzen beschreiben kann. Darum der Hinweis auf eine Seite des Badischen Landesmuseums

 http://www.tuerkenbeute.de/kun/kun_leb/Topkapi_de.php

Nächste Woche geht es weiter


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So trist sieht es Heute aus, deswegen habe ich nach einen guten Spruch im Netz gesucht.

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Um die Stimmung aber nicht ins Regenloch fallen zu lassen arbeite ich gerade am Bilderbogen Istanbul damit ich auch mal Sonne in diesen Sommer habe.

 

Geschwaffel

Geschwaffel, alles Gerede davon das ein Zehenbruch mit einer Zehenverstauchung gleich zu setzen ist, das ist Blödsinn. Vielleicht dauert der Heilungsprozeß gleich lang, das kann ich noch nicht beurteilen aber die Schmerzen unterscheiden sich auf jedenfall. Als meine Frau vor ein paar Jahren einen Zehbruch hatte waren ihre Schmerzen fast unerträglich, so habe ich es auf jedenfall empfunden und das nicht nur weil ich derjenige war der auf ihre Sandaletten getreten ist.

 

Bei mir hingegen läßt der Schmerz schon am 2. Tag etwas nach und ich bin zuversichtlich bald wieder ohne Probleme laufen zu können. Was soll ich jetzt von den Aussagen halten, das ich vielleicht einen gebrochenen Zeh haben könnte? Am besten ist es sich in solchen Fällen auf das eigene Gefühl zu verlassen. Ärzte sind heutzutage praktisch gezwungen eine negative Diagnose abzugeben weil sie sonst verklagt werden könnten und so bleibt mir nur mein Bauchgefühl.

Irgendwie nervt mich diese Klagewelle denn dadurch bekomme ich nicht mehr positive Verläufe meiner jeweiligen Krankheit, in aussicht gestellt. In diesen Fall war der Gang zum Arzt fast wie Zeitvertreib. 

Zeigezeh

Schon wieder kommt etwas dazwischen und ich kann meinen geplanten Beitrag nicht schreiben. Diesmal geht es um meinen Zeh, den Zeigezeh.

 

Seitdem ich an der Schilddrüse operiert worden bin, kann ich problemlos Barfuß durch die Wohnung laufen. Ein Gefühl das ich genieße. Gestern nacht war das nicht ganz so schön. Ich bin mit dem Zeigezeh, das ist der neben dem großen Zeh, umgeknickt. Auch wenn es nur für den Bruchteil einer Sekunde war, es reichte aus für eine  Verstauchung. Da hatte ich nur kurz nicht aufgepasst und schon war es passiert. Auch wenn ich von Glück reden kann das er nicht gebrochen ist und es nur dieser eine ist, eine schmerzhafte angelegenheit ist es auf jedenfall.

Ich weiß noch nicht genau wie ich mich fühlen soll? Soll ich verärgert oder Deprimiert sein oder soll ich es einfach mit dem Gedanken „es hätte auch schlimmer sein können“ hinnehmen, weil ich schon wieder ein kleines Mißgeschick habe.

Ich habe mich für letzteres entschieden und versuche noch positives aus meinen erneuten Dilemma zu ziehen. Noch ist mir nichts eingefallen aber das kommt noch. Bis dahin sage ich mir das es ein Wink des Schicksals ist denn so kann ich morgen beim Fußball nicht verletzen. Ich werde vor meinen Urlaub also keine Verstauchung, keinen Bruch, keinen Kreuzbandriss oder Kreislaufkollaps oder sonstiges haben.

Spätestens ab Mitte nächster Woche werde ich einen unbeschwerten Urlaub haben denn ich kann ja auch keinen Fahrradunfall haben. Ganz abgesehen davon waren meine Verletzungen im Vorjahr schwerwiegender, so gesehen ist es eine Verbesserung die ich erlebe.