Archiv für den Monat: Januar 2015

Fußball 2/15

Kurz und Gut. Alles Heil und Gesund überstanden. Keine Verletzungen, keine Probleme, alles einwandfrei.

Torwart

Selten war es so deutlich für mich zu sehen was es ausmacht wenn die Vorbereitung am Nachmittag optimal verläuft. Es gab nur drei Gegentore für mich. Eines abgefälscht, eines so verdeckt das eine Reaktion nicht mehr möglich war und beim dritten habe ich um den Bruchteil einer Sekunde zu spät reagiert.

Dafür stimmte meine Reaktion wenn die Bälle zu hoch aufs Tor kamen. Entweder war es mir möglich meinen  Körper leicht zu drehen wenn die Bälle halbhoch kamen oder ich konnte meinen Kopf schnell zur Seite drehen.

Schwachpunkte

unterschrift

Seit Ewigkeiten ist meine Unterschrift nicht unbedingt leserlich. Schön, geschwungen und fürs Auge war sie nie, aber nun ist es soweit, es hat es mich erwischt. Im Laufe der Jahre kann ich auf viele Erfolge vor allen Fortschritte zurück blicken, nur meine Unterschrift die hat sich zurück entwickelt, es ist jetzt nur noch ein Gekrakel. Mir fällt es immer schwerer Dokumente zu unterschreiben. So war es auch Gestern im Verein. War es bis vor kurzen noch akzeptabel, muß man jetzt schon ein Auge zudrücken um das als Unterschrift zu akzeptieren.

Grund genug um traurig zu sein ja vielleicht auch deprimiert zu sein. Es bewegt mich schon seit längeren, und in mir herrscht auch Unsicherheit. Doch nun ist Schluss damit. Mir ist klar geworden das es sich nicht von allein bessern wird. Es ist wohl der Teil der Parkinson Krankheit die mir Ärzte schon vor über vierzig Jahren diagnostiziert haben. Also ist das so. Deswegen rufe ich mir meine Stärken immer wieder ins Gedächtnis zurück um dann festzustellen

„Nichts ist Perfekt, alles geht nicht.“

 

Und doch wird es mir eines Tages gelingen diesen Schwachpunkt zu bewältigen. Entweder übers Passamt weil meine Unterschrift von mir dahingehend geändert werden kann das sie von mir spielend leicht vonstatten gehen darf oder das ich übe und übe bis mir schwarz wird und sie mich im Schlaf verfolgt. Meine Tendenz geht zu letzteren

 

Belastbar

Es ist eine ungewöhnliche Woche, auf der Arbeit,  gewesen die hinter mir liegt. Das hat es schon lange nicht mehr gegeben. 5 Tage, 5x Überstunden. Anstatt darüber zu stöhnen war bei mir nur Freude vorhanden. Ja, es war erstaunlich wie ich das geschafft habe. So eine Leistung wäre noch vor einen Jahr nicht möglich gewesen, vor allen da so ganz nebenbei noch eine schwere Vorstandssitzung im Garten zu bewältigen war.

stark

Als meine schlechte Phase vor ein paar Jahren begann zeitgleich mit meinen Rückenproblemen, habe ich immer an eine Besserung geglaubt.  Mir war klar das es mir eines Tages gelingen würde all das bewältigen zu können. Der Glaube daran war riesig. Einzig der Zeitpunkt wann meine Belastbarkeit wieder so hoch sein wird das man mich ohne Sorgen so fordern kann, der war mir nicht bekannt. So blieb mir nur mein unerschütterlicher Glaube an meine Leistung. Genau deswegen umgibt mich im Augenblick ein unendlich großes Glücksgefühl

Glücklich

Fußball 1/15

Ball

Freude total ist angesagt. Wir schreiben das Jahr 2015 und ich spiele immer noch Fußball. Nun schon seit 32 Jahren und die letzten 15 Jahre mit der jetztigen Mannschaft. Der gestrige Donnerstag Abend war zwar mehr schlecht als recht.  Allerdings stört ,mich das nicht mehr so stark wie früher.

Nimmt man einen kerngesunden Spieler Mitte Vierzig als Maßstab für meine  Leistung dann ist sie eher als schlecht zu bewerten. Nimmt man einen Spieler Mitte 60 dann ist sie schon etwas besser einzustufen. Nimmt man einen Spieler der auch beeinträchtigt ist dann?… Das kann ich nicht beurteilen denn bisher ist mir noch kein Geleichgesinnter begegnet.

Pokal

So bin ich einfach zufrieden, ja sogar Stolz, das es mir immer noch gelingt jeden Donnerstag dem Ball hinterher zu jagen. Das dies jetzt im Tor geschieht ist für mich auch nicht mehr so schlimm, denn Torhüter müssen auch Fußball spielen können und ich bin ein fester Teil der Mannschaft. Nur das zählt für mich.

Sprachlos

Perplex

So erging es mir Gestern Abend. Teilweise stockte mir der Atem. Atemlos wäre wohl die beste Beschreibung für meinen Zustand. Einige Teile meines Vorstands hatten sich Frechheiten erlaubt die gegen alle Regeln verstießen und mich gleichzeitig wie einen Schuljungen aussehen ließen. Anstatt sofort los zu poltern um Gegenmaßnahmen zu ergreifen hieß es bei mir Ruhe bewahren. Das hat mir zwar die halbe Nacht meinen Schlaf geraubt.

Das von ich nicht explodiert bin war reiner Selbstschutz. In dem Moment als mir klar wurde was die Vorstandskollegenangestellt hatten gab es nur eines für mich. An die eigene Gesundheit denken und auf den Vorfall nur geringfügig zu reagieren. Heute, mit etwas Abstand, ist es für mich leichter vor allen konsequenter zu reagieren. Über allen steht aber meine Gesundheit. So ist meine Reaktion lieber langsamer für meine Gesundheit ist es jedoch Goldrichtig

Brisantes

friedlich

Die erste Vorstandssitzung des Jahres steht bevor und mir geht es bestens. Keine guten Vorzeichen für meine Vorstandsmitglieder Heute Abend. In den ersten Monaten habe ich versucht die Strukturen des Vereins kennen zu lernen. Als von mir Veränderungen vorgeschlagen werden sollten ging es mir nicht gut oder wir wurden von aktuellen Problemen überrollt. Obwohl mein Befinden auch schon im November und Dezember einwandfrei war wurden brisante Themen vermieden. Kurz vor den Feiertagen soll es ruhig zugehen bei mir.

Dynamit

Nun ist Januar und das Glück einer hervoragenden Gesundheit steht mir auf der Stirn geschrieben. Beste Voraussetzungen um endlich Brisantes anzusprechen. Mal sehen wie mein Kopf das aushält? Normalerweise gehört es nicht zu meinen bevorzugten Eigenschaften mit Harten und fordernden Ton voran zu gehen, vor allen wenn es bei einigen unbehagen auslösen könnte .Lange ging mir das Problem durch den Kopf. Wie ist mein Ziel zu erreichen ohne jemanden weh zu tun.In letzter Sekunde ist mir eine Idee gekommen. Wir alle machen das unbezahltes Ehrenamt – da hat keiner Ärger verdient.

Doch manchmal muß man auch jemanden weh tun um etwas zu erreichen. Aber wer weiß? Vielleicht werden meine Vorschläge auch als Glücksfall betrachtet? Und alle sind Glücklich darüber obwohl es mehr Arbeit für sie bedeutet.  Kritik muß man allerdings ertragen können.

Dankeschön

email

In der letzten Woche erreichte mich eine e-mail auf meiner Adresse lmondre@t-online.de aus der ich einen kleinen Ausschnitt wiedergeben möchte.

„Du warst ein Anker für mich, und bestimmt für viele andere Leser auch, (und bist es auch heute noch) an dem ich Halt und das Vertrauen fand, mich mal wieder im Leben umzuschauen. Ich lese immer wieder gerne die Beiträge in Deinem Blog, die mir gut getan haben und immer wieder tun und ich wünsche Dir von ganzem Herzen…“

Der Rest ist persönlich und somit vertraulich.

Da es immer wieder Zeitgenossen gibt die mich nicht nur belächeln sondern den Blog auch noch mit „Kinderkram“ abwerten wollen, ist es für mich eine Herzensangelegenheit einige Ausschnitte diverser mails zum Guten zu geben.

Dein Block ist super mach weiter so. Solltest Du mal Hilfe brauchen melde dich.

„Glaub an dich … glaub an deine Worte und vertraue dem Leben … mach dich frei von Erwartungen … manches wächst in aller Stille dort wo man es gar nicht vermutet und eines Tages, wenn die Zeit reif ist zeigt sich eine wunderschöne Blüte mit einem herrlichen Duft und dann weißt du all deine Mühe und all dein Tun hat sich gelohnt“ …

Ich lese Deinen Blog sehr regelmäßig….

Das sind nur einige von vielen Rückmeldungen. Es ist ein Feedback das mir zeigt wie dieser Blog Hilfe vermitteln kann.

Hilfe die nicht jeder verstehen kann oder will. Gerade deswegen wäre es für diese Gruppe von Menschen wichtig einmal über den Tellerrand zu sehen um dann festzustellen das es im Leben nicht nur Sonnenschein gibt. Vielleicht hätten diese Menschen dann einen besseren Bezug zum Wort „VERSTÄNDNIS“

Für alle die den Blog lesen.

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Schlagzeilen

Es gibt inzwischen immer öfter Tage an denen es mir nicht besonders gut geht. Das äußert sich vor allen darin das mein Kopf nicht  mehr so belastbar ist. Es kommt immer häufiger vor das mein Gehirn mir signalisiert.

„STOP jetzt nicht – Tritt kürzer mach Pause “

Eine gewisse Presse würde solche Momente wie folgt beschreiben

„Das Wunder schlägt zurück“

schlagzeilen

Treffender geht es nicht. Nur betrifft mich das nicht allein. Legt man die Medizin des letzten Jahrhunderts zugrunde gibt es täglich tausende von Wundern. Und alle haben das gleiche Problem oder doch besser Glückliche Gefühl. An manchen Tagen machen sich die Folgen einer Krankheit stark bemerkbar, doch jedesmal kann man sich sicher sein, das dies kein Dauerzustand sein wird.  In der Regel ist es sogar auf eigenes Verschulden zurück zu führen.

Doch wenn man sich an bestimmte ärztliche Vorgaben hält wird sehr schnell alles wieder bestens sein. Zumindest ist das bei mir so. Aber in den letzten 47 Jahren ist es mir NIE gelungen mich vorbildlich zu verhalten. Irgend etwas ist immer. Zu wenig Schlaf, zu wenig gegessen oder getrunken, zuviel Aktivitäten in der Politik oder aktuell im Kleingartenverein, zuviel Geistige Belastung, zuviel Ärger oder Probleme. Die Gründe warum es mir nicht besonders gut geht sind so vielschichtig – mir kann es nur schwer gelingen ein mustermäßiges Leben zu führen.

vorbild

Dementsprechend sind diese möglichen Schlagzeilen Grund genug um mir mein Glück vor Augen zu halten

Neujahrsempfang

neujahrsempfang

Was für ein Tag der Gegensätze. Meine Stimmung ist gut, doch in meinen Innern spielt sich ein Zweikampf ab. Der eine Teil möchte nur seine Ruhe haben und einfach dauerhaft faulenzen, der andere der schwächere Teil erinninert mich daran aktiv zu sein. Mein Gefühl zeigt eine klare Tendenz zum Faulenzen doch nun bekam ich eine Einladung zum Neujahrsempfang beim Landesverband der Kleingärtner. Und schon fällt mir ein was zu vieles Pausieren bedeuten würde.

Natürlich, mein Kopf hätte Erholung! Aber braucht er wirklich so viel Pause? Ist es nicht besser wenn er gefordert wird? Ich habe mich nun einmal für ein aktives Leben entschieden allso gibt es nur eine Möglichkeit. Zusammenreissen und hin gehen.

Es ist mir ja bekannt das dieser Zustand in unregelmäßigen Abständen immer wieder vorkommt, was schon oft genug von mir beschrieben wurde. Normalerweise ist dies jedoch ziemlich schwer dagegen an zu kämpfen – diesmal kommt mir meine gute Laune oder mein Positives Denken zu gute. Wobei der Neujahrsempfang eine wichtige Rolle spielt. Denn aus meiner Sicht ist dieser Empfang beim Landesvorstand – Belohnung und Motivation.

gartenfreunde

 

Glücklicher Mann

ELP

So lautet einer der bekanntesten Songs einer Rockgruppe aus den 70-ern des letzten Jahrhunderts. Ganz genau „Lucky Man“ von ELP. Genauso fühle ich mich heute. Nicht wie gedacht – erst am Wochenende. Nein – schon Heute beginnt wieder ein neues Hoch für mich. Zumindest scheint es so als wenn sich eines entwickeln könnte. Gestern noch reihte sich ein negativer Gedankengang an den anderen bei mir. Alle habe ich mit den Worten

„Nein – ich will nicht – ich denke lieber POSITIV“

abgewehrt, mit der Hoffnung auf ein baldiges Ende dieser Phase. Urplötzlich scheint es fast so als wenn sich eine Tür des Glücks für mich öffnen würde. Ein wunderbares Gefühl. Es hat sich wieder einmal bewährt an das Gute zu glauben und sich nicht dem leichteren, den negativen Gedanken hinzugeben.