Archiv für den Monat: Juni 2014

Fußball 18+19/14

In der letzten Woche gab es nicht viel zu berichten. Das sieht diesmal ganz anders aus. Nach den erneuten Schmerzen an meinen Fußsohlen, sind wir los und haben mir endlich meine ersehnten Fußballschuhe gekauft. Da in dem Einkaufscenter gerade eine PR Aktion von Adidas lief konnte ich mir kostenlos etwas lasern lassen. Mein Spitzname erschien mir dafür am besten geeignet.

Andy-Absolado

Nun sind von mir im Laufe der Jahre fast alle großen Marken getragen worden, und gerade in letzter Zeit waren es immer wieder Schuhe die ich einmal beruhigt an den Nagel hängen wollte. Doch allesamt hatten ihre Schwächen. In der Hoffnung es diesmal besser zu machen fiel meine Wahl auf den Adidas Absolado.

Etwas Unsicherheit war schon dabei Gestern als es losging. Doch schon nach kurzer Zeit war mir klar, das es ein guter Kauf gewesen ist. Der Schuh saß einwandfrei. Mit  47 1/3  hatte ich die richtige Größe gefunden.

Gemessen an meinen Mitspielern gehöre ich zwar nach wie vor zu den langsamsten und zu den zweikampfschwächsten, aber…

seit Donnerstag, durch den neuen Fußballschuh habe ich ein ganz neues, fast verloren gegangenes Gefühl. Bei der Ballannahme klebte der Ball förmlich an meinen Schuh. Vorlagen und Flanken kamen endlich präzise von mir an. Endlich war es mir möglich meine Technik auszuspielen, weil ich beschwerdefrei ohne Schmerzen an der Sohle mich frei laufen konnte. Überhaupt – dieses Gefühl wieder richtig mit Tempo dem Ball hinterher jagen zu können. Es ist unbeschreiblich

Mit dem Tore schiessen ist es noch verbesserungswürdig, aber immerhin zwei Treffer sind mir bei meinen Einstand gelungen.

Viel passiert oder Glück gehabt

Diese Woche ist noch kein Beitrag von mir erschienen. Das hat zum einen mit meinen Urlaub zu tun zum anderen mit einer verrückten Woche.

fahrradfahren-sturz

Am Dienstag hatte ich mal wieder einen Sturz mit dem Rad. Er war so das es ziemlich schlimm hätte ausgehen können aber mein Schutzengel war wohl mitgefahren. Mein linker Fuß hatte sich bei einen Meßwagen der auf dem Radweg stand in der Kabelschnur verfangen. Dadurch kam ich zu Fall und schlug mit dem Hinterkopf auf. Neben dem linken Schienbei zog ich mir noch leichte Verletzungen am rechten Ellenbogen zu.

„Glück gehabt“

war mein erster Gedanke. Zwei Tage später war die Blutkruste kaum noch zu sehen, die Schwellung war auch zurück gegangen da passierte mir beim Fußball das nächste Missgeschick. Irgendwie habe ich mich am Ringfinger so unglücklich verletzt das er dick anschwoll und obwohl es nur der Finger war, ein normaler Bewegungsablauf nicht möglich war.

„Glück gehabt“ war am späten Abend mein Gedanke.

Damit ist nun hoffentlich der negative Lauf der mich zu dieser Jahreszeit, schon seit langen, immer wieder verfolgt, vorbei. Mein Urlaub könnte jetzt wirklich beginnen. Vor allen sind diese ungewissen Tage im Juni, Juli oder August vorbei. Denn so wie mich diese Serie jedes Jahr aufs neue verfolgt, so kommt sie auch nur für ein oder zwei Mal vor. Am Ende der Woche kann ich also nur sagen

glück gehabt

„GLÜCK gehabt“

Glückstadt

Bei meinen Planungen für die Tour war ich von durchschnittlich 65 Kilometern pro Tag ausgegangen. Mehr sollten es nicht sein, denn die große Ungewisse war wie es um meine Kräfte bestellt ist. Zum anderen wollte ich auch etwas von der Orten sehen, die Landschaft genießen überhaupt soviel wie möglich von dem wahrzunehmen was mir begegnet.

Die nächste und einfachste Entfernung zum Fähranleger in Wischhafen waren ungefähr 30 Kilometer. Das war mir allerdings doch zuwenig und so kam ein Umweg über Himmelpforten zustande. Dadurch wurden es, am späten Nachmittag gut 70 Kilometer. An dem Tag gab es zwei erwähnenswerte Erlebnisse.

Himmelpforten

Himmelpforten!  Das Dorf (4905 Einwohner)  ist besonders in der Weihnachtszeit in aller Munde. Der Ort wird dann zum Christkinddorf. Für zahlreiche Kinder in der ganzen Welt ist der Ort die Postadresse des Weihnachtsmanns. Vor genau diesen Wihnachtspostamt stand ich und schmunzelte über eine Idee die seit den den 1960er Jahren gepflegt wird.

 

Herausragend an dem Tag war aber die Überfahrt von Wischhafen nach Glücksstadt. Dank eines fulminanten Schlußspurts gelang mir noch gerade der Sprung auf die Fähre Das war nicht wie von der Weser gewohnt, ca. 5 Minuten Fahrtzeit, nein hier dauerte die Überfahrt eine gute halbe Stunde. Dazu leichter Wellengang und Schiffe die auf der Elbe Richtung Hamburg fuhren. Außerdem gab es neben mir nur noch LKWs und PKWs. Das sah schon Lustig aus. Auf der einen Seite die Brummis und daneben mein Fahrrad. So kam ich frohgelaunt und fast ausgeruht in die Jugendherberge. Die Jugendherberge des Grauens

 

Fußball 17/14

Auch wenn sich das vermessen anhört.  Mein Leistungsvermögen ist noch nicht ganz erreicht. Auch wenn mir 2 Tore gelungen sind, ganz zufrieden war ich nicht. Es waren ein paar Abspiele bzw. schlecht geschlagene Flanken dabei, die noch weit entfernt waren von dem was ich kann.  Es besteht also kein Grund übermütig zu werden oder sich auf meinen frisch erkämpften Lorbeeren auszuruhen.

Auch wenn eine gewisse Zufriedenheit bei mir jetzt vorhanden ist  – Weiter an mir arbeiten. Das muß meine Devise sein.  Es ist zwar schön zu wissen, das ich noch Tore schießen kann, Zufriedenheit wird es aber erst dann bei mir geben wenn mir nahezu alles gelingen sollte was machbar ist. Und davon bin ich noch weit entfernt, auch wenn meine Mitspieler mich gelobt haben. Das spielt keine Rolle. Schön war für mich wieder einmal etwas anderes. 90 Minuten auf dem Feld durchhalten. Das sah im letzten Jahr selten so aus.

Weisheiten LXVII

Wer hier des öfteren liest wird feststellen das mein Hintergrundbild sich wieder einmal geändert hat. Es ist der Jahreszeit angepasst. Eigentlich sollte es inzwischen leicht für mich sein, solche Änderungen vorzunehmen. Eigentlich! Wenn da nicht die ständigen Aktualisierungen wären. In den ersten drei Jahren des Blogs gab es kaum Veränderungen bei WordPress. Inzwischen sind die Macher der Bearbeitungssoftware aber auf den Geschmack gekommen und bringen ständig Aktualisierungen heraus.

Damals habe ich kein Handbuch benutzt – inzwischen könnte man es gut gebrauchen so umfangreich ist das Programm geworden. Kaufen und Lesen wäre eine Möglichkeit. Ja diese Variante habe ich auch schon versucht. Nicht schlecht aber verursacht mehr Fragezeichen und Zweifeln an den eigenen Fähigkeiten als alles andere. Deswegen mache ich es so wie immer.

Übung macht den Meister

Auch wenn es schwer lösbare Aufgaben sind die vor mir liegen – es wird solange versucht, geübt und trainiert bis alles erfolgreich gelöst ist. Da spielt es keine Rolle ob es richtig Gehen lernen oder Sprechen lernen ist.

Auch für so schwierige Aufgaben wie Logisches Denken, in Zusammenhängen Denken und auch über längere Zeiträume Denken zu können, gilt dieser Spruch. Dabei ist eines immer zu beachten.

Ruhe bewahren

Genauso bin ich mit dem Computerprogramm vorgegangen. Das was mir in Jahrelanger Arbeit im Gesundheitlichen Bereich mühsam gelungen ist, das Prinzip hat sich auch bei dem Computerprogramm bewährt. Einziger Unterschied: Hier waren es nur ein paar Stunden.

Regenglück

Gestern hatten wir Glück. Nein – der Reihe nach. Wir hatten über Pfingsten Glück mit dem Wetter. Samstag war das erste Grillen in diesen Jahr. Es war alles einwandfrei. Am Sonntag sind wir raus in den Garten gefahren, obwohl es regnen sollte. Bis ungefährt 15.00 Uhr war auch alles wunderbar, dann wurde es Dunkel. Woraufhin wir uns langsam auf den Weg machten. Genau genommen verschoben wir es einige Male denn es regnete Heftig. In einer Regenpause sind wir doch auf unsere Räder und fuhren in Etappen. Immer wieder stellten wir uns unter um dann weiter zu fahren. Wir wurden nur etwas naß. Kaum waren wir Zuhause kam es Heftig runter – ja fast sintflutartig. Wir hatten Glück gehabt.

gluecklich

Am Montag hatten wir gegen 17.00 Uhr ein ungutes Gefühl im Garten. Diesmal ging es blitzschnell und wir fuhren auf unseren Rädern nach Hause. Dabei haben wir wohl einen persönlichen Geschwindigkeitsrekord aufgestellt. Und das war auch gut so denn kaum waren unsere Räder im Keller kam der Regen mit Blitz und Donner dermaßen stark wie es nur selten vorkommt. Wir hatten Glück gehabt.

gewitter

Heute morgen bin ich zum Arzt gefahren obwohl es kurz davor geregnet hatte. Auf dem Rückweg bin ich fast trocken geblieben obwohl es während der Zeit beim Arzt richtig geschüttet hatte. Ich hatte Glück gehabt.

In allen drei Fällen hatten wir fest daran geglaubt eine kurze trockene Phase zu erwischen. Unser Positives Denken hat sich gelohnt. Jedesmal wurden wir von größeren Regenmengen verschont.

1. Etappe – Wingst

An welchen Tag es genau los ging – da bin ich überfragt. Es war auf jedenfall sehr früh. So gegen 6 Uhr begann meine Rundfahrt. Es war für mich eine Fahrt ins ungewisse. Die erste Etappe führte mich nach Wingst.  Ein ca. 4.000 Einwohner großes Dorf im Cuxhavener Land nicht weit von der Nordseeküste entfernt. Das besondere sind die vielen Freizeitmöglichkeiten. Dementsprechend war und ist dort auch eine Jugendherberge zu finden.

wingst

Vor mir lagen also gut 90 Kilometer wenn alles einwandfrei laufen würde. Das es am Ende 110 Kilometer wurden lag daran das nicht jede Strasse so befahren werden konnte wie sie ausgewiesen war. Dazu kamen noch einige Umwege, eine Eigenschaft die sich für mich in den nächsten Tagen noch zur Spezialdisziplin für mich entwickeln sollte. Manche Umwege waren bewusst gewählt, die Mehrzahl ergab sich jedoch aus falschen Lesen der Landkarten.

Mit meinen 5 Gang Damenrad ging es in Richtung Norden. Nach den ersten Kilometern und einer gewissen Euphorie holte mich die Realität ein. Die sah so aus das die Sonne nicht schien sondern es nieselte. Und nach 60 – 80 Kilometern stellte sich für mich die Frage wie mein Knie diese Tour mitmacht. Mitten auf der ersten Etappe schmerzte es.

Im Vorfeld dieser Fahrt war mein Training manchmal doch ziemlich anstrengend gewesen, vielleicht waren die Grenzen meiner Belastungsfähigkeit auch zu stark ausgereizt worden. In Bremen-Nord, einen romantischen Stadtbereich Bremens, hat sich die Vorbereitung gelohnt weil es dort die einzigen Möglichkeiten gab hügeliges Fahren zu testen. Gleichzeitig wurde dadurch mein Knie in Mitleidenschaft gezogen.

„Aufgeben schon nach wenigen Metern — Nein das kommt nicht in Frage – Du musst dich durchbeissen. Streng dich an, fahre den Schmerz weg, mach es so wie Oma es Dir mal erzählt hat“.

Diese Gedanken gingen mir durch den Kopf. Also reduzierte ich mein Tempo und versuchte eine gleichmäßige Geschwindigkeit zu halten, was sich nicht ganz so leicht erwies. Da das Kräfteverhältnis meiner Beine, nicht wie üblich 50:50 ist sondern ungefähr 80:20 zugunsten des rechten Beines ist, war ich ruhiges gleichmäßiges Fahren nicht gewohnt.

landstraße

Die Landstraßen in Niedersachsen zeichnen sich dadurch aus, das sie gut befahrbare Radwege an ihrer Seite haben, was für mich von Vorteil war. denn so konnte ich mich auf gleichmäßiges Treten konzentrieren. So ist es mir tatsächlich gelungen durch langsames Fahren den Schmerz herauszufahren. Leider ließ sich die kalkulierte Ankunftszeit von 16.00 Uhr nicht halten. Zwischen 18 und 20.00 Uhr hatte ich mein erstes Ziel erreicht.

Fußball 16/14

Was für ein Tag! Endlich das erste Tor ist gefallen! Auch wenn etwas Glücklich war, es ist egal. Das erste Tor in diesen Jahr ist gefallen. Es konnte mir nur deswegen gelingen weil ich im rechten Moment an der richtigen Stelle war um den Ball meines Mitspielers verwerten zu können.

Tor

Dabei fing alles wie gewohnt an. Meine Mitspieler bewegten sich gut – der Gegner noch besser. Die Abspiele liefen weitestgehend an mir vorbei, es sah so aus als wenn das ganze Spiel wieder einmal an mir vorbeilaufen würde. Wie gut das diese Beschreibung nur für die ersten 5 Minuten zutraf.

torschuss

Mein Freund spielt, als Verteidiger, fast immer gegen mich. Jedes mal weist er seine Mannschaftskollegen zurecht, das sie auf mich aufpassen sollen. Woraufhin er jedesmal ein müdes Lächeln als Reaktion erntet. So war es auch am Donnerstag. Wohlwissend das ich die letzten  Spiele nicht viel gebracht habe hielt es keiner für nötig auf mich achten zu müssen.

Es war ein Tor mit Symbolcharakter. Wer nicht aufgibt und immer an sich glaubt wird irgendwann belohnt.

Kaffeepott ade?

kleingärtner

Gestern war die Sprechstunde für die Parzellisten gut besucht. Zwei Stunden ohne Pause, entweder im direkten Kontakt oder telefonisch. Danach haben wir, der Geschäftsführende Vorstand, die Finanzen besprochen und nach Lösungen gesucht. Obwohl der Abend ziemlich intensiv war – Kopfschmerzen blieben mir erspart.

Heute morgen war ich allerdings leer. Es dauerte eine Weile um mich motivieren zu können. Eine gewohnte Aktivität fiel dadurch allerdings aus. Vielleicht hätte meine Kraft gereicht, aber warum mich schon unnötig am Morgen verausgaben? So fiel mein geliebter Kaffeepott aus. Ihn habe ich zugunsten meiner Kräfte geopfert. Dabei stellt sich überhaupt die Frage wieviel Sinn es noch ergibt, früh morgens in die City zu radeln – ca 25 Minuten dort einen Kaffee zu trinken um dann schnell zur Uni zu fahren. Dafür eine Stunde früher aufstehen und 6 Kilometer länger zu fahren?

kaffeerunde

Ausser Hetze kommt dabei nicht viel heraus. Ohne die Frauen wären mir diese Gedanken schon viel früher gekommen. Aber es war bzw. ist jedesmal eine Freude sich kurz mit ihnen treffen zu können. Bisher war es nur ein körperlicher Kraftakt den man auch unter dem Aspekt der Sportlichkeit sehen kann. Heute kam jedoch eine geistige Leere dazu. Und dann fällt es doppelt so schwer diesen Umweg über die Innenstadt zu fahren.

So schade es auch ist, es war eine schöne, aufregende und bewegende Zeit. Ich möchte diese Zeit nicht missen. Anfangs waren wir bis zu 10 Personen in der letzten Zeit waren wir nur noch an zwei Tagen höchstens zu dritt den Rest der Zeit saß ich allein.

Vielleicht wird es noch ein paar Ausnahmen geben, aber der „Kaffeepott – die Kaffeerunde“ ist diese Woche, nach 24 Jahren wohl entgültig vorbei. Jede Zeit hat irgendwann mal ein Ende

 

Vorfreude

Urlaub

Heute haben mir meine Kollegen empfohlen, meinen Urlaub noch einmal um eine Woche zu verlängern. Letzte Woche waren noch 3 Wochen von mir kalkuliert worden. Gestern ließ ich mich zu 4 Wochen überzeugen und Heute morgen haben wir 5 Wochen Sommerurlaub daraus gemacht. Fünf Wochen!! Eine lange Zeit. Da könnte man schon auf die Idee kommen das meine Arbeitskollegen eine Pause von mir brauchen. Doch weit gefehlt.

Dadurch das mein gewohnter Mai Urlaub ausgefallen ist und zudem noch sehr viel Resturlaub vorhanden ist, bleibt mir gar nichts anderes übrig als für so einen langen Zeitraum Urlaub zu nehmen.

urlaubskalender

Was für ein Gefühl. So langsam macht sich Freude bei mir breit. Ja, es kommt richtig Vorfreude auf. Was kann man nicht alles in der Zeit erledigen. Für den Verein, für unseren Garten, zur eigenen Erholung, für Freunde da sein. Es ist soo viel – nur eines wird nicht der Fall sein. Langeweile wird es während des Sommerurlaubs 2014 nicht geben