Archiv für den Monat: Dezember 2013

Michael Schumacher

Im Januar 2009 war es schon ein unangenehmes Gefühl für mich als Monica Lierhaus an Gehirnbluten erkrankt ist, doch diesmal ist es absolut identisch zu meinen damaligen Unfall. Bisher gibt es kaum Unterschiede zu meinen Krankheitsbild vor 46 Jahren.

Deswegen bin ich zuversichtlich das Michael Schumacher überlebt.

Damals, im August 1967, bin ich schwer gegen den Kopf getreten worden. Als der Krankenwagen 20 Minuten später kam konnte ich zwar nicht sprechen aber mein Wahrnehmungsvermögen blieb noch für ein paar Minuten. Genauso wurde es jetzt bei MS überliefert. Die erste OP diente nur einen Zweck – mich am Leben zu erhalten. Das dabei ein Schädelteil herausgeschnitten wurde war damals eine Neuerung, Heute jedoch überholt. Bei MS wurde die neueste Methode angewandt. Aufschneiden und anheben. Dabei wird nicht soviel Gehirnmasse zerstört. Genau wie bei mir kam 24 Stunden später eine weitere OP die das Leben die Gesundheit stabilisiert hat. Bis dahin verläuft unser Krankheitsbild fast gleich. Auch die Lähmungserscheinungen waren anfangs bei mir nicht vorhanden. Das kam erst später. Ob es genau wie bei mir weiter verläuft ist schwer zu sagen.

Eines ist jedoch klar. Die schwersten Stunden sind überstanden. Oder wie ich es mal zu mir gesagt habe:

„Nach der 2. OP war der Tiefpunkt erreicht. Von da an ging es nur noch aufwärts“

Wie lang und beschwerlich dieser Weg ist kann man ja schon seit langen mit erleben. Wie schön und ausgefüllt so ein Leben sein kann, versuche ich ja auch immer wieder zu geben.

An dem Punkt möchte ich erst einmal schliessen. Denn die Tage im Koma sind nicht vorhersehbar.

Michael Schumacher – im Gedanken bin ich bei Dir und fest davon das Du am Leben bleibst

Einbruch

Der heutige verlief anders als geplant. Bei uns ist im Gartengebiet mehrfach eingebrochen worden. Das lässt mich nicht kalt. Da musste ich hin und mich vor Ort zeigen. Auch wenn von mir keine Hilfe ausgehen kannen, so sollte ich mir das ganze einmal persönlich ansehen.

BH

Klaus hatte Simone unter einen Vorwand herausgelockt. Drinnen sei es zu stickig und der Qualm mache seinen Augen zu schaffen.Vor der Disco war eine Ansammlung von Liebespärchen. Ob sie länger oder nur für diese Nacht zusammen waren konnte man nicht erkennen. Simone störte es kaum und Klaus sowieso nicht. Es dauerte nicht lange bis sie einen Platz vor der Scheune fanden. Denn dort wo sie am ehesten ungestört gewesen wären war es voll. Die Türen hatte man aus der Scheune genommen. Dadurch war ein Platz für frisch Verliebte entstanden.

scheune

Nach den ersten Küssen beschlossen beide hinter den grossen Heuhaufen zu gehen. Tatsächlich gab es einen Ort an dem sie alleine waren. Im ersten Moment war Simone irritiert wie Klaus sie an sich heranzog. Aber genau das war es was sie faszinierte – dieses Selbstbewußtsein was Klaus an den Tag legte und so erwiderte sie seine Küße

„Du ist das immer so voll hier“ fragte Klaus

„Ja, vor allen bei guten Wetter. Das störte mich aber nicht denn ich will immer nur Tanzen. Na ja bis Heute“ fügte sie hinzu.

Ehe sie sich versah war Klaus schon unter ihrer Bluse. „Soll ich ihn aufmachen? oder schaffst Du es alleine?“

Black bra with silk rose

Ihre Frage war jedoch überflüssig. Klaus hatte gerade ein paar Wochen vorher gelernt einen BH Verschluß so leicht und schnell wie möglich zu öffen.

Bis dahin war es für Klaus ein Spiel gewesen. Ein Spiel von dem er immer geträumt hatte. „Warte! Ich führe Dich“

sagte sie und legte seine Hand auf ihre Brüste.

„Ein Tropfen“

entfuhr es ihr. Tatsächlich fing es an zu tröpfeln. Der Versuch sich stärker ins Heu zu drücken mißlang. Sie spürte seinen Körper nicht mehr und er mußte die Hand hervorziehen. Ein erneuter Versuch wurde von einen Wolkenbruchartigen Regen gestoppt. Der einzige Trost für die beiden war das es keinen Pärchen gelungen war einen unvergesslichen Abend zu verbringen. Ein erneuter Anlauf scheiterte, da mit einmal Simones Freundin in der Tür stand.

Die Gedanken die ihn dann bewegten waren so lang das kommt morgen

Stilfragen

Gestern habe ich einen Stil angewandt der für den Leser eines Romans vielleicht empfehlenswert ist. Doch mein Schreibstil orientiert sich in erster Linie an dem Blog und somit handelt er klar und erkennbar von mir. Dementsprechend deutlich wird es von mir auch geschrieben.

Auch wenn die Geschichte auf meinen Erlebnissen basiert, so ist diese Art des Schreibens noch recht gewöhnungsbedürftig. Die Erlebnisse des Klaus werden weiter gehen. Auf diese Art fällt es mir leichter bestimmte Themen aufzuschreiben

kurze Liebe

verloren

Der Tag war erfolgreich verlaufen. Nicht unbedingt für Klaus seine Mannschaft. Bei einen gewonnenen Spiels hatten sie nur noch theoretische Chancen auf das Halbfinale. Es sah eher nach einen Platzierungsspiel aus, das am nächsten Tag wohl bestreiten würden. Sein Freund war mit der anderen Mannschaft erfolgreicher gewesen, er steuerte aufs Finale zu.

Dementsprechend gut war die Stimmung. Und so beschlossen einige Betreuer in eine nahe gelegene Discothek zu fahren. Beihnahe wäre Klaus in der Jugendherberge geblieben, denn was er von einen fremden Trainer zu hören bekam war nicht gerade freundlich

„Du kannst ruhig hier bleiben, von Dir will sowieso keine Frau was wissen. Schau Dich doch an. Fast Gelähmt – kaum Haare – nur eine Hand, welches Mädchen ist so verrückt sich mit Dir abzugeben?“

hässlich

Es war wohl mehr der Frust darüber das seine Mannschaft ausgerechnet gegen Klaus sein Team verloren hatte, doch der Stachel saß tief und schmerzte auch. Doch das ließ sich Klaus nicht anmerken.

Nach ca. 30 Minuten hatten sie eine Scheune erreicht um die ein reges Treiben herrschte. Das was von aussen so unscheinbar aussah war eine Discothek. Dort traf sich die Jugend aus dem gesamten Bereich zwischen Hannover und Osnabrück. Gerade an dem Abend war es ziemlich voll. Angesichts dieses musterhaften Pfingstsamstags war es auch kein Wunder.

„Keine Frauen“

diesen Vorsatz hatte Klaus natürlich vergessen. Da seine Freunde, wie gewohnt, den Mund auch ziemlich voll nahmen gab es nur ein Ziel für ihn. Er wollte auch einmal jemanden nur für eine Nacht kennen lernen. Was genau bei seinen Freunden sich nachts immer abgespielt hat wenn die an den Disco-Abenden eine Bekanntschaft gemacht hatten konnte er nicht sagen. Vielleicht war es so intim wie immer von ihnen behauptet wurde, vielleicht war es aber auch ganz anders. Er beschloss für sich darüber zu schweigen. Ob Erfolg oder Mißerfolg. Das sollte sein Abend werden. Nur für ihn.

Vorsorglich hatte er sein gutes schwarzes Hemd und gepflegte Schuhe für die 3 Tage eingepackt, womit er sich schon von vielen äußerlich unterschied.

„Eigentlich schade das ich keinen Alkohol mehr trinke, sonst wäre meine Stimmung jetzt bestens und alles wäre viel leichter“, dachte er sich um im nächsten Moment festzustellen

„Na ja, dafür bin ich konzentrierter und besser ansprechbar. Um eine locker leichter Stimmung zu haben musst Du Dich nur anstrengen, Klaus geb Dir Mühe!“

So verliefen viele Zwiegespräche bei ihm. Am Ende gab er sich immer einen ganz besonderen Ruck weil er sie mit der persönlichen Ansprache beendete.

Seine Kameraden standen nur herum um sich alles anzusehen und glanlose Kommentare von sich zu geben. Keiner von ihnen traute sich eine Frau anzusprechen.

„Mehr als Nein sagen, geht nicht“

sagte sich Klaus und flirtete munter drauf los. Nach einigen Absagen hatte er Glück. Sie hieß Simone war, auch wie er zweiundzwanzig, und kam aus einen nahe gelegenen Dorf. Ihre Freundinnen hatten sie versetzt, weoraufhin sie alleine losgefahren war um sich zu amüsieren. Es dauerte nicht lange bis beide auf der Tanzfläche waren. Nach dem ersten langsamen Song, den beide eng umschlungen verbrachten, wurde Simone neugierig und wollte wissen auf was sie sich eingelassen hatte. So gingen beide raus. Woraufhin Klaus ihr sagte

„Das ist nichts schlimmes. Nur eine Lähmung die durch einen Unfall entstanden ist. Am Kopf bin ich ein paar Mal operiert worden sonst nichts, alles gut bei mir.“

Da beide schon einmal draussen waren genossen sie den Abendhimmel und küssten sich erst vorsichtig dann etwas intensiver um dann zu beschliessen hinter einen der Heuhaufen zu verschwinden.

Samstag geht es weiter

Projekt Buch

buch

Vor ein paar Wochen erreichte mich die Anfrage eines seriösen Verlags. Sie wären an der Veröffentlichung meines Blogs in Buchform interessiert. Nach einer erneuten Anfrage ist mir klar geworden das sie es Ernst meinen. Inzwischen halte es nicht mehr für einen Scherz sondern beschäftige mich mit der Frage.

„Soll dieser Blog auch als Buch erscheinen?“

weisheit

Meine Weisheiten in gedruckter Form. Der Gedanke ist verlockend. Nur wie soll ich schreiben? Persönlich oder mich durch eine fiktive Person ersetzten lassen? Womit soll ich anfangen?Soll es so bleiben wie der Blog ist? Also bewusst an manchen Stellen fehlerhaft?oder soll es Perfekt sein? Soll ich die harten Artikel lassen oder heraus nehmen? Soll es vielleicht etwas spannender, mehr mit Aufreissern, sein? Soll vielleicht etwas Liebe dabei sein?

Eine Menge ungeklärter Fragen. Es wird wahrscheinlich eine Mischung aus allen werden. Ein Versuch wird die 2-tägige Weihnachtsgeschichte über unvollendete Liebe sein. Darum hier ein kleiner Vorgeschmack auf Morgen

Unerfüllte Liebe

Das größte Problem stellten nach wie vor Frauen für Klaus da. Nicht das er etwas gegen sie hatte – genau das Gegenteil war der Fall, aber bisher war es ihm noch nie gelungen eine intime Bekanntschaft zu machen, geschweige denn die Frau fürs Leben zu finden. So langsam nervte ihn das. Hier Flirten, dort Flirten immer schnell den Kontakt finden und dann? Heisse Luft! Wieder nichts.

liebe

Zum Glück war dieses Wochenende anders. Er brauchte sich keine Sorgen machen. Mit Frauen oder beser Mädchen in seinen Alter, würde dieses Wochenende Pause sein. Klaus war mit seiner Jugendmannschaft und einigen Betreuern über Pfingsten nach Bohmte ins Weserbergland gefahren um dort an einen Fußball Tunier teilzunehmen. Da gab es keine gleichaltrigen also zwanzig jährigen Mädchen.

Heiligabend 2013

bremer-dom

„Alle Jahre wieder“ so wird es oft gesungen in diesen Tagen. So ist es auch bei uns. Nein – nicht ganz. Wir haben aus einen recht langweiligen Heiligabend im letzten Jahr unsere Lehren gezogen. So sind wir dieses Mal kein Ehepaar das sich nichts schenkt und bei dem alles wie gewohnt und vorausschaubar läuft. Dieses Jahr ist bei uns Leben, Freude, Abwechslung vorhanden. Und doch gibt es keinen grossen Unterschied zum letzten Jahr. Denn wir werden auch Heute wieder in den Dom zur Mitternachtsmesse gehen.

Die Anschaffungen die wi uns des öfteren im Vorfeld gegönnt haben, liegen jetzt unter dem Tannenbaum. Sowohl für meine Frau und auch für mich haben wir uns Kleinigkeiten gemeinsam ausgesucht. An Heiligabend gibt es nicht mehr das sonst üblich karge Weihnachtsessen. Heute wird richtig üppig genossen. Cordon Bleu mit Nachtisch.

tannenbaum

 

Schreibwut

schreibwut

Nein. Die Schreibwut hat mich noch nicht befallen. Es ist eher ein Warm werden für die Tage vom 23.12.13 bis 1.1.14 an denen jeder Tag ein Artikel erscheint.Obwohl es teilweise sogar Geschichten sind wird es für mich Erholung sein.

Gartenzwerge

Gerade nach der gestrigen Vorstandssitzung der Kleingärtner kann ich die übrigens gebrauchen. Es lag eine negative Stimmung in der Luft die jeder spüren konnte. Das hat bei mir gleich Wirkung hinterlassen die sich in Form eines Epileptischen Anfalls bemerkbar machte. Zum Glück war es nur ein leichter Jackson- bzw. Schüttel-Anfall. Es gab also keinen Grund eine längere Pause einzulegen. Nach ca. 2 Minuten ging es weiter ohne das kaum jemand es gemerkt hatte.

Es hatte sich wieder einmal gezeigt:

Epilepsie ist kein Grund um mit dem Leben aufzuhören. Man kann damit ein ganz normales Leben führen.

Garten-Homepage

Heute Abend wird die neue Homepage des Kleingartenvereins vorgestellt.

Briefwappen

kgv-nürnberg.de

lautet die Domain. Damit wird vorläufig der Prozess an Neuerungen beendet. Einen Großteil meiner Vorstellungen konnte ich bis Heute im Gartenverein umsetzen. Dazu gehört auch die neue Internetseite die ein Freund fertiggestellt hat. Nimmt man die Summe aller Veränderungen zusammen, ist für den Verein in den letzten Monaten einiges erreicht worden.

Dabei gab es bestimmt bei einigen Bedenken wegen meiner Behinderung und auch bei mir war anfangs eine gewisse Unsicherheit vorhanden. Im laufe der Zeit wandelte sich das jedoch in Selbstbewusstsein und der festen Überzeugung das es keinen Unterschied macht ob man Beeinträchtigt oder Gesund ist. Entscheidend ist der Umgang mit den Menschen sowie die Bereitschaft selber arbeiten zu wollen.

umgang

Besondere Rücksichtnahme oder Extra Privilegien das passt nicht zu mir. Das Geheimnis dieseer Akzeptanz  basiert auf einer Grundlage die für mich immer wieder in den Vordergrund gestellt wird.

NORMALITÄT