Archiv für den Monat: Mai 2015

Genug!

rezept

Zum ersten Mal seit über 20 Jahren mußte ich zu einen anderen Neurologen gehen um ein Rezept zu bekommen. Es war so wie immer. Erst gab es meine kurze Vorstellung von mir, dann kamen die Nachfragen auf die es ein langgezogenes Oh zu hören gab für mich. Dann wurde es noch einmal vertieft und so wurden aus den angedachten 3 Minuten (angedachte Behandlungszeit) für mich sogar 12 Minuten.

Am Ende war ich froh draussen zu sein und hätte mich als was besonderes sehen können ja vielleicht auch sollen. Der einzige Gedanke der mich bewegte war jedoch.           „Hoffentlich wird mein gewohnter Arzt schnell Gesund“

Es gibt viele Menschen die Krank sind,  es gibt noch mehr seltene fast einzigartige Krankheiten. Nachdem mich das Internet lange durcheinander gebracht hat um mir klar zu machen wie einzigartig mein Krankheitsbild ist, bin ich jetzt wieder auf dem richtigen Weg.

stop

Jeder kann jederzeit krank werden, es kann jeden wie aus heiteren Himmel unerwartet treffen. Insofern ist es nichts besonderes krank zu sein. Ich hab einfach keine Lust mehr darüber zu spekulieren was alles sein könnte.. Ich hab einfach eine ungewöhnliche Krankheit und führe ein normales Leben. Außer im Blog werde ich das in Zukunft nicht mehr kundtun. Mediziner werden auch nur das nötigste von mir erfahren. Auf Nachfragen werde ich nur noch bedingt reagieren und das was im Internet steht wird von mir ignoriert. Nur hier im Blog werde ich noch auf meine Situation eingehen, denn es gibt genügend Menschen die betroffen sind.

Marathon

marathon

Heute geht alles durcheinander. Es ist wie ein Marathon für mich. An fast jeder Ecke ist etwas los und überall sollte ich dabei sein.  Meine Tätigkeiten sind fast nur auf den Verein ausgerichtet am heutigen Tage.

Es war der Tag des Fahrradfahrens. Mittags einen Termin mit dem Chef des  Recyclinghof danach in den Garten weiter in die Stadtmitte um von dort aus wieder in den Garten zu fahren bevor es später endgültig nach Hause ging. Morgens hieß es für mich ja schon von zuhause in die Stadtmitte zum Bauordnungsamt. Für wen wohl? Natürlich dem Gartenverein, um dort einen Antrag abzugeben an dem ich Sonntag und Montag gearbeitet hatte.

Danach ging es über den Bremer Osten erst in Richtung Uni. Es gab genug für mich zu tun, denn auch in den Pausen hatten die Belange des Vereins Vorrang. Auch wenn ich am Abend geschafft war, es hat mir doch Spaß gemacht und ist mir doch leichter gefallen als befürchtet.

entspannt

Mein Kopf hatte zwar viel zu verarbeiten am gestrigen Tag, aber es war in keinster Art und Weise mit Ärger verbunden. Genau das war das entscheidende, denn solange es friedvoll ohne nervigen Ärger von statten geht, ist die Belastung für mich minimal. An solchen Tagen merkt man erst wie wichtig ein Gesundes Gehirn ist. Da dies auf meines ja nicht mehr zutrifft, ist es wichtig für mich Ausgeglichenheit und Freude in den Vordergrund zu stellen. Wenn das gegeben ist , dann ist meine Belastungsgrenze auch dementsprechend gross.

Fußball 12 – 14/15

Nachdem die letzten Spiele erfolgreich waren für mich, denn selbst vor drei Wochen bin ich nicht in ein großes Tief geraten sondern habe  einfach nur schlecht gespielt, war   vor 14 Tagen mit einen Tor, eine leicht ansteigende Form zu erkennen. Auch gestern fing es gut an für mich. Beim Sport fallen die 10 Kilo die ich in den letzten Monaten abgenommen habe extrem auf. Auch wenn mich fast jeder überlaufen kann – meine Schnelligkeit ist etwas besser geworden, vor allen aber meine Bereitschaft zum Laufen ist wieder da.

Doch das hätte gestern böse enden können für mich, denn ungefähr nach 50 Minuten spürte ich ein Ziehen im rechten Oberschenkel. Nach einen Spurt aufs Tor mußte ich abrupt abbremsen und bin leicht ins Rutschen gekommen. Mit einenmal verspürte ich einen stechenden Schmerz. Zum Glück war der Muskel nicht gerissen. Nächste Woche werde ich mich vorher richtig warm machen. Übungen die von den meisten in unserer Mannschaft total vernachlässigt werden.

dehnen

Zufriedenheit und Glück

Es ist ein schönes Gefühl wenn man spürt das die Welt um einen herum intakt ist, das man sich selber optimal fühlt, das sich sogar negative Gedanken nicht breit machen können, das man nur die guten Eigenschaften in den Menschen die um herum sind, sieht, das man einfach zufrieden ist.

zufrieden

So  sieht meine Welt gerade mal aus. Das was mir im Augenblick nicht gelingt oder sogar mit eigenen Fehlern verbunden ist, wird einfach mit dem Satz

„Keiner ist Perfekt – Fehler gehören zum Leben dazu“

abgetan. Zeit zum Grübeln darüber wird gar nicht investiert. Stattdessen wird der Blick in eine positive Zukunft gerichtet. Was kann ich noch alles unternehmen um mein Leben noch Glücklicher zu gestalten oder zumindest den Standart meiner Zufriedenheit zu erhalten.

freude

Es ist schön wenn man sich über jede Kleinigkeit freuen kann. So wie Gestern zum Beispiel. Viermal war ich mit dem Rad unterwegs. Viermal bin ich vom Regen verschont geblieben. Das ist Glück über das ich mich freue.

Auszeit

So wie es schon im Februar letzten Jahres von mir beschrieben wurde, so war es  diesmal nicht. Auch wenn die Belastung sogar noch etwas größer geworden ist bei mir, es ist im Augenblick kein Problem für mich all das auszuhalten und zu bewältigen. Aber?? damit dieser Zustand anhält – zumindest lange so bleibt, ist es für mich wichtig die Tage die jetzt hinter mir liegen  auch als Urlaub zu betrachten.

Auszeit-1

In den letzten 12 Tagen habe ich des öfteren an den Blog gedacht, doch jedesmal ist es mir gelungen es bei den Gedanken zu belassen. Mit dem Buch Projekt war es genauso und mit der Vorstandsarbeit im Gartenverein hat es sich auch so verhalten. Mein Schwerpunkt lag darauf die „Seele baumeln lassen“ und vor allen täglich etwas mit meiner Frau zu unternehmen. Einfach nur Urlaub machen und das tun was uns beiden, meiner Frau und mir, gerade in den Kopf kam. Es war schön nichts schwerwiegendes denken zu müssen, keine Probleme bewältigen zu müssen, einfach nur Geniessen.

urlaub-genuss

In den nächsten Tagen und Wochen sollte genug Kraft vorhanden sein ohne das meine Gesundheit leidet.

Positiver Leerlauf

Eigentlich wäre heute mein wöchentlicher Beitrag vom Fußball an der Reihe gewesen, doch da werden von mir jetzt des öfteren mehrere Wochen zusammengefasst.

gut

Es ist ein gutes Gefühl, ja es ist einfach wunderbar, wenn es mir so wie Heute geht. Ich fühl mich stark und belastbar wie ich es mir immer wünsche. Genau so könnte es ruhig öfter sein. Dabei waren meine Aktivitäten am Wochenende überschaubar. Auch am Computer war nicht mehr als wahlloses Surfen bei mir vorhanden. Keine Arbeit am Blog, kein Schreiben für mein Buch, nahezu alles was geistige Anstrengung verlangt wurde von mir gemieden. Da mich nicht viel Altlasten der Vorwoche beschäftigt haben, war es für mich leicht zu regenerieren.

relaxen

Die Freude auf eine spannende  ist sogar ziemlich ausgeprägt. Dabei könnte sie sich sogar negativ entwickeln bei all dem was im Garten bzw. in Verbindung mit der Vorstandsarbeit ist. Doch dem setze ich meinen Glauben an das Gute entgegen. Die vor mir liegende Woche kann eigentlich nicht anders .. als sich Positiv entwickeln.

Und wenn das nächste Wochenende wieder von mir genutzt um den Körper zu schonen um den Körper die Chance zu geben sich von der Woche zu erholen und gleichzeitig Frische für die bevorstehende Woche anzusammeln dann ist das eben so. Das Wochenende ist bei mir mit Leerlauf ausgefüllt