Archiv für den Monat: März 2015

Lichterkette

lichterkette

Wenn nichts mehr geht und alles verloren scheint – dann kommt von irgendwo ein Lichtlein her

So oder ähnlich lautet ein Sprichwort das Gestern auf mich zutraf. Nachdem die Varianten von mir im gestrigen Beitrag schon angedeutet worden waren wie es sich im Vereinsheim mit der Telefonanlage entwickeln könnte, sah es am Amfang überhaupt nicht gut aus. Derjenige der mir dabei geholfen hatte lag zuhause im Bett flach, die Grippe hatte ihn erwischt. Anfangs sah es bei mir auch nicht gerade hoffnungsvoll aus. Der am Freitag bestellte Techniker fühlte sich nur für die Beschaffenheit der Leitung zuständig. Nachdem er diese als sehr schlecht eingestuft hatte war er auch schon wieder weg.

Das war der Tiefpunkt. Kein Netz kein Telefon oder Internet vor allen kein Techniker in Sicht. Allein schon um mir Mut zu machen dachte ich.

„Erst wenn das Problem gelöst ist  fahre ich nach Hause – vorher nicht.“

Da ging die Tür auf und die Rettung nahte in Gestalt meiner Schriftführerin. Wie sich heraus stellte ist sie ein wahres „Steckgenie“ bei Telefonanlagen und Hardware. Es ging für mich nicht nur ein Licht am Ende des Tunnels auf, es war eine Lichterkette. Vorbei die Sorgen um unnötig zu zahlendes Geld an einen Installateur oder die berechtigte Sorge um einen unzufriedenen Wirt.

Glück und Schwein

Schlicht und einfach. Es war alles Gut.  Vielleicht war es auch Glück – aber das gehört manchmal dazu.So leicht, so einfach kann es manchmal gehen. Innerhalb kürzester Zeit hatten sich alle Probleme in Luft aufgelöst. Wieder einmal hatte es sich bestätigt das sich das Denken das Hoffen auf baldige Besserung,  auszahlt

Sparflamme

Freizeitarbeit sollte der Artikel erst heissen. Doch warum dieser Titel? Warum diese Betonung?

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Am Wochenende wäre es, theoretisch, eine Kleinigkeit gewesen für den Gartenverein am PC zu arbeiten. Das Theorie und Praxis nicht immer zusammenpassen habe ich allerdings auch gemerkt am Wochenende. Der Wille war da, aber aufkommende Kopfschmerzen leider auch. So blieb mir nichts anderes übrig als auf intensive Arbeit am Computer zu verzichten.  Wenn, dann fand es nur auf Sparflamme statt.

Warum es mich wieder getroffen hat und mir nichts anderes als „kürzer treten“ übrig blieb, ist mir noch ein Rätsel. Vielleicht hängt es damit zusammen, das die Probleme im Vereinsheim gerade ziemlich stark sind, das sich der Ärger noch mehr vergrößern könnte. Aber wenn alles gut läuft – dann könnte es Heute nur ein laues Lüftchen sein, was mir am liebsten wäre.

router

Eine gewisse Mitschuld an dem Ärger kann ich allerdings nicht leugnen. Vor 14 Tagen hatten wir einen neuen Router von unseren Internetanbieter bekommen. Um unnötige Kosten zu vermeiden ließ ich den Routertausch letzte Woche vornehmen. Eine normalerweise leichte erwies sich als ziemlich kompliziert da unser Anbieter vergessen hatte das Passwort mitzuschicken. Nun ist alles stillgelegt bei  uns. Kein Internet, kein Telefon. Wahrscheinlich hat mich diese Ungewissheit dieser von mir verursachte Fehler so zugesetzt das bei mir nicht sehr viel möglich war. Das wäre ein Grund für die Sparflamme.

SWR3-Nachtcafe

Ja – warum bin ich schon wieder GLÜCKLICH?

nachtcafe

„Einfach so“ wäre meine Antwort. „Das Leben ist schön und ich bin ein Teil davon. Einer der Gründe für meine Gefühlswelt ist eine Sendung die Freitag auf SWR3 lief. Das neu gestaltete „Nachtcafe“ mit Michael Steinbrecher. Der Titel lautete:

„Macht Geld Glücklich?“

Die Besetzung versprach, bei einer russischen Milliardärs-Ehefrau, 2 weiteren Millionären einen Wissenschaftler einer Hartz 4 Empfängerin sowie einer wohnungslosen Journalisten, einiges. Abgesehen von deren Erkenntnissen stellte sich automatisch bei mir die Frage, „was mich Glücklich macht“

Relativ schnell war meine Meinung klar und bestätigte mein allgemeines Fühlen und Handeln

Viel Geld zu haben ist vielleicht schön, kommt für meine Frau und mich jedoch nicht in Frage da dies wahrscheinlich nie der Fall sein wird. Darüber sind wir in keinster Art und Weise traurig denn wir haben das Glück soviel zum Leben zu haben das es reicht um auf unseren Niveau genießen zu können.

Wenn einer Krank wird – hilft auch kein Geld.  Darum gilt mein Streben dem Glück und der Freude – dafür lohnt es sich zu leben – das vermittelt einen das Gefühl der Zufriedenheit

Blonde Vorurteile?

Von Donnerstag bis Montag waren wir im Schwarzwald zum 86. Geburtstag meiner Schwiegermutter.Es waren erholsame Tage die mir gefallen haben. Ruhe und Erholung standen im Mittelpunkt.

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Das lustigste passierte am Ende der Fahrt, als wir aus den Zug gestiegen waren. Es waren zwar nur drei Minuten Verspätung, die er hatte, doch für manche nicht spät genug. Wir hatten schon einige Waggons passiert, als uns zwei gutgekleidete Frauen entgegen kamen. Dabei hoben sie den Kopf so hoch das es schon fast wie Majestätsbeleidung schien, sie zu ignorieren. Es störte sie nicht im geringsten das sie zu spät waren, sie gingen in aller Seelenruhe zum vorletzten Wagen. Kaum waren sie dort angekommen fielen die Türen zu. Es gab viel Hektik, Schreierei und die Schaffner wurden noch mobilisiert. Irgendwie haben sie es noch geschafft –  der Zug fuhr mit diese beiden „Schönheiten“ los. Ein Schmunzeln konnte ich mir jedoch nicht verkneifen.

3-schönheiten

Wenn etwas bei mir unangenehm aufstösst dann wenn sich Menschen auf ihr Aussehen verlassen weil sie glauben dadurch alles machen zu können. Genauso wenig gefällt es mir wenn gehandicapte Menschen ihre Beeinträchtigung in den Vordergrund stellen um mit ihr etwas erreichen zu können. In beiden Fällen versucht man etwas ohne eigene Leistung zu erreichen, in beiden Fällen geht man davon aus das die Allgemeinheit ihnen Privilegien einräumt die ihnen nicht zustehen.

Solche Verhaltensweisen führen dazu das man sich bei Blondinnen mit einen Irrglauben bestätigt fühlt und das man bei Behinderten immer noch an Menschen 2.Klasse denkt. Mit etwas eigener Anstrengung hätten es beide Gruppierungen nicht nötig diese Vorurteile noch zu untermauern, stattdessen würden sie diesen Glauben widerlegen.

Bilanz-Bericht

Manikin Loupe Balance

Gestern Abend war meine Nervosität vollkommen unbegründet. Die Jhvs oder Mitgliederversammlung war so gut wie schon lange nicht mehr besucht. Der Saal war randvoll. Es war ein entspannter Abend für mich, denn mein Kassierer konnte nur gute Bilanzen verkünden, denn er hatte in den letzten 12 Monaten unmögliches wahr gemacht und ein großes Plus herausarbeiten können. In meiner Bilanz konzentrierte sich der Bericht darauf meinen Vorstand zu loben. Das hatten sich auch alle redlich verdient. So gab es zwar Fragen aber keine Beleidigungen oder unqualifizierte Zwischenrufe.

kopf brummen

Am Ende brummte mir mein Kopf so stark das ich froh war schon nach 2 Stunden fertig zu sein. Die Kopfschmerzen verfolgten mich noch eine Weile obwohl der Abend  keine Anstrengung für mich war. Dieses Dröhnen im Kopf zeigte mir wie groß früher die Belastung für mich war, sie aufgrund meines jungen Alters jedoch problemlos verarbeitet habe, obwohl die Politik um einiges intensiver oder belastbarer war, als meine heutige Aktivität.

Aber ich war Glücklich – Glücklich für über 70 Menschen da gewesen zu sein, in dem Wissen das alle zufrieden nach Hause gegangen sind.

JHvs

JHVS

Es ist mal wieder soweit. Die Jahreshauptversammlung steht an. Ganz so nervös wie im letzten Jahr bin ich zwar nicht, aber eine gewisse Anspannung ist doch vorhanden. Beruhigend ist für mich das die Bilanz diesmal sehr gut ausfällt

bilanz jhvs

Fußball 8/15

Donnerstag war für mich das letzte Mal, der letzte Auftritt in der Halle in diesen Winter. Für mich geht es erst auf dem Feld weiter. In den nächsten Monaten sollen meine Mitspieler im Vordergrund stehen, indem sie von mir allesamt beschrieben werden. Dabei sollen die drei ältesten den Anfang  machen. Unser Gründungsmitglied wurde von mir schon am 26.9.2010 erwähnt.           http://mondre.de/2010/06/09/donnerstags-fusball .

Die Kurzbeschreibung ist einfach. Auch mit 75 Jahren gibt es keinen Grund für ihn mit dem Fußball auf zu hören. Gründe gibt es genug, denn er ist wirklich in einen Alter in dem Sport nicht mehr zum Selbstverständnis gehört, vor allen wenn man nur noch ein Bein hat.

fußballmannschaft

Danach folgt ein Spieler der  fast 10 Jahre jünger ist. Allerdings kann es sein das er uns als Mitspieler verlassen muss, denn sein Knie macht ihn zu schaffen.  Da er als Kämpfernatur bekannt ist, kann es  jedoch sein,  das er nächstes Jahr im Mai mir wieder die Bälle ins Tor schiessen will, was ihm bis vor kurzen auch gut gelungen ist.

Der dritte im Bunde ist mein Freund der auch bald  66 Jahre alt wird. Es ist jemand der jahrelang erfolgreich Betriebsfußball gespielt hat um dann eine fast 30-jährige Pause zu machen. Erst nach vielen Überzeugungsarbeiten ließ er sich erweichen und fing wieder mit dem Fußball an. Es hat zwar eine Weile gedauert bis er hinein gefunden hat, aber inzwischen ist er nicht nur fester Bestandteil der Truppe. Nein er läßt, vor allen die selbsternannten Größen, ziemlich alt aussehen. Neben der vorhandenen Technik hat er sich läuferisch so stark entwickelt das er keine Probleme hat schnell und ausdauernd zu Laufen, und das nur weil er immer an sich  und sein Können geglaubt hat.

Belobigungen

Am Mittwoch und am Donnerstag haben mich unabhängig voneinander zwei Personen, in Bezug auf den Kleingartenverein, ziemlich stark gelobt. Das war ein schönes Gefühl, es war die Bestätigung meiner Arbeit. Für mich gibt es allerdings keinen Grund sich auf diesen Lorbeeren auszuruhen, es ist vielmehr Ansporn für mich den eingeschlagenen Weg weiter fortzuführen und wenn möglich noch zu verbessern.

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Mit ein paar Kleinigkeiten habe ich schon angefangen. Diese Komplimente taten gut und hörten sich noch besser an. Aber es sind Komplimente die nur in meinen tiefsten Innern sind, sie werden nicht publik gemacht von mir. Nur für den Blog kamen sie noch einmal zum Vorschein. Denn sie sind kein Grund um abzuheben. Es darf auch kein Bestreben nach Aufwertung geben indem der Vergleich -Gesunde gegen Behinderte – herangezogen wird. Denn sie galten dem Menschen nicht dem Behinderten.

lob im kopf

Mein Rezept ist einfach. Belobigungen werden erarbeitet, genossen um dann noch motivierter voran zu gehen. Fertig. Niemand wird mich diesen Worten prahlen sehen, niemand wird sehen wie andere von mir herablassend behandelt werden. Diese Art des Motivatsschubes spielt sich nur bei mir ab.

Fußball 7/15

Mit ein wenig Angst bin ich schon am Donnerstag zum Fußball gefahren.  Die Art und Weise meines Spielens war dementsprechend Respektvoll. Irgendwann waren meine Ängste zum Glück verflogen. Von dem Moment an spielte ich unbeschwert auf. So wie schon lange nicht mehr. Meine Torwartleistung war durchschnittlich aber mit einenmal war es wieder möglich –  Die Strafraumbeherrschung. Das war das erste Mal seit vielen Monaten das mein Radius sich nicht nur auf den Meter vor dem Tor beschränkte sondern sogar bis an die 7 Meter Grenze ging.

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Später wurde mir klar was mir gelungen war. Anstatt nach dem Dilemma der Vorwoche mich zurückhaltend aufs Tor zu beschränken war es keine Seltenheit mich auch als letzten Mann mitspielen zu sehen.

Es war für mich ein unbeschreibbares Erfolgserlebnis – wohlgemerkt für mich, denn eigentlich war mein Verhalten nichts besonderes, fürs Torwartspiel sollte es Standard sein. Der Glaube daran das mir dieser Standard eines Tages wieder gelingen wird war immer vorhanden. Nur die Umsetzung fehlte bisher. Mein Glaube daran hat sich wieder einmal bestätigt. Der nächste Schritt folgt dann wenn wir auf dem Rasen spielen und ich wieder ein paar Minuten auf dem Feld spielen kann.

Glaube

Nichts ist unmöglich

Geburtstag

happy Birthday

Es ist schon wieder soweit, der Blog hat Geburtstag und das schon zum sechsten Mal.Obwohl von mir vor kurzen schon eine Bilanz gezogen wurde, muß der Rückblick heute sein.

6 Jahre „mondre.de“! Nein das der Blog jemals so lange bestehen würde war für mich undenkbar, damals in den Gründertagen als er noch Leanders Blog hieß. Später als meine Struktur sowie der endgültige Name „Leanders Weisheiten“  fest stand und ich das   zwischenzeitliche Ende des Blogs, wegen negativer Berichte, überstanden hatte, herrschte bei mir auch Zuversicht für eine Zukunft des Blogs. Heute gibt es daran keine Zweifel mehr. Es ist ein Gefühl der Freude bei mir.

In erster Linie gilt mein Dank allen bekannten und unbekannten Lesern die weltweit mit ihrer Treue zum Erfolg des Blogs beigetragen haben. Nur durch ihr regelmäßiges Erscheinen war es möglich die Millionengrenze, an Besuchern zu überschreiten.

Freude

In den letzten 313 Wochen hat der Blog, alles von mir abverlangt. Schweiss, Nerven, Zweifel, Outing  und Zeit. Aber er hat mir auch viel gegeben. Innere Ausgeglichenheit und Freude. Freude über ständig steigende Besucherzahlen und vor allen das Wissen Menschen Helfen zu können. Ein Gefühl das unbezahlbar ist.