Archiv für den Monat: März 2014

Schmeicheln

Wow, was für ein fantastisch Blog-Format! 

loben

Dieser Kommentar wurde vor kurzen bei einen Artikel abgegeben. Da er zudem aus Südamerika stammt, habe ich mich natürlich gefreut. Doch das Internet ist nicht mehr so wie vor 20 Jahren. Bei meiner Routinemäßigen Kontrolle im Netz stellte sich sehr schnell heraus das dies ein Standard Text bei vielen Spams ist. Es war also kein Lob sondern vielmehr ein Ärgernis das sich auf dem Blog niederlassen wollte.

Eigentlich ist es mit dem Spams so wie mit dem Buchverlagen. Von dort erreichten mich auch mehr als wohlwollende Worte, ja es waren sogar Schmeicheleien. Während die einen mich nur ärgern wollen, sind die anderen nur an meinen Geldbeutel interessiert. Zum Glück ist es den vielen unseriösen Verlagen nicht gelungen mich zu blenden. Entweder wurden im Kleingedruckten 5.000 Euro fällig oder es wären mir versteckte Kosten in ungefähr der gleichen Höhe entstanden. So nicht. Dann erscheint lieber kein Buch von mir.

Auch wenn es mir schwerfällt misstrauisch zu sein, im Internet ist es eher Hilfreich.  So schön und angenehm lobende Worte auch sein mögen. Im Netz ist eine Kontrolle immer besser als blindlings den Aussagen zu vertrauen.

Fußball 11/14

Gestern war unser vorerst letzter Auftritt in der Halle. Ab der nächsten Woche geht es auf dem Rasen weiter. In der Halle spielen wir erst im Oktober wieder.

2 gesichter

Gestern gab es zwei Gesichter bei mir. In der ersten Hälfte war mein Gefühl nicht das Beste wegen meiner Kreuzschmerzen. Prompt musste ich auch Gegentore hinnehmen. Fast jeder Schuss war ein Treffer. Nach einer kurzen Auszeit von mir, lief es besser. Die notwendige Anspannung war endlich da und meine Reaktionsfähigkeit stimmte auch für die letzten 40 Minuten. Das letzte Spiel war also gut.

Eine Bahnfahrt…

So etwas ist mir noch nie passiert. Bei meiner letzten Fahrt hatte ich eine Gesprächspartnerin. Diesmal war mein Gesprächspartner männlich. Wobei es mehr war. Zwischen Köln und Düsseldorf war mein Schlaf beendet und schon begann eine aufregende Bahnfahrt wobei Lustig wohl zutreffender wäre.

bahnfart

„Irgendwie kommt mir ihr Gesicht bekannt vor, kann es sein das wir uns schon einmal begegnet sind?“

fragte mich mein Nachbar. Es dauerte nicht lange bis wir sogar Gemeinsamkeiten feststellen konnten. Seine Mutter ist mir noch von der Universitätsbibliothek bekannt. Bei ihr war ich u.a. in der Ausbildung, da er in Bremen Jura studiert hat kannten wir uns auch aus der Jura Bibliothek. Die Krone war aber unser erstes Zusammentreffen.

 

1967 habe ich drei Pflichtspiele in einer Fußballmannschaft bestritten. Auch wenn es nur die D-Knaben einer unteren Spielklasse waren. Das spielt für mich keine Rolle. Dank dieser Spiele fühle ich mich als Fußballer. Denn das war eine richtige Mannschaft, ein Verein. Etwas ganz anderes als mein „wilder Hobby Fußball“ Diese Wochen sind mein ganzer Stolz.

mannschaft

Leider ist mir aus der Zeit kein Spieler bekannt. Bis letzte Woche Donnerstag. Nach 47 Jahren sitzt einer meiner Mannschaftskollegen neben mir im Zug. Auch wenn ich damals noch lange schwarze Haare hatte. Er hat mich erkannt. Wir konnten soviel Gemeinsamkeiten feststellen das war erstaunlich. Er war linker Läufer ich rechter Läufer. Im heutigen Fußball System wären wir also Mittelfeldspieler.

Für mich war es doppelt schön jemanden aus der Zeit zu treffen. Da es sogar die Zeit vor meinen Unfall betraff war es auch nur mit positiven Erinnerungen verbunden. Das wir so schnell zueinander fanden und gleich per DU waren spricht für meine neue Bekanntschaft und verleiht der damaligen Zeit eine weitere angenehme Note.

Um das ganze noch aufzuwerten. Wir haben meine Krankheit nur einmal kurz angesprochen. Sie spielte einfach keine Rolle. Es ist passiert und sie ist ein Teil meines Lebens. Fertig! Kein Grund um allles lang und ausführlich zu besprechen.

Weisheiten LXVI

Für Samstag Nacht war von mir ein anderes Programm vorgesehen. Es wäre die optimale letzte Disco Nacht als Innenstadtbewohner gewesen. Erst in die neue Disco um danach noch für ein paar Stunden in meine Stamm Discothek um danach in aller Ruhe noch zum Bahnhof zu gehen um dort Brötchen und Croissants zu holen. Ja das wäre ein würdiger Abschied gewesen.

Doch leider! Das Leben ist kein Wunschkonzert. Stürmischer Regen und eine „sogenannte Blacknight“ kamen dazwischen. Wenn man mich mit einer Sorte von Musik vergraulen will – dann Black music. Dies ist nur ein einfaches Beispiel dafür das nicht jede Planung sich erfolgreich umsetzen lässt.

Es ist wichtig und vor allen richtig Pläne zu schmieden und auch Wünsche zu haben. Doch oft genug kommt etwas dazwischen und es kommt alles ganz anders. Das kann etwas schwerwiegendes sein, oder etwas harmloses wie Samstag Nacht. Eines steht auf jedenfall fest, man kann sich seiner Sache nie sicher sein.

Meine Vorgehensweise ist einfach in solchen Fällen. Nicht weiter darüber nachdenken sondern die Wunschlösung auf ein anderes Mal verschieben. Nicht traurig oder verärgert sein, sondern

„Beim nächsten Mal wird es gelingen“

Denken.

Wie immer

Eigentlich ist es fast wie immer bei mir, man könnte auch sagen

murmeltier

„und täglich grüßt das Murmeltier“. Alles wiederholt sich

Tagelang wird von mir Panik verbreitet ob es denn gelingen würde die Wohnung in einen vorbildlichen Zustand zu versetzen. Doch diesmal ist es anders. Es ist das letzte Mal in unserer alten Wohnung. In 5 Wochen ziehen wir aus. Dementsprechend war in den ersten Tagen als Strohwitwer auch meine Einstellung.

saubere wohnung

Meine Sorge das es unendlich viel Zeit kosten würde, die Wohnung in einen perfekten Zustand zu versetzen erwies sich als unbegründet. Innerhalb kürzester Zeit war Gestern schon sehr viel erledigt. Deswegen kann ich mir heute den Luxus erlauben sogar noch einmal durch die Stadt zu gehen um den Nachmittag zu geniessen. Das mein Arbeitstag sogar zwei Stunden länger als üblich dauert, spielte keine Rolle.

Jetzt kann bei mir Ruhe einkehren. Es ist eben so wie immer. Erst unruhig und dann feststellen das alles viel leichter ist. Warum soll es diesmal anders sein?

VIP

Samstag Nacht zog es mich wie gewohnt in die Disco. Doch diesmal war es, wie bereits erwähnt; eine neue Discothek. Sie gehört zum Veranstaltungskomplex eines 5 Sterne Hotels. Meine Neugier auf diese neue „Location“ (Lokalität) war größer als die Nervosität vor dem exklusiven was mich erwartete.

VIP

Oh wie schön, eine Sitzecke die etwas erhöht ist, beste Sicht auf die Tanzfläche bietet und frei ist“ Diese Gedanken schossen mir durch den Kopf beim Anblick einer Edel wirkenden Couch. Doch schon nach ein paar Minuten kam jemand vom Überwachungspersonal bzw. ein Security vorbei um mir klar zu machen das dies eine VIP Lounge wäre. So etwas war mir noch nie passiert. Eine Discothek mit Zweiklassengesellschaft. Das ist mir in 40 Jahren noch nie passiert. Ob es nun das feinste Ambiente oder die rustikale Dorf-Discothek war. So eine Unterteilung ist mir noch nie vorgekommen. Es war auch das erste Mal, seit langer Zeit, das man mich gemustert hat. Hier und da gab es Respektvolle Blicke, die Mehrzahl waren aber abfällige Musterungen.

Aber so ist das wohl in der Welt der „Schönen und Reichen“ alles was nicht Perfekt ist passt nicht dahin. Wenn jemand Beeinträchtigt ist – das geht überhaupt nicht! Beim nächsten Mal werde ich mit Freude wieder in meine gewohnte Umgebung zurückkehren. Auch diesmal hat es sich wieder gezeigt. Aus mir wird keine „Very Importand Person“ oder auf Deutsch. Keine „sehr Besondere Person“.

Und das ist auch Gut so.

Fußball 9 + 10/14

Schade – Bald ist meine Serie vorbei. Bisher war ich an allen Spieltagen dabei. Doch leider bin ich nächste Woche auf dem Weg in den Schwarzwald

Letzte Woche war ganz gut. Nur gegen Ende liessen meine Kräfte rapide nach. Gestern Abend gab es bei mir über die komplette Zeit keine Schwierigkeiten. Meine Gesundheit war absolut in Ordnung, was mich ermutigt hat hin und wieder das Tor zu verlassen. Leider gab es bei mir einige Konzentrationsschwierigkeiten. Ausser mir hat das kaum jemand gesehen. Nur mir fehlte des öfteren der entscheidende Zentimeter um an den Ball zu kommen. Denn leider war mein Reaktionsvermögen nicht hundertprozentig. Das widerum bedeutete: Gegentore

Tor

Bedauernswert fröhliche Gedanken

Immer wieder gehen mir Erlebnisse durch den Kopf von Menschen die gehandikapt sind. Von Menschen die sich benachteiligt fühlen und ihr Leben als sinnlos sehen. Das diese Menschen sich als bedauernswert betrachten ist die logische Konsequenz.

Einige Szenen fielen mir Heute ein als ich mich nicht entscheiden konnte ob mein Weg mich in den Garten führen sollte oder ob eine optimale Vorbereitung auf meinen Sportabend besser wäre? Warum und Wieso diese Gedanken in mir aufkamen? Schwer zu sagen. Die Suche nach einer Erklärung für diese ungewöhnlichen Gedankengänge wäre sinnlos. Das menschliche Gehirn ist nicht erklärbar..

Wahrscheinlich liegt es an einen Gespräch das ich führen musste in dessen Verlauf immer wieder Gehirnerkrankte Menschen vorkamen. Doch bei all dem was von mir an Freizeit Aktivitäten zu bewältigen ist kein Platz für Negatives.

fröhliche gedanken

Mich beschäftigt die Arbeit die Stolz und Glück in mir hervorruft, die Aktivität im Gartenvorstand bei der die gleichen Gefühle hochkommen und … ach einfach bei allen was ich unternehme und mache.

Das sind Gedanken denen ich gerne nachgehe. Denn es sind fröhliche Gedanken, fröhliche Gedanken die von mir im laufe der Jahre durch POSITIVES DENKEN erarbeitet worden sind

Merkwürdigkeiten

merkwürdiges

Der Gedanke daran wie seltsam oder Merkwürdig mein Verhalten manchmal sein kann muss noch einmal fortgeführt werden denn Gestern war wieder einmal ein Paradebeispiel dafür wie es sich bei mir verhält je später es wird.

Nach einen turbulenten Nachmittag ergab es sich das ein kurzfristiges aufräumen der Wohnung besser sei. Dabei fiel mir die Wäsche auf und das der Geschirrspüler jetzt endlich betätigt werden könnte. Diese Erkenntnisse waren so gegen 18.00 Uhr. Ca. drei bzw. vier Stunden später wurden sie von mir auch in die Tat umgesetzt.Anstatt von dem was am gestrigen Tag bzw. Abend von mir bewältigt wurde, kaputt oder geschafft zu sein, bin ich Heute voller Tatendrang, Glücklich und zufrieden.

Nein, mit Logik ist mein Verhalten nicht zu erklären. Es stört mich aber auch nicht. Entscheidend ist das es mir gelingt alleine zurecht zu kommen, das der Haushalt vorzeigbar ist und das ich meine Selbstständigkeit wieder einmal beweisen kann. Wie das zustande kommt ist mir egal. Nur das Ergebniss zählt

Ausgelebt

Gefühle

So – das war es wohl. Ab nun ist sie vorbei die Zeit der Gemütlichkeit, die Zeit des Nichtstun, die Zeit des Auslebens. Ja, ich habe es noch einmal richtig genossen. Wieder einmal alles anders machen, wieder einmal meine gewohnte Lebens- und Verhaltensweise auf den Kopf gestellt zu haben

Doch ab jetzt steht wieder Disziplin und Ordnung an erster Stelle. Es ist schon seltsam, da habe ich den ganzen Tag Zeit um einzukaufen. Und was geschieht? Nichts. Mir war nach Nichts tun zumute. Irgendwie waren meine Kraftreserven kurz vor dem Ende. Dabei war nicht das Wochenende der Grund, denn Sonntag war meine Nacht schon um 4 Uhr beendet.

Der Grund für mein Verhalten ist wohl eher meine Vorstandstätigkeit sowie dem was sich alles dazu ergeben hat in den letzten Wochen. Mir ist zwar klar das es jetzt einer zusätzlichen Anstrengung bedarf um alles wieder in Lot zu kriegen. Aber eine Woche nur das nötigste machen. Keine Aktivitäten für mein Buch, im Garten so wenig wie möglich. Selbst Freitag Nacht und Samstag Morgen war Leerlauf bei mir angesagt. Ja – diese Passivität hat mir Kräfte zurück gebracht.

Bedingt durch mein Buch und das damit verbundene durchleben meiner Merkwürdigkeiten die sich durch meine Krankheit ergeben – ist es für mich immer wieder ein Phänomen das man teilweise nichts macht um es dann mit geballter Kraft wieder auszugleichen. Gleichmäßiges Arbeiten auf einen gewissen Niveau wäre bestimmt besser. Aber das macht mein Kopf nicht ganz mit. Er braucht diese Phasen des auslebens. So wie Gestern. Einfach herum sitzen und über das Nachdenken was man nicht macht und doch alles noch erledigen sollte.

nur so

Gegen 20 Uhr bin ich doch noch zum einkaufen gefahren. Heute könnte man mich mit einen Energiebündel vergleichen