Archiv für den Monat: November 2014

Fußball 32/14

Diesen Donnerstag waren wir genug um auch mal Pause machen zu können. Nach einen kurzen Versuch auf dem Feld zog es mich ziemlich schnell ins Tor denn auf lange Sicht würde meine Kraft nicht reichen, sagte mir mein Gefühl. Anstatt geknickt zu sein war ich aber froh, Froh das es mir immer noch gelingt Fußball zu spielen. Mein Platz ist nun im Tor und dort zählen Reflexe also geistige Frische ist gefragt.

Wie groß der Unterschied sein kann, bekam ich deutlich zu spüren, nachdem ein Ball an meinen linken Finger gelandet war. Die Minuten danach galt meine Konzentration dem Finger. Meine Torwart Aufgaben wollte ich mit Routine lösen und war nur zu 95% konzentriert. Innerhalb von ein paar Minuten fielen bei Tore wie am Fließband.

Nach einer kurzen Pause auf der Bank war aber wieder alles bestens. Mit dem Fingern und auch mit den Reflexen

Zeit

„Zurück zu den Wurzeln“ oder besser bekannt die englische Version „Back zo the roots“ das waren  u. a. auch meine Beweggründe für den Blog. Die Tugenden die mich stark gemacht haben sollten wieder von mir verinnerlicht werden. Teilweise ist mir das auch gelungen. Aber eine meiner Stärken ist immer noch nicht in dem Maß wie es sein sollte, zurück gekehrt.

Zeit

Die Zeit oder besser die Geduld. Das ist mein Problem. Gemessen an anderen könnte man mir eher das Attributt „Geduldig“ zu ordnen. Aber es geht noch besser. Meine Frau hat Gestern einen Satz von sich gegeben der jeden der ungeduldig ist zum Leitmotiv werden sollte.

Geduld und Zeit

„Wenn ich hier eines gelernt habe – dann wie unwichtig die Zeit ist – das Ergebnis ist wichtig – das Ergebnis muß das Ziel sein und dafür sollte man sich alle Zeit nehmen die man braucht“

 

Fußball 32/14

Donnerstag war ein Härtetest. Weil einige Mitspieler verletzt sind ist unsere Spielerzahl schon geschrumpft. Nun hat sich mein Freund auch noch ein Handicap zugezogen und fällt wahrscheinlich für die nächsten Wochen auch noch aus  Zwischen Sehnenplatte und dem planetaren Fersensporn zwickt es bei ihm. Schwer zu sagen wann er wieder dabei ist. In ähnlich gelagerten Fällen hat es bis zu 2 Jahre gedauert bzw. ohne medizinische Behandlung – ein Leben lang.

 

Dadurch waren wir nicht mehr 8 oder wie im letzten Jahr zu zwölft – jetzt waren wir nur noch 6 Spieler. Davon war einer fürs Tor gesetzt. Für das andere Tor gab es zwei Kandidaten. Immerhin, das Bemühen konnte man mir nicht absprechen. Doch schon nach 5 Minuten auf dem Feld war klar – so konnte es mit mir nicht weitergehen. Dafür war ich zu schwach, zu langsam, zu ängstlich. So gab es für mich den Tausch ins Tor. Dort war an dem Abend der richtige Platz für mich.

30 Grad

waschmaschine

Bei meiner ersten Wäsche vor gut 26 Jahren waren auf der Waschmaschine so viele Knöpfe zu finden das es nicht gerade leicht für mich war den Überblick zu behalten.  Beihnah wäre es zur eingelaufenen Buntwäsche gekommen. Doch in letzter Sekunde entschied ich mich für eine 40 Grad Wäsche. So wurde es von mir auch lange gehandhabt. Nachdem mir meine Schwiegermutter jedoch klar gemacht hat das Wäsche nur mit 90 Grad gewaschen wird, wollte ich es diesmal wissen und habe es mit einen Waschgang bei 30 Grad versucht. Getreu dem Motto „Nur wer wagt – der gewinnt“ ist die Wäsche von mir bewältigt worden

Selbst meine Frau war anfangs skeptisch – doch es war ein gelungener Versuch. Es ist alles sauber geworden – Strom wurde gespart und es ging auch viel schneller.

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Aber so war es schon immer bei mir. Das was andere sagen ist zwar interresant aber kein Maßstab für mich. Die Bereitschaft etwas zu versuchen, etwas neues auszuprobieren ist recht ausgeprägt bei mir. Die 30 Grad Wäsche ist nur ein Beispiel dafür. Man muß auch mal den Mut haben etwas neues zu versuchen. Auch wenn es mal nicht so erfolgreich wie Gestern sein sollte  –  nur durch ständiges Versuchen durch ständiges ausprobieren kommt man weiter.

Multitasking

Unter Multitasking versteht man die Fähigkeit eines Menschen, mehrere Tätigkeiten zur gleichen Zeit oder abwechselnd in kurzen Zeitabschnitten durchzuführen.Diese Bedeutung des Begriffs ist aus dem EDV Bereich abgeleitet worden. In den letzten Jahren hat sich der Begriff Multitasking als Beschreibung für die Fähigkeit, Anforderungen mehrerer Aufgaben gleichzeitig zu bewältigen, durchgesetzt.

Wenn mich eines ärgert dann ist es diese Überheblichkeit mit der Frauen von sich behaupten das es eine weibliche Gabe wäre.

Multitasking.jpg-Frau

Mehrere  Dinge gleichzeitig bewältigen? Das können nur Frauen, wird oft gesagt, doch eine schwedische Studie zertrümmert nun dieses Geschlechterklischee. Unter bestimmten Bedingungen sind Männer Frauen beim Multitasking sogar überlegen. Darum werden keine provokanten(auch wenn es schwer fällt) Kommentare von mir kommen.Multitasking

Im Augenblick sieht es bei mir fast so aus als als wäre ich das beste Beispiel für Multitasking. Arbeiten – Haushalt – Gartenverein – Frau – unvorhergesehene Dinge – das sind die Schlagworte für mein Multitasking.

Nur passiert das alles schön der Reihe nach. Der sonst übliche Qualitätsabfall wenn mehrere Tätigkeiten innerhalb kürzester Zeit erledigt werden, der soll bei mir vermieden werden. Darum geht es bei mir, etwas langsamer mit Pausen aber ohne Fehler, zu.

Fußball 31/14

Glücklich und zufrieden, so könnte man meine Gemütsverfassung nach dem Donnerstag Abend am besten beschreiben. Anfangs herrschte bei mir noch Unsicherheit, was nach 4 Wochen Pause kein Wunder war. Doch mit zunehmender Spielzeit legte sich das. Dafür trat ein neues Problem auf, etwas was mir in der Art vollkommen neu war. Meine Fitness war besser als erwartet und es dauerte nicht lange bis der Wunsch aufkam mit zu spielen, mit zu laufen.

halle

Vom Gefühl her war es für mich vollkommen klar das es gut gehen würde. Zum Glück hat sich mein Verstand durchgesetzt. So war und blieb mein Platz im Tor. Am Ende des Abends ließen meine Kräfte auch ohne Vorwahnung rapide nach. Die Entscheidung auf den Verstand zu hören und das Herzblut zu ignorieren erwies sich als Goldrichtig. So blieb mir ein kleiner Muskelkater und eine unbedeutende Schwächephase

Ungewohnt

Wenn nur dieses eine Handicap wäre – kein Problem. Ich würde mich voll auf meine Frau konzentrieren und hätte genügend Zeit um zu  regenerieren. Doch bekanntlich kommt es immer anders. Es gibt wieder einmal unaufschiebbare Probleme im Verein die sich leider nicht alle am Telefon regeln lassen.

Es sind also mehrere Felder auf denen ich vertreten bin. Ja es sind sogar Pflichtfelder was die Sache nicht unbedingt leicht macht, denn die Uni ist ein Pflichtprogramm das nicht weiter erwähnt werden muß. Heute ist allerdings ein Spielfeld dabei. Genau genommen mein Fußball. Gerade in dieser Zeit ist meine Hoffnung das mir der Fußball und meine Freunde etwas Entlastung bringt.

ungewohnt

All das was gerade von mir geleistet wird, ist nichts besonderes – das könnte jeder auch leisten. Es ist nur ungewohnt. Ungewohnt viel auf einmal. Aber wenn man fest davon überzeugt ist etwas schaffen zu können dann erreicht man auch sein Ziel

Kniescheibenbruch

Jetzt liegt die genaue Diagnose für meine Frau vor.

Anatomie Kniegelenk mit Patellafraktur der Kniescheibe, Kniescheibenbruch, Kniescheibenfraktur Querfraktur der Patella

Kniescheibenbruch dazu alle Bänder und Sehnen gerissen mit Knochenabsplitterung. Das ist mehr ein Alptraum.

Für mich bedeutet das ganz einfach das jetzt der Ernstfall für mich eintritt. Jahrelang war der Besuch bei ihrer Mutter so etwas wie Training für schwere Zeiten oder für den Ernstfall, wenn ich 3 Wochen alleine zurecht kommen mußte. Nun ist es soweit. Bis auf ein paar Kleinigkeiten ist für mich nahezu alles möglich zu erledigen. Und selbst diese Arbeiten werden mit Geduld und noch mehr Zeit von mir erledigt werden.

nichts ist unmöglich

Denn nichts ist unmöglich!

Kreuzbänder

So gut und problemlos der Donnerstag anfangs auch war so kehrte er sich noch ins absolute Gegenteil, denn ab 16.00 Uhr endete der Rest des Tages in Krankenhäusern für mich.

kreuzbandriss

Am Nachmittag war meine Frau vor IKEA auf einer Wasserlarche ausgerutscht und hat sich dabei das Knie verdreht. Sie hat es sich so schlimm verdreht wie man es nicht einmal seinen ärgsten Feind wünscht. Auch wenn wir relativ schnell in einen nahe gelegen Krankenhaus ankamen – Hilfe sind anders aus. Mit etwas Glück gelang es mir die Ärztin davon zu überzeugen das jeder Besuch von mir mit ca. 3 Stunden Zeitaufwand verbunden wäre und diie Unterbringung auf einen Gang nicht die optimale Lösung für meine Frau wäre. Vor allen da sich in unmittelbarer Nähe unserer Wohnung ein Krankenhaus befindet.

krankenwagen

Gegen 22.00 Uhr wurde sie dann im gewünschten Krankenhaus auf ihr Zimmer geschoben nachdem sie der Krankenwagen ca. 30 Minuten durch die Stadt transportiert hatte. Das war Aufregung pur an dem Tag die mich kaum zur Ruhe kommen ließ. Überhaubt – Ruhe! Die gibt es für mich seitdem nicht mehr.

Innerhalb einer Sekunde hat sich ihr Leben vollkommen verändert. Es wurde auf den Kopf gestellt. In den nächsten Wochen, nächsten Monaten wird sie kaum gehen können. Schonung fürs Knie hat absolute  Priorität. Vieles von dem was normal und nicht erwähnenswert ist das ist für meine Frau in der nächsten Zeit nicht möglich. Ob es der Besuch bei Werder ist oder das gewohnte Einkaufen bzw. ihr geliebter Sport. All das wird zwar wieder kommen aber sie braucht Geduld um das alles wieder machen zu können.

Für mich bedeutet es einfach noch etwas mehr Verantwortung und Arbeit – mehr nicht.

 

Happy

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Was für ein Tag! Zufrieden ist noch vorsichtig ausgedrückt, Glücklich ohne Ende ist meine Gemütsverfassung Heute. Gestern Abend verlief alles Gut und friedlich. Es ist eben keine Politik, es sind Menschen dike vor allen Freude haben wollen. Meine körperliche Verfassung ist endlich so wie es sein soll. Und beim Aussuchen des Geschenks für meine Frau zum Geburtstag ist mir noch die Idee für ein Weihnachtsgeschenk gekommen.

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Heute könnte ich nur jubeln. Vergessen der Stress der letzten Tage, vergessen die gesundheitlichen Probleme die hinter mir liegen. Und die Arbeiten die noch auf mich zukommen werden Heute nicht beachtet. Die Welt ist einfach schön und es macht Spaß.