Archiv für den Tag: 4.7.2012

Zuversicht

 

Auf besonderen Wunsch hin kommt heute schon der 3. Teil.

 

Es war egal um was es ging, es kam zu jeder Tages- und Nachtzeit, dieses Gefühl des absoluten Endes. Da konnte ich positiv denken wie ich wollte, die Ängste waren immer da. Wem soll ich es erzählen? Kann ich es jedesmal erzählen? So einfach die Antwort auch war so schwierig war sie für mich.

Einmal kann ich es erzählen, ein zweites mal würde ich schon Mitleid hervorufen und danach würde ich kaum noch Menschen um mich herum haben, da sie sich von mir immer mehr zurückziehen würden. Mir blieb also nur das Schweigen. Der Computer konnte mich ablenken, Fernsehen, Sport alle einfachen Dinge. Doch auch hier überkamen mich immer wieder diese fragen nach der Zukunft. Im Blog konnte ich es auch nicht schreiben. Was half eigentlich? Der Gedanke zu leben und das alles besser wird, die Zuversicht das ich möglichst viele meiner Ziele erreichen werde und das permanente Einreden von positiven Floskeln an die es mir immer schwerer zu glauben fiel.

Wie sollte alles besser werden? Ich wußte es nicht, ich hatte nur meine Zuversicht auf eine Zeit wie damals als ich unbeschwert durch die Welt gegangen bin. Eine Zeit in der es mich nicht interessierte wieviel oder wieviel mehr Glück ich gehabt hatte, wieviel es noch meinesgleichen gab. Wenn ich krank war dann war ich krank weil jeder mal krank ist, wenn ich einen schlechten Tag hatte dann weil jeder mal einen schlechten Tag hat. Da wollte ich wieder hin.

 

Zum Glück kam alles viel besser. Das ich eine Ausnahme bin wurde mir zwar bestätigt, genauso das es eine schwere Krankheit ist die ich habe. Aber dann kam der entscheidende Unterschied. Meinen Arzt störte der Zustand meines Gehirns(s.6.3.2009, über mich)recht wenig, er wies mich nur auf altersbedingte Nebenwirkungen hin und machte mir klar das ich die gefährlichste Zeit überstanden habe und ein ganz normales Leben führen könnte. Seit dieser Sekunde ist mein Denken nur noch nach vorne gerichtet und wenn diese seltsamen Gedanken für ein paar Sekunden wieder auftauchen verbanne ich sie gleich mit dem Hinweis:

„Das zählt für mich nicht mehr, das war damals, das war als man mir das eingeredet hat. Ich bin einfach GESUND und habe keine Probleme!“

und schon bin ich damit durch