Geschichte Teil 3

Der Bericht ging wie folgt weiter:

Vor 22 Jahren erlitt er einen Unfall: Gehirnbluten. 18 Tage lag er im Koma, seine linke Körperseite vollständig gelähmt. Epileptische Anfälle traten auf. Zahlreiche Gehirnoperationenwurden an ihm vorgenommen. Die düstere Prognose der Ärzte lautete auf ein Leben im Rollstuhl. Der damals Elfjährige betrachtete „das häßliche, grüne Ding“ auf der Intensivstation und beschloß „Nee, Nie! Wenn der wenigstens schön wäre…“ Damit begann sein beherzter und willenstarker Kampf um erste Schritte. Heute kann er ohne Krüken gehen, obgleich das linke Bein eingeschränkt belastbar ist, der linke Arm nahezu funktionsunfähig. Epileptische Anfälle wird er zeitlebens erdulden müssen. „Ich betrachte die Dinge positiv“ beschreibt er, „sowohl zukünftige als auch rückblickend“.

Vor einen Jahr nun begann er, seinen lang gehegten Traum von einer Radtour durch Schleswig-Holstein vorzubereiten. 2900 Kilometer radelte er im Laufe eines Jahres herunter, damit die Kondition stimmt. Fahrtroute und Tagesabschnitte wurden sorgfältig zusammengestellt. Eine Generalprobe von 107 Kilometern sollte zeigen ob das Knie durchhält.

Autor: Leander

Ich bin 52 Jahre.Lebe in Bremen und arbeite an der Uni Bremen. Seid 1983 bin ich verheiratet. Eigentlich ist alles ganz normal bei mir Aber dadurch das ich Schwerbehindert bin ist es nicht mehr ganz so normal. Meine Freizeit Aktivitäten sind Politik, Fußball, Sport und natürlich Computer bzw. Internet Dazu kommt unser Kleingarten Ich handel nach dem Motto: Genieße jeden Tag

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