Archiv für den Monat: Februar 2015

Mutige Gedanken

So langsam ist mir bewusst geworden was mir gelungen ist. Einen Blog aus dem Bauch heraus zu starten und die magische Grenze von einer Millionen Besucher zu durchbrechen. Kurz nach dem Start bekamen meine engsten Freunde von mir zu hören das mein Blog innerhalb der nächsten Jahre die Millionengrenze durchbrechen würde..

Fragestellung

Diejenigen die mich ohnehin wegen des Blogs schon belächelt oder alles in Frage gestellt haben,  wurden von mir mit meinen mutigen Gedanken verschont. Denn selbst mein näheren Umfeld fehlte der Glaube an meine Vision und tat es als unrealistische Träumerei ab. In den ersten Jahren schien mein Optimismus auch sehr gewagt zu sein. Doch um etwas zu erreichen muß man etwas wagen.

Dieses Risiko bin ich eingegangen indem ich  leichte Korrekturen vorgenommen habe. aber mein Ziel nicht aus den Augen verloren habe.  Der Glaube an diesen Blog war ab einen gewissen Zeitpunkt unerschütterlich. Denn es gab genügend Zeiten in denen der Glaube von mir in Frage gestellt wurde. Letztendlich hat sich jedoch immer wieder mein Optimismus durchgesetzt.

Nun ist es geschafft und es kann das nächste Ziel in Angriff genommen werden. Ganz simpel wäre es die 5 Millionen Grenze bei den Seitenzugriffen, die Hälfte ist ja schon geschafft. Etwas anspruchsvoller ist es schon die Besucherzahlen auf jährlich 500.000 hoch zu schrauben. Ganz verwegen wäre sogar auf eine Millionen pro Jahr.

ziele

Egal um was es geht – es muss immer neue Ziele geben an denen man sich orientieren kann. Erreichtes ist zwar schön aber mehr als eine kurzfristige Freude oder Genugtuung sollte es nicht sein. Weiter voran muss es heißen.

 

Fußball 5/15

Zum gestrigen Abend gibt es nicht viel zu sagen. Es war gut, ich war zufrieden und habe alles ohne Verletzung überstanden.

gesund

Es war zwar riskant was ich im Vorfeld probiert habe, aber es ist ja noch einmal gut gegangen. Essen ja – Trinken ja – Schlafen Nein! So sah meine Vorberteitung aus. Wenn es nicht anders möglich ist dann geht diese Art der Vorbereitung. Optimal ist es allerdings nicht. Nun wurden von mir alle Varianten der Vorbereitung ausprobiert und es geht nicht anders. Die Stunde Schlaf oder noch besser 90 Minuten, müssen sein. Auch wenn es mir schwer fällt – es muß sein.

Korrekturen

Es ist jetzt 3 Tage her das ich den Entschluß gefasst habe nicht mehr in der Behindertenpolitik weiter zu machen. Gefühlt  müßten die nächsten 10 Beiträge alle mit dem Thema zu tun haben. Da dies doch ein wenig zuviel des Guten wäre habe ich an dem letzten Artikel ein paar Korrekturen bzw. Ergänzungen vorgenommen.

korrektur

Gestern Abend war für mich wieder Vorstandssitzung im Gartenverein angesagt. Obwohl es keine Sitzungsgelder gibt, es draussen ziemlich unangenehm war, es sind fast alle gekommen. In keinen ihrer Gesichter war diese Gier nach Macht, nach Bestätigung, zu sehen. Ganz im Gegenteil, sie haben sich Gedanken über einen neuen Vorstand und Neubesetzungen gemacht – ganz im Sinne des Vereins und ohne Rücksicht auf die eigene Person. Auch wenn nicht immer alles optimal läuft – schließlich ist es ein Verein, es ist eine wahre Freude mit ihnen zusammen zu arbeiten. Sie sind das Gegenteil vom Montag Abend. In ihren Gesichtern ist nichts bösartiges oder ausgeprägtes Streben nach Macht zu erkennen.

Schlussakt

selbst aktiv

Gestern Abend war die Gründung der AG „Selbst Aktiv“ der Bremer SPD. Das konnte ich mir nicht entgehen lassen. Immerhin wurde „mein Baby“ jetzt erwachsen. Als die Sitzung und das ganze Wahlprozedere anfing gab es noch die Idee einer evtl. Kandidatur für den Vorstand. Denn man hatte mich herzlich begrüßt und vom Bundesvorsitzenden gab es auch lobende Worte in meine Richtung. Da nur 18 Betroffene anwesend waren, es aber 12 Vorstandsposten zu vergeben gab war die Chance recht groß auf eine Beisitzerfunktion. Einzig einer meiner Befürworter hätte mich vorschlagen müssen. Am Ende als es nur noch um die Teilnahme am Bundesparteitag ging wurde ich vorgeschlagen. Da in meiner Vorstellung aber nicht der Schwerpunkt auf meinen Handicap lag, fiel ich dort auch noch raus.

Obwohl es weh tat mit ansehen zu müssen wie jahrelange Arbeit gewürdigt wird, Heute morgen war mir klar warum es so gekommen ist. Mir fehlte der Biß, die Entschlossenheit, die Gier nach der Macht, um mitbestimmen zu können. Das Verlangen sich in den Vordergrund zu spielen um evtl. doch einen der begehrten Plätze zu bekommen die Einfluß bedeuten könnten. Dieser Gesichtsausdruck der in vielen Gesichtern zu erkennen war hat mich später erschrocken.

Heute morgen, nach einer unruhigen Nacht stand meine Entscheidung fest.

Das war Gestern mein letzter Akt auf der Bühne der Behindertenpolitik. Wenn mir mal danach ist werden die SPD Sitzungen meines Ortsvereins in Schwachhausen von mir besucht werden – aber mehr auch nicht. Keine Aktivitäten in der Behindertenpolitik mehr. Für den Bereich habe ich jahrelang gekämpft. Aus meiner AG sind der spätere Landesbehindertenbeauftragte für Bremen und die heutige Landesbehindertenbeauftragte für Niedersachsen hervorgegangen. Meine Arbeitsgruppe Behindertenpolitik hat die Urfassung des Landesbehindertengesetzes hervorgebracht und gleichzeitig auch einen Landesbehindertenbeauftragten mit der dementsprechenden Argumentation gefordert. Woraufhin die Bürgerschaft „eigene Beschlüsse“ gefasst hat um all das umzusetzen.

Dieses Kapitel ist jetzt Geschichte. Damit ist nun definitiv Schluss – aus  – vorbei! Das war Gestern der Schlussakt.

vorhang

Wohlfühlcharakter

entspannung

Dieses Wochenende war ein Genussvolles, speziell der Sonntag hatte einen Wohlfühlcharakter der wohl einmalig war. Freitag ließen wir wie gewohnt ruhig angehen, am Samstag gewann Werder erneut und unsere Krönung war der Sonntag. Erst fuhren wir zu unseren Garten, denn den hatte meine Frau über 3 Monate nicht mehr gesehen. Es war ein unbeschreibliches Gefühl für sie. Endlich stand sie wieder vor ihren Blumen, vor ihren Gewächshaus, endlich spürte sie wieder das Leben im Garten. Auch wenn sie nur mit ihren Gehhilfen unterwegs sein konnte – der Anfang war gemacht. Das Gartenjahr hat auch für sie angefangen.

Da Werder nur sehr selten fünfmal hintereinander gewinnt, ist unsere Mannschaft gerade in aller Munde. Dementsprechend waren sie in fast jeder Talkrunde das Schwerpunktthema. Vor zehn Jahren gab es mal so ein Wochenende. Wir haben alles aufgesogen, alles verfolgt. Eines zog diese Fernsehpräsenz natürlich nach sich. Wir haben uns in keinster Art und Weise verausgabt.

relax

Unser Wohlfühlcharakter war ziemlich ausgeprägt. Unser Körper unser Geist hatte also genügend Zeit um Kräfte für anstehende Aufgaben zu sammeln. Das war für mich entscheidend. Das war auch ein Grund für mich dieses ungewohnte Programm zu bewältigen.

Fußball 4/15

3D Man One Two Three

Gestern war alles anders. Alle Gesetzmäßigkeiten die für mich am Donnerstag wichtig sind, wurden von mir außer Kraft gesetzt. Schlafen und Entspannen, die wichtigsten Punkte, fielen einfach aus. Es gab ständig Aufregung bei uns. Entweder waren es die Handwerker, Telefonate oder ein Gartenfreund der sich um den PC meiner Frau kümmerte. An Ruhe war nicht zu denken. In der Halle, beim Fußball, kam dann noch die Steigerung von allen. Ich hatte meine Getränkeflasche vergessen.

Zu allen Überfluß waren wir nur so wenig, gestern Abend, das nur wenig Pausen die letzte Stunde sogar keine Pause möglich war. Kaum das ich gedacht hatte

„Es geht auch so ohne diese mustergültige Vorbereitung von mir soviel Aufwand der von mir betrieben wird um problemlos zu spielen ist nicht nötig. Schlafen kann demnächst  wegfallen“

schlafen-12

Als wollte mein Kopf mir zeigen wie falsch meine Gedanken seien, hatte ich einen Einbruch der es in sich hatte. Mit Müh und Not konnte ich mich noch auf den Beinen halten und bin nicht gestürzt. Dieser Zustand änderte sich erst als ich im Bett lag.

Das Fazit des Abends ist ein einfaches. Wenn die 90 Minuten von mir durchgestanden werden sollen, dann ist das nur mit einer richtigen Vorbereitung möglich

Rosinen

 

Gestern ist bei uns die Heizung ausgefallen. Der Grund dafür waren Handwerker in der 2.Etage. Leider muß ihnen ein Fehler unterlaufen sein, denn alle Heizungen im Haus, waren ausgefallen. Passend dazu wurde es draussen wieder kälter. Es war wohl die kälteste Nacht die wir jemals Zuhause verbracht haben. Warum kann so etwas nicht im Sommer passieren?

Heute morgen fand ich endlich die passende Rosine, den Pluspunkt oder Hoffnungsschimmer. Nach dieser durchfrorenen Nacht und dem eiskalten Badezimmer konnte mir die Kälte auf dem Rad nichts anhaben.

 

Gut – das ist nur ein einfacher Vergleich. Aber egal um was es geht – wenn man will kann man aus jeder Sache etwas Positives herausziehen. Oder anders ausgedrückt. Wer lange genug sucht findet auch in negativen Situationen noch etwas Positives und wenn es nur eine Rosine ist.

 

Hilfe

„Bei Dir klappt doch immer alles“

alles-richtig

Eine schöne Aussage die mir gegenüber Heute gemacht wurde. Nur leider stimmt sie nicht ganz und ist nur bedingt richtig. In dem Bemühen alles richtig zu machen liege ich ziemlich oft daneben und habe mir allein deswegen ein „Dickes Fell“ zugelegt. Im Augenblick ist allerdings eine Phase bei der ziemlich viel gut und richtig verläuft. Das dem so ist liegt daran das ich sehr viel Helfen kann. Aus meiner Sicht hört sich das eher so an

„Es ist schön wenn es mir gelingt für andere da zu sein, anderen eine kleine Hilfe zu sein.“

Es ist fast wie eine Genugtuung. Jahrelang habe ich Hilfe in Anspruch genommen. Es war ein Segen soviel Hilfsbereitschaft um sich zu haben. Jetzt endlich ist es mir möglich, einiges an Hilfe zurück geben zu können.  Deswegen hoffe ich das die obige Aussage noch lange zutrifft. Es ist nicht die Perfektion die ich anstrebe, es ist einfach das Bemühen für andere da zu sein um sie zu unterstützen.

kräfte

Genau dieses Gefühl verleiht mir ungeahnte Kräfte. Früher hat es viel zu meiner Gesundung beigetragen, Heute ist es einfach ein schönes Gefühl.

 

Weisheiten LXXV

freunde

In der letzten Woche gab es gleich mehrere Begegnungen mit der Vergangenheit, alle hatten etwas mit dem Fußball zu tun. Erst sprach mich eine Frau an, die mir zwar bekannt vorkam aber von mir nicht gleich einzuordnen war. Es war eine Spielerin aus meiner Damenmannschaft die von mir zwischen 1978 und 1983 trainiert bzw. betreut worden war. Mitte der Woche war mir ein Spieler der 1. Herren von Osterholz Tenever begegnet und am Freitag traf ich den Sohn eines Professors der gelegentlich beim Fußball dabei war. Es war einfach ein schöner Ausflug in die achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts

Vielleicht lag es auch daran das nie böse Worte gefallen sind. Meine Devise

„Behandel dein Gegenüber so wie Du behandelt werden möchtest“freundlich

hat sich bewährt, denn uns verbanden nur positive Erinnerungen an die damalige Zeit. Dieses Gefühl ohne Ärger und Verbitterung zurück schauen zu können ist ein wunderbares. Wenn es dann noch mit Menschen in Verbindung gebracht werden kann – dieses Gefühl der Zufriedenheit läßt sich nicht beschreiben, man muß es selbst erleben. Weil es so leicht ist – kann das auch jeder – die einzige Voraussetzung dafür ist Freundlichkeit.