Archiv für den Monat: Oktober 2012

Windows 8

 

Heute will ich die freie Zeit nutzen und Windows 8 instalieren. Hoffentlich kann ich später darüber erfolgreich berichten, denn mit Windows Installationen ist immer eine Sache für sich. Oft genug hatte ich schon Probleme beim installieren der Programme die ich ständig brauche oder der Internet Zugang konnte nicht hergestellt werden. Irgend etwas hakte immer. Diesmal bin ich zuversichtlich und hoffe das alles gut und problemlos über die Bühne geht.

Hexenschuss

 

Gestern ist es mal wieder passiert. Eine falsche Bewegung und es war geschehen. Die Hexe hat zugeschlagen. Wie es dazu genau gekommen ist, was die Gründe sein könnten – ich weiß es nicht. Dafür weiß ich das es schmerzhaft ist.  Zum Glück kann ich die Späße darüber gut vertragen denn ich hoffe bald wieder fit zu sein.

 

Eigentlich ist es nicht weiter erwähnenswert, denn es wird bestimmt nicht der letzte Hexenschuss sein der sein unwesen bei mir treibt. Aber was genau ist eigentlich ein Hexenschuss? Hier sollte jetzt ein Bericht aus dem Internet folgen, von einen Fachmagazin am besten. Doch nach 5 Beiträgen und 5 unterschiedlichen Erklärungen mit z.T. besorgniserregenden Ausführungen die bis hin zu Krebs reichten möchte ich es bei einer Grafik belassen.

 

Vielleicht sollte ich aber auch in Panik verfallen wenn ich an die Vielzahl der Gründe denke die der Auslöser sein könnten, allen voran die überhöhten körperlichen Belastungen. Besser wäre es jedoch wenn ich ruhig bleiben würde. Dann würde mir einfallen, das ich  in den letzten Tagen keiner Belastung ausgesetzt war, das meine Hüfte leider immer noch schief ist und das sie einseitigen Belastungen ausgesetzt ist. Darum ist es genau genommen auch nur eine mildere Form eines Hexenschusses. Den Weg zum Arzt kann ich mir sparen und es dauert keine 6 Wochen sondern höchstens 10 Tage bis wieder alles gut ist 

Es ist wohl mein Los das ich ständig damit leben muss. Nur!!! Das ist doch halb so schlimm.

Mir geht es gut, ich fühl mich wohl und sonst habe ich keine Probleme. 

Fußball 24 und 25/12

Obwohl mein Team letzte Woche gewonnen hat war ich nicht zufrieden mit mir. Gestern habe ich verloren, schlecht gespielt und doch war ich nicht ganz unzufrieden. Keine Verletzung und komplett durchgehalten.Jetzt fehlt nur noch das Sahnehäubchen. Ein Tor! Wen ich dazu auch mal wieder schneller laufen könnte, wäre ich nicht böse. Im Augenblick bin ich wohl der langsamste Spieler auf dem Platz.

In einer Hinsicht war ich jedoch stolz und zufrieden. Einen lang geschlagenen Ball habe ich im Lauf perfekt angenommen indem er mir keinen Zentimeter vom Fuß gesprungen ist. Ein paar Minuten später bei einer fast identischen Situation ist er mir allerdings 2 oder 3 Meter versprungen. Man darf sich eben nie zu sicher sein. 

Entschuldigungen könnte ich eine ganze Menge anführen. Nur helfen tun die mir auch nicht. Ich muss nächste Woche konzentrierter und schneller zur Sache gehen.  Auch wenn mein Körper älter geworden ist, meine Hüft bzw. Rückenschmerzen nicht weniger geworden sind. Das darf kein Grund sein. Ich muss mich durchbeißen und kämpfen. Im Schongang gewinnt man nichts. Den Fehler muss ich mir ankreiden lassen. Ich war nur auf Sicherheit bedacht und damit zufrieden mich bewegt zu haben. Das ist zuwenig. Aber vielleicht war ja doch das schlechte Flutlicht an allen schuld!

 

Intensive Tage

Vorab ein Nachtrag zu Gestern. Als ich mich schlau gemacht habe, musste ich feststellen das ein Satz in der Bibel einfach aus dem Zusammenhang herausgerissen und falsch ausgelegt worden ist. Damit sollte das evtl. Neumitglied überzeugt werden das es eine göttliche Gabe hat. Es ging schlicht darum Gefühle anderer schnell erkennen zu können. Ich kann also beruhigt sein, mich zeichnet nichts Besonderes aus. Faszinierend war wie perfekt diese Menschen vorgehen und dementsprechend überzeugend wirken.

 

Immerhin war es ein guter Aufhänger für den gestrigen Artikel.  

Die letzten 3 Wochen vergingen wie im Flug. So intensiv, wie diesmal, habe ich die Zeit noch nie erlebt. Während ich in den letzten Jahren oft geschwächelt hatte und viel Leerlauf zum erholen brauchte, war diesmal die Zeit vom 1. Tag an ausgefüllt. Den Höhepunkt der Woche bildete immer das Wochenende, was mich trotz Extrembelastung, nicht aus der Bahn geworfen hat. Überhaupt war ich Geistig viel frischer als früher, was zu einen verbesserten Selbstbewußtsein führte. 

 

Am meisten habe ich  mich darüber gefreut, das es mir endlich gelungen ist den Haushalt nahezu perfekt zu führen. Ich brauchte nicht Urlaub (ist schon mal der Fall gewesen) nehmen. Stattdessen kann ich noch einmal in Ruhe alles Revue passieren lassen. Zusammengefasst kann ich sagen: das „Projekt Single“ ist gelungen, ich kann jederzeit einspringen und den Haushalt, bis aufs Bügeln, führen. Doch jetzt freue ich mich wieder auf die Zeit zu zweit

 

Weisheiten LI

Am Freitag war ich wieder in meiner bevorzugten Buchhandlung. Dort wollte ich ihn Ruhe den Blick auf die Einkaufszone geniessen. Cappuchino und Kuchen gehörten natürlich auch dazu. Ruhe kam an dem Tag leider nicht vor. Direkt hinter mir unterhielten sich 2 junge Frauen über die Bibel. Das taten sie so lautstark das ich jedes Wort mitbekam.

 

So entging mir auch nicht das sie eine bestimmte Eigenschaft als Göttliche Gabe bezeichneten, die demjenigen eine große Machtfülle versprachen der sie besäße. Im Laufe des Gesprächs erfuhr ich noch einiges darüber. Sie sprachen über eine Gabe die ich bei jeden Menschen vermuten würde. Da sie einer Sekte angehörten, die gerade eine Tagung in Bremen hatte, habe ihren Worten aber keine große Bedeutung zugemessen.

 

Das ich mich so nebulös ausdrücke hat seinen Grund. Sollten ihren Behauptungen nicht zutreffen, werde ich demnächst darüber schreiben, sollten sie jedoch wahr sein, wird kein Wort über meine Lippen kommen. Warum? Erfolge, Persönliche Bestleistungen sind eine gute und nennenswerte Sache. Doch selbst damit geht man nicht ständig hausieren. Herausragende Eigenschaften sollte man grundsätzlich für sich behalten. 

“Versuche nicht  dein Gegenüber zu erdrücken” und

“Nicht ich bin der Mittelpunkt, die anderen sind es”

das ist der wesentliche Teil meiner Philosophie.

“Gebe deinen Mitmenschen genügend Möglichkeiten sich zu entfalten und versuche nicht selber im Glanz dazustehen”

Mit diesen Grundsätzen bin ich bisher gut im Leben zurecht gekommen

 

Einfach Freude

 

So ähnlich erging es mir Heute in der Früh. Nachdem ich realisiert hatte, das es 6.29 Uhr war und wir Donnerstag haben, bin ich gutgelaunt eine Minute später aufgestanden. Als ich die ganze morgendliche Prozedur mit Badezimmer und Frühstück hinter mir hatte, habe ich genüßlich meinen Kaffee getrunken und mich gefreut.

Gefreut das die Wohnung gut aussieht, Gefreut das es mir gut geht und was ich alles kann ohne Hilfe zu benötigen, Gefreut das das mir die Hausarbeit doch gut gelingt, ja mir gefiel einfach alles. Spontan habe ich den Donnerstag zum

„Tag der Freude“ ausgerufen

Als ich später bei meiner Kaffeerunde war, habe ich einfach all die Damen die dort arbeiten, zu meinen „Dreamteam“ erklärt, denn auch Heute wurde ich wieder mit netten Worten und einen Lächeln bedacht. 

 

Auf der Arbeit ging es so weiter.

Diese innere Zufriedenheit, die ich Heute einfach mal hervorheben möchte, hat sich scheinbar auf mein ganzes Umfeld übertragen. Egal wen ich getroffen habe, egal welche Probleme ihn/sie bedrückten – jeder schien den heutigen Tag auch als einen Freudentag zu sehen. Alle machten einen glücklichen Eindruck.

 

 

Glückseligkeit ist das beste und stärkste Heilmittel das es gibt, darum kann es nicht schaden sich daran zu erinnern, wieviel freudige Momente man erleben kann wenn man dazu bereit ist.

Müsli

 

Gestern hielt sich meine Lust zum Einkaufen in Grenzen, was zur Folge hatte das ich mir heute morgen mein Frühstück anders gestalten musste. Auch wenn ich mich als Mann sehe und gerade alleine bin, wie auf dem Bild, sieht es bei mir morgens nicht aus. Weder am Wochenende noch in der Woche. Sachlich und nüchtern geht es in der Woche zu.

 

In der Woche ist Müsli der klare Favorit, denn das geht am leichtesten und schnellsten für mich. Am Wochenende nehme ich mir schon etwas Zeit und schmiere mir mein Brot. Dafür nehme ich mir dann auch die notwendige Zeit. Die Stärke der jeweiligen Scheiben ist der entscheidende Faktor, was ich am letzten Wochenende deutlich gemerkt habe und heute morgen auch nicht besser war.

 

Aunahmsweise hatte ich mir mal einen Butterzopf gegönnt. Obwohl er nicht zu dünn geschnitten war, er ist so weich das er ständig einriss. An irgendeiner Stelle brach immer etwas ab. 

Da ist mir mein altbewährtes Rosinenbrot doch lieber.

 

Es ist dick geschnitten und auch fester. Da kann die Butter auch mal härter sein, es bricht nicht.

Denn ich lege das Brot auf ein Frühstücksbrett und davor lege ich die linke Hand so das ich problemlos die Scheibe gegen die Handfläche drücken kann. Das ist einer der wenigen Momente in denen die gelähmte Hand ganz klar eine Hauptrolle spielt. Ich drehe und wende mein Brot solange bis ich jede Ecke beschmiert habe. Das ich dabei die Hand, mit meiner gesunden Hand, mal vor und wieder zurückschiebe bzw. mal rechts und auch links hinlegen kann zeigt mir wie wichtig selbst eine gelähmte Hand sein kann. Vor allen zeigt es aber auch.

Nichts ist unmöglich!

  

Vorsorge

 

Gestern war der Wurm drin. Erst vergass ich mir ein Brötchen mit zur Arbeit zu nehmen, und als um 13.00 Uhr nach Hause fahren wollte, sah ich das mein Rad einen Plattfuss hatte. Nach meiner anfänglichen Überraschung reagierte ich schnell und dachte an Plan B. Doch mein Freund war gerade ausserhalb Bremens und den nächsten konnte ich auch nicht erreichen. All meine Alternativpläne waren hinfällig. Laufen und den ganzen Tag geschafft sein oder Geld für ein Taxi investieren? Taxi gefiel mir dann doch etwas besser vor allen war es nicht so anstrengend.

In meinen Gedanken habe ich mich bewusst nur mit den Möglichkeiten beschäftigt möglichst schnell von der Uni zur Fahrradstation zu kommen. Nicht ein einziges Mal habe ich daran gedacht mich zu ärgern, stattdessen war ich der Meinung Glück gehabt zu haben, weil es mir nicht während der Fahrt passiert ist.

Geärgert habe ich mich doch ein wenig, aber nur über mich selbst. Hätte ich schon im August Vorsorge betrieben und den Reifen gewechselt, als ich das abgefahrene Profil bemerkt hatte. Ja, dann wäre mir das erspart geblieben.

Ach ja, jetzt habe ich einen Continental Touring Plus. Das ist Vorsorge für die nächsten Jahre.

Pizza

 

„Unverhofft kommt oft“ so heisst einer von vielen Sprüchen die es gibt. Da ich etwas über die Zeit, ohne meine Frau, schreiben will,versuche ich das Wochenende aufzuarbeiten. Allein schon deshalb um aufzuzeigen das es nichts ungewöhnliches ist was ich gerade erlebe, sondern nur das was jeder kann. 

Freitag beim Kaffee, in der Waterfront,  beschloss ich mir Abends eine Pizza zu machen. Als ich später aber den Food Bereich des Centers streifte, sah ich dieses wunderbare Nasi Goreng. Einzig der Transport zu meinen Tisch schien ein Hindernis zu sein. Also fragte ich ob man mir helfen könnte. Bereitwillig kam die Bedienung mir zur Hilfe.

„Einfach fragen ist kein Beinbruch“ sagte ich mir. Nun gut am Freitag gab es also keine Pizza, die würde ich mir morgen machen. Als ich am Samstag beim Cappuchino in meiner Buchhandlung saß und darüber nachdachte wann ich mir die Pizza machen sollte, meldeten sich meine Freunde per SMS und luden mich zu Burger King ein. Das war ja ein kleiner Feiertag der mich erwartete. Dadurch das wir immer nach ausserhalb fahren und es nicht immer vorkommt, ist das Essen immer etwas Besonderes.

„Wieder keine Pizza dachte ich nur“

 

Sonntag kam ich um die Wäsche nicht mehr herum. Da ich mich Freitag und auch Samstag noch davor gedrückt hatte, stand der Sonntag im Zeichen der Wäsche. Am Ende ging es jedoch schneller als gedacht. In die Maschine füllen – Waschgel und Weichspüler auffüllen – richtiges Programm wählen – Wäsche entnehmen – alles kein Problem. Doch dann kam das Aufhängen! Zum Glück dauerte es nicht die anvisierte halbe Stunde sondern ich blieb noch 10 Minuten darunter, also ein kleiner Erfolg.

Heute sollte es endlich Pizza geben, aber irgendwie kam alles anders(worüber ich morgen schreibe) und natürlich keine Pizza.