Archiv für den Monat: Juni 2015

Grillfreude

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Freitag war ein Tag zum Grillen, so schön war das Wetter, doch wir hatten es vorgezogen im Garten erst einmal zu arbeiten. Am Samstag kam der leichtere Teil der Gartenarbeit an die Reihe. Da es immer noch sonnig war beschlossen wir spontan einen Grillabend einzulegen. Für die fehlenden Kleinigkeiten setzte ich mich kurzerhand aufs Rad und besuchte einen nahe gelegenen Supermarkt. Gegen 18 Uhr war der Grill fertig und meine Frau konnte anfangen zu grillen.

Endlich nach vielen Versuchen, hatten wir es geschafft mal wieder alleine zu grillen. Im letzten Jahr hatten wir es nur wenige Male geschafft. Ab einen gewissen Zeitpunkt war es aufgrund der Bundesliga überhaupt nicht mehr möglich gewesen. Nun haben wir unser Angrillen, den Start in die neue Saison geschafft, nun können wir Grillabende mit Freunden machen.

Als wir so da saßen gingen mir viele Gedanken durch den Kopf. Was für ein Genuss, was für eine Freude. All das kann ich wahrnehmen und geniessen weil ich in entscheidenden Momenten bereit war den unangenehmen Weg zu gehen, bereitschaft zum Kämpfen gezeigt habe, nie aufgegeben habe selbst dann nicht wenn mir danach war.

Genau diese Momente wie  Samstag Abend dafür lohnt es sich immer wieder Schmerzen, Qualen, Rückschläge und vieles mehr hinzunehmen und noch mehr Arbeit zu bewältigen. Der Lohn sind solch freudige Grillabende und viele andere freudige Erlebnisse.

Fußball 15+16/15

Leander-2015

In der letzten Woche lief überhaupt nichts bei mir. Es ist besser den Mantel des Schweigens über meine Vorstellung zu legen.

Das positive vom gestrigen Abend war eine leichte Steigerung meiner Leistung und das ich ein Tor geschossen habe. Negativ war das die Mannschaften schlecht aufgeteilt waren. Auch gestern hatte ich stets einen Verteidiger an meiner Seite teilweise sogar zwei. Auch wenn es störend für mich war, ein wenig Solz ist schon vorhanden. Wer wird schon in Manndeckung genommen?

Fronleichnam 2015

Einfach nur so

Zufrieden – Glücklich – das Leben ist schön

Diese Einstellung, dieses Gefühl trifft auf mich Heute zu

 

Seit Fronleichnam 1981 dem 18. Juni sind meine Frau und ich zusammen. Anfangs war es nur ein Flirt zwischen uns woraus sich aber  sehr schnell eine innige Freundschaft entwickelte der eine Verlobung folgte.. ehe wir zwei Jahre später heirateten. Wenn das keine schönen Gedanken sind die mir heute durch den Kopf gehen.

Überstanden

Bevor noch jemand denkt, das es mir schlecht geht. Es ist alles überstanden. Die nächsten Wochen dürften unproblematisch verlaufen. Es ist dieses ewige Auf und Ab. Diesmal hatte ich es allerdings selber forciert indem meine Gedanken der Politik galten. Eigentlich wollte ich zum Landesparteitag. Doch dieses Vorhaben kostete zuviel Nerven. Warum das so ist, dafür habe ich keine Erklärung.

Vereinsarbeit ist für mich kein Problem, egal was anliegt – es macht Spass zumindest nimmt es mich nicht im Ansatz so mit wie die Politik. Letzte Woche Donnertstag konnte ich schon spüren das wieder eine Phase naht.

Denn in den letzten Jahren habe ich mir nicht einmal den Ball vom Fuß nehmen lassen, entweder war ich die eine Sekunde zu schnell für meine Gegner oder sie haben mich bei der Ballannahme in Ruhe gelassen. Diesmal war ich eindeutig zu langsam. Das ging am Samstag weiter indem ich meine Geldbörse und Handy Zuhause liegen ließ. Dazu kamen immer häufiger Gedächtnis Schwierigkeiten außerdem fiel es mir schwer mich richtig auszudrücken. Ängste und Zweifel beherrschten mich zumindest versuchten sie es.

Doch seit Heute Morgen ist meine Welt wieder in Ordnung. Keine Ängste, keine Zweifel einfach nur Zuversicht und Selbstbewusstsein.

Beim nächsten Mal wrd es mich nicht so heftig treffen, denn die Politik wird außen vor bleiben. Das Kapitel dürfte abgeschlossen sein, sehr zur Freude meines Nervenkostüms

Gut?

Nein – Mir geht es Heute nicht Gut. Woran es liegt was der Grund dafür ist – Ich kann es nicht sagen warum es mir Heute so schlecht geht, ich weiß es nicht. In den letzten Tagen hat es sich schon angedeutet das es mich mal wieder treffen könnte. Nun ist es soweit. Meine Jackson Anfälle haben mich im Griff. Und wenn mein Körper ist ziemlich geschwächt. Wobei es der Körper nur teilweise ist, es ist vielmehr mein Kopf, was allerdings vollkommen normal ist wenn das Gehirn ähnlich wie bei einen Vulkanausbruch, diverse Erruptionen zu verarbeiten hat.

vulkane

Den schlimmsten Teil dieser Phase habe ich zum Glück hinter mir. Jetzt heißt es wieder Pläne schmieden für die nächsten Tage. Mein angedachtes Programm kann ich wohl ohne weiteres bewältigen. Das ist allerdings nur deswegen möglich weil ich mir immer wieder  Ruhepausen gegönnt habe. Jetzt zeigt es sich wie wichtig es ist, Kraftreserven zu sammeln.

Weisheiten LXXVII

In den letzten Tagen gab es für mich genügend Gründe um über vieles zu klagen. Das betraf nahezu jeden Bereich. Auf der Arbeit, beim Fußball oder dem Verein. Nahezu überall in meinen Umfeld gab es für mich kritische Situationen. Situationen die mit Ärger für mich verbunden waren. Sie jetzt alle aufzuführen wäre unfair, das ist nicht in meinen Sinne. Als ich einer unbeteiligten Person genau genommen einer guten Bekannten davon erzählte, riet sie mir zum Aufhören.

gegenwind

Aber.. mein Bestreben ist möglichst überall gleich behandelt zu werden. Dann muß ich auch damit klar kommen wenn es mal nicht so läuft oder für mich ein rauher Gegenwind herrscht. Gleich das Handtuch werfen und aufgeben, nein das kommt für mich nicht in Frage. Mein Anspruch ist es Gleichberechtigt zu leben, das heißt aber auch das ich mal etwas aushalten muß, egal wie ungerechtfertigt es auch ist. Diese Momente wird es immer wieder geben in denen nicht alles wunschgemäß läuft, ja wo man teilweise auch Dinge erlebt die nicht so angebracht sind.

Sich deswegen aber gleich in die Position des „bemitleidenswerten Behinderten“  zu flüchten das darf nicht sein. Der Wunsch nach Rücksicht ist zwar verständlich, passt aber nicht mit dem Wunsch nach Normalität zusammen. Arbeit ohne problematisches ist genauso undenkbar wie Fußball ohne Fouls und im Vereinsleben sind Unstimmigkeiten an der Tagesordnung. Das restliche Leben zeichnet sich auch immer wieder durch ungereimtheiten aus.

Es geht also nicht anders: Manches muß man einfach ertragen oder alternativ den Mund halten und sein Leben in den eigenen vier Wänden verbringen.