Zwei Seelen

nagel

Beinahe hätte es eine Überraschung, für enge Freunde sogar eine Sensation, gegeben. Gemeint ist mein Rücktritt vom Fußball. Angesichts der Erlebnisse vom letzten Wochenende war dieser Gedanke naheliegend. Diese Art von Erlebnissen sollen sich nicht noch einmal ereignen. Wie es war ist ja schon ausführlich von mir beschrieben worden. Gefühlt war es noch schlimmer weil man so machtlos ist wenn die Körperfunktionen versagen.

Doch nach dem ersten Schockzustand ging die Suche nach Alternativen los. Ganz aufhören wäre eine Möglichkeit, zumindest ein Teil von mir würde sich freuen, das ist der Teil der ausschließlich auf meine Gesundheit bedacht ist. Der andere Teil in mir, die Risikobereitschaft ist genau das Gegenteil.  Es war so als schlügen zwei Seelen in mir.und dafür muss ein Mittelweg gefunden werden

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Doch was ist das für ein Donnerstag ohne meine Freunde? Schwimmen wäre auch eine Alternative – doch was wäre danach, wo wären meine Freunde? Vielleicht doch Rennmäßig Fahrradfahren? Nein, die ganze Zeit alleine – das wäre auch nicht das wahre.

Überhaupt – Rücktritt was soll das? Da baut man sich jahrelang etwas auf, macht etwas über einen langen Zeitraum was Spaß und Freude bereitett – und dann innerhalb weniger Momente wird das AUS verkündet. Da muss es doch Zwischenlösungen geben?

Erst einmal kommt die Hallensaison. Lufen und Rennen ist dann sowieso nicht möglich weil es zu anstrengend ist.  Während der Zeit ist ohnehin keine andere Position außer Torwart für mich möglich. Ein aufhören wäre also verfrüht. Im März sehen wir wie es weiter geht. Ganz aufhören wäre aber die schlechteste Lösung