Archiv für den Monat: Februar 2013

Vorfreude

 

Bald ist es soweit. Dann wird mein Anbieter, 1&1 eine neue Software für Blogs zur Verfügung stellen. Dann sind die Zeiten in denen ich mich nach neuen Programmen oder WP Versionen umgesehen habe,vorbei.  

 

Bei mir war es eine Mischung aus Geduld und Trägheit die dazu geführt hat, das ich immer noch bei WordPress bin.

Jetzt freue ich mich einfach darauf endlich den Blog neu gestalten zu können. Wenn es nach mir ginge, am liebsten würde ich Morgen Nacht gleich mit der Arbeit anfangen.  

Einkaufserlebnisse

In den ersten Jahren, als Strohwitwer, erschien mir der Weg zum Supermarkt noch als ein ganz besonderes Erlebnis.

 

 Teilweise habe ich es auch so zelebriert indem ich mich, an dem jeweiligen Tag, nur aufs einkaufen konzentriert hatte. Inzwischen ist es ein  ganz normaler Prozess für mich, ja ein alltäglicher Vorgang.

So wie Heute. Direkt von der Arbeit nach Hause um meine Fahrradtasche von überflüssigen Materialien zu befreien, denn danach wird sie zur Einkaufstasche

 

 – kurz den Blick durch die Küche kreisen lassen um zu sehen was noch benötigt wird, um dann mit dem Rad zum Einkaufscenter zu fahren. So ganz ohne Genuß soll es dann doch nicht sein, darum gönne ich mir immer noch einen Becher Kaffee.

 

Oft genug bin ich irritiert, vor allen wenn mir merkwürdige Blicke zugeworfen werden. Dann frage ich mich immer

„Wo sind die Gleichgesinnten? Diejenigen die körperlich Behindert sind. Warum gehen so wenig in die Öffentlichkeit? Haben sie vielleicht Hemmungen oder Ängste?“

Dazu besteht aber kein Grund.

„Jeder hat das Recht auf ein Leben unter Menschen zu sein.“ 

Weisheiten LIII

Gestern soll sich Günther Jauch gegenüber einer Kandidatin arrogant verhalten haben. Das ist zwar nicht schön, kann aber kann immer wieder mal ungewollt vorkommen. Manches Verhalten, manche Aussprüche ergeben sich einfach so, ohne böse gemeint zu sein.

Ganz anders verhielt sich das bei Nena vor ein paar Monaten, als sie mich zur Weißglut trieb so hatte ich mich über ihr Verhalten geärgert. Wie die Zeiten sich doch ändern können, am 8.10.2010 hatte ich, voller Begeisterung, einen Artikel über sie geschrieben. Heute würde er genau gegenteilig ausfallen. 

Da saß sie in einer Talkrunde und legte ein Verhalten an den Tag als ob sie Gott wäre, zumindest aber allwissend. Sie gab Weisheiten von sich die schon in Belehrungen übergingen. Am Ende sah es so aus, das einzig nur Sie den Sinn des Lebens erkannt hätte. Es schien fast so als hielte sie sich für Mutter Theresa.

 

Doch selbst Mutter Theresa wußte das kein Mensch alles wissen kann, niemand die einzig richtige Weisheit von sich geben kann. Keiner sich so erhaben fühlen sollte um sich über andere zu stellen.

So sind auch „meine Weisheiten“ nur als Empfehlung zu sehen. Es sind meine Erfahrungswerte, meine Sichtweisen. Soweit das nur mein Wissen, das ultimativ Richtige sei, so anmaßend möchte ich nicht sein.   

Abfahrt

 

Nun ist es wieder soweit. Morgen fährt meine Frau wieder in den Schwarzwald. Drei Wochen werde ich jetzt versuchen mein Leben als Strohwitwer zu meistern.

Doch bis es soweit ist, werde ich mich noch um meine Frau kümmern und versuchen ihr einen Tag voller Freude zu bereiten. Dabei weiß ich noch nicht genau was es sein soll..

 

Kaffee und Kuchen? Essen gehen? oder sonst etwas? Egal wie- auf jedenfall Freude bereiten.

Fußball 5/13

 

Auch wenn es nur die Halle ist, dem Ball hinterher zu jagen, zu schiessen oder ihn abzuwehren, es ist ein schönes Gefühl.

Gestern Abend war es sogar ein Genuss für mich. Keine Schwierigkeiten mit dem Rücken und mit der linken Hand gab es auch keine Schwierigkeiten. Aus meiner Sicht war es ein Problemfreier Abend.

Geburtstage

Es ist ja nicht so das ich nur männliche Freunde habe, es ist eine gesunde Mischung beider Geschlechter. Heute hat eine liebe und Gute Freundin Geburtstag.

 

Ihr möchte ich, auch im Namen meiner Frau, viel Gesundheit, Glück und Erfolg wünschen.

Damit habe ich schon einen guten Einstieg in den neuen Tag geschafft. Nach der gestrigen Aufregung habe ich das auch bitter nötig.

Am frühen Morgen bekam meine Frau einen Anruf ihrer Cousine das ihre Mutter mit dem Notarzt ins Krankenhaus eingeliefert worden sei. Danach war bei uns nur noch Hektik angesagt.

 

Phasenweise war ich um meine Frau besorgter als um meine Schwiegermutter. Am Abend habe ich dann eine Fahrkarte für eine Bahnfahrt in den Schwarzwald gebucht. Somit fährt meine Frau schon nächste Woche Dienstag zu ihrer Mutter. Seitdem ist rege Betriebsamkeit bei uns angesagt. Auch wenn ich viel kann, alles schaffe ich doch nicht im Haushalt. Deswegen gibt es noch einiges zu erledigen.

So ist das nun mal im Leben. Da wollten wir noch bei unserer besten Freundin an ihren Geburtstag dabei sein. Danach wollte meine Frau in Ruhe Richtung Süden fahren um dann, auch den Geburtstag ihrer Mutter zu feiern, zu dem ich dann nachkomme. Und nun ist sie krank.

Ich drücke meiner Schwiegermutter die Daumen das sie bald wieder fit ist und sie mit ihren 84 Jahren weiterhin in ihren Garten arbeiten kann.

 

Mein ganzes Positives Denken versuche ich in ihre Richtung zu lenken und bin fest davon überzeugt das ich damit helfen kann   

 

Im Augenblick fehlt mir noch die entscheidende Idee für den heutigen Artikel.

Die Trauerfeier hat mich Gestern doch etwas mitgenommen. Es war eben nicht nur eine Freundin, es war eine vertraute Person, es war jemand den meine Frau auch ins Herz geschlossen hatte. Sie war so beliebt das die Kirche aus allen Nähten geplatzt ist.

Gelöscht

 

Am Freitag war ich bei der Polizei. Wegen des Laptop- Diebstahls vor ein paar Wochen musste ich nicht nur als Zeuge aussagen, sondern mir auch Dateien mit Bildern von evtl. Tätern ansehen. Das war ein beeindruckendes und gleichzeitig beängstigendes Erlebnis.

Beim verlassen des Gebäudes habe ich alle Daten aus meinen Gedächtnis gelöscht. Es ist als Selbstschutz anzusehen, denn so mache ich mir keine unnötigen Gedanken über diejenigen die dort aufgeführt sind. Für mich steht der Selbstschutz ab 1. Stelle. Freitag hatte ich Glück, weil es mir gelungen ist das erlebte so zu verarbeiten das es mich nicht weiter beschäftigt hat.

 

Am liebsten hätte ich Samstag auch das Spiel von Werder gegen Freiburg aus meinen Gedächtnis gelöscht, allein schon als Selbstschutz damit es mein Nervenkostüm nicht weiter belastet aber Werder ist mein Hobby und dazu gehören auch Durststrecken.

Valentines day

 

Dem kann sich Heute wohl keiner entziehen, das bekommt jeder mit – es ist Valentinstag. Der Tag an dem ich demonstrativ nichts mache.

Doch Halt! Heute will ich es mal anders machen. Auf die Blumen werde ich nach wie vor verzichten, aber ich werde meine Frau an ihren Shopping Tag begleiten. Es muss ja nicht das Diktat der Industrie sein, dem ich mich unterwerfe. Es kann ja auch meine eigene Kreativität sein die ich nutzen werde. Schließlich soll es ein Tag der Liebe sein!

 

Gleichzeitig ist der Valentines Day, wie er im Englischen heisst, ein Tag der Freude und Freundschaft, ein Tag an dem es nur Gute Laune und Zuversicht geben sollte.

Das Brauchtum dieses Tages geht auf einen oder mehrere christliche Märtierer zurück, die der Überlieferung zufolge das Martyrium durch Enthaupten erlitten haben. Der Gedenktag wurde 469 für die ganze Kirche eingeführt. An Bekanntheit, im heutigen Sinne, gewann der Valentinstag durch US-Soldaten die den kommerziellen Brauch aus den USA mitbrachten. Inzwischen ist der 14. Februar ein Tag der Floristen und der Süßwarenindustrie, was ich aber schön finde. Denn was gibt es Schöneres als die Liebe?  

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Freude

 

Warum ich dieses Gefühl habe, das kann ich nicht sagen. Ich weiß es nicht. Nur warum soll ich mich dagegen wehren? Mich durchströmt gerade ein Gefühl der inneren Freude und Zufriedenheit. Dabei müsste ich aufgrund des Todes meiner/unserer Freundin eigentlich traurig sein. Doch auf der Fahrt zur Arbeit fielen mir ihre Worte aus dem letzten Jahr ein.

„Ich würde nicht wollen das jemand wegen mir traurig ist. Man sollte sich lieber freuen. Freuen über die Schönheiten des Lebens. Freude ist die beste Medizin.“

 

Sie war schwer zu bremsen an dem Tag und erzählte mir noch viele Gründe die gegen Schwermut sprachen. Zu der Zeit habe ich mir nichts weiter gedacht als das es eine schöne Theorie wäre.

Heute ist mir bewusst wie ernst Sie es meinter. Sie hatte Recht, das eigene Leben geht weiter, und dem sollte die ganze Konzentration gelten.