Archiv für den Monat: Mai 2013

Fußball 15/13

Als ich damals von der Studentenmannschaft in die jetzige Fußballtruppe wechselte, fragte mich meine Frau nach dem Altersdurchschnitt meiner neuen Mitspieler.

 

„Die sind Ende vierzig etliche sogar über fünfzig. Für sie bin ich das „Küken“

Inzwischen sind etliche Jahre vergangen und wir spielen immer noch, was angesichts unseres Alters nicht alltäglich ist. Ob der mit 47 Jahren oder der mit 74 Jahren, von jeden ist es eine besondere Leistung. Da möchte ich weiterhin ein Teil davon sein.  

Nun ist es so gekommen wie es sich schon lange angedeutet hatte. Vielleicht gelingt es mir in den letzten Minuten eines Spiels mitzuhalten wenn alle kräftemäßig am Ende sind. Vorher werden sie mir jedoch in jeder Beziehung überlegen sein, weshalb es wenig Sinn ergibt auf dem Feld zu spielen.

 

Also spiele ich dort wo meine Stärken liegen, im Tor. Da wir keine Hand benutzen dürfen und nur aufgrund von guten Reaktionsvermögen Tore verhindern können, ist es genau die richtige Position für mich  – bin weiterhin dabei und wer weiß – vielleicht schaffe ich es irgendwann mal aufs Feld zurück zu kehren?  

Binzer Seebrücke

Nach der gestrigen Einleitung über unsere Ehejahre sowie dem Reisebericht geht es Heute mit diesen Mix weiter.

Symbolisch für unsere Ehe war das Wetter, in den drei Tagen, auf Rügen.

Traumhaft sonnig – dann bedeckt – später Regen. So sah der erste Tag aus. Am 2. Tag hatten wir Sonnenschein der mit Bewölkung wechselte. Der 3. Tag war nur sonnig.

So in etwa könnte man auch unsere letzten 30 Jahre beschreiben.

Rügen-Landkarte

Doch nun zur Insel. Es ist fast eine Halbinsel, da sie nur zwei Kilometer vom Festland getrennt ist. Dementsprechend leicht ist Rügen über den Rügendamm bzw. die Rügenbrücke zu erreichen.  Die Ausmaße sind 52 Km lang und 41 Km. breit. 926 Quadratkilometer ist die Insel groß und hat 77.000 Einwohner, ohne Touristen. 

Von Bremen, ohne umsteigen, bis zum Bahnhof Binz. Das war ganz nach unseren Geschmack.

 Hotel Esplanade

Wie gut das Hotel lag wurde mir erst im Zimmer klar. Mit Blick auf die Einkaufszone zur rechten und links mit Blick auf das Meer und die Seebrücke. Sie wurde 1902 erbaut hat eine Länge von 370 Meter und ist eine der Sehenswürdigkeiten von Rügen.

seebruecke-binzBinz-Seebruecke

Samstag kommt der Schlussteil.

  

    

Der Kreidefelsen

Am 13. Mai hatten wir unseren 30. Hochzeitstag, die Perlenhochzeit.

perlenhochzeit

Ein Ereignis das ich mir damals in meinen kühnsten Träumen, nie für möglich gehalten hätte. Wie auch?

Viele aus unseren Umfeld sahen unsere Zweisamkeit schon als mutig an und gingen von einer kurzfristigen Beziehung aus. Eine Heirat – das grenzte an Unvernunft und konnte auch nicht von langer Dauer sein. So bekamen wir es beide oder einzeln oft genug zu hören. Wäre nicht der Zuspruch der engsten Familienmitglieder gewesen, wer weiss wie lange wir das durchgestanden hätten. 

Dadurch lernten wir sehr schnell nur auf uns zu sehen und das zu tun was wir für richtig hielten, wovon wir überzeugt waren. Ein Leben für uns und nicht nach den Vorstellungen anderer zu führen. 

Wie vor dreißig Jahren, glauben wir auch Heute immer noch an uns und sind Felsenfest voneinander überzeugt.

Kreidefelsen

So gesehen passte es auch das wir an unseren Hochzeitstag zum Königsfelsen gefahren sind. 

Diese Aneinandereihung von Kreidefelsen war schon imposant.

Morgen geht es mit dem Bericht unserer Tage auf Rügen weiter.  

Fußball 14/13

 

So erging es uns den ganzen Abend. Unser Spiel war vom Dauerregen begleitet. Es war ein „schmutziges“ Spiel. Und doch hat es Spass gemacht.

 

Für mich war es ein Spiel das nicht in die Geschichte eingehen wird. Nur soviel möchte ich dazu sagen:

Nach 3 Wochen Pause kann man nicht wie gewohnt oder wie man es gerne hätte durchstarten. Darum möchte ich mal nicht weiter auf meine Leistung eingehen

 

Quadratur des Kreises

  

Wie bekommt man in einen runden Raum ein Quadrat?

Unmöglich! stellte auch schon ein ägyptischer Mathematiker ca. 1550 v. Chr. fest. So ähnlich ergeht es mir mit meinen Blutdruck – oder besser Bluthochdruck.

Gestern morgen wurde wieder einmal ein hoher Wert festgestellt. Diesmal war es nicht 200:90 sondern mit 165 etwas niedriger, damit lag ich aber immer noch zu hoch. Das dies nicht Gesund ist leuchtet  mir auch ein. Nur was soll ich machen?

Genau hier beginnt das Problem.  Wenn ich mich nur auf den Blutdruck konzentriere bekomme ich Probleme mit dem Kopf. Das was für die Verringerung des Blutdrucks hilfreich ist, das ist oft genug schlecht für mein Gehirn. (wie wichtig und kompliziert es bei mir ist muß ich nicht wieder beschreiben.(wer es denoch wissen will – unter. http://mondre.de/2009/03/06/gesundheit/)

 

Es kommen soviele Unwägbarkeiten zusammen, das hätte ich nie gedacht. Es ist wie ein bunter Cocktail Esse ich wenig ist es gut für den Blutdruck aber schlecht für meinen Kopf, esse ich viel freut sich mein Kopf – für den Blutdruck ist es jedoch gefährlich. Allein jede Tablette die man nimmt erhöht den Blutdruck. Es ist eigentlich egal was ich mache, für einen ist es immer falsch. 

Soll ich jetzt verzweifeln?

Nein! Dazu gibt es keinen Grund. Mir wird es schon gelingen den richtigen Weg zu finden. Es gibt immer eine Lösung

Blog-Pause

 

Endlich geht es wieder los. Der Urlaub ist vorbei und es gibt einiges zu schreiben. Den Anfang möchte ich aber ganz allgemein halten, ab Morgen kommen wieder die alltäglichen Erlebnisse und am Freitag kommt ein Bericht unseres Kurzurlaubs auf Rügen.

Die Schreibpause fiel mir schon schwer, aber um meine Freude am Blog aufrecht zu erhalten schien es mir wichtig eine Auszeit zu nehmen. 

Urlaub ohne Blog, könnte man auch sagen. Natürlich wäre es kein Problem gewesen weiter Artikel zu schreiben. Für meine Frau und mich sollte es jedoch ein Urlaub ohne die täglichen Gewohnheiten sein. Kräfte tanken, Energie sammeln – das stand für uns im Vordergrund. Dementsprechend ausgeruht und erholt fühle ich mich jetzt auch und blicke freudig den kommenden Aufgaben entgegen