Archiv für den Monat: September 2015

Sparsam

In diesen Monat waren meine Beiträge recht sparsam. Anstatt der gewohnten täglichen Beiträge, waren es mit dem heutigen Artikel keine 22 sondern nur 10 Beiträge. Gründe gibt es genug dafür, der Hauptgrund ist ein ganz einfacher. Mein normales Leben hat Vorrang. In den letzten Tagen galt meine uneingeschränkte Aufmerksamkeit meiner Frau, die in den frühen Morgenstunden zu ihrer Mutter in den Schwarzwald gefahren ist.

Bei mir hat sich eine gute Reihenfolge im Leben ergeben.

  1. Meine Frau die unangefochten den Platz Eins einnimmt
  2.  Die Arbeit an der Uni, die mir immer noch Spaß macht und Freude bereitet
  3. Der Gartenverein mit seinen großen und kleinen Folgen. Er nimmt den größten Kraftanteil in Anspruch
  4.  Der Fußball. Er beansprucht mich nur an einen Tag und ist somit wirklich angenehm
  5. . Der Blog,. Er benötigt im Augenblick viel Zeit, vor allen aber Konzentration  um Fehler zu  verrmeiden.                                                                                                                                                                                                           Zwei Schreiben von Abmahn-Anwälten reichen mir. Mehr sollten es nicht werden, sie haben dafür gesorgt, das ich lieber weniger schreibe, denn Beiträge ohne Bilder – da fehlt was, das ist wie Kaffee ohne Milch

Weisheiten LXXXI

Vor ein paar Tagen sagte man mir, das mein neuer Untertitel zu Hart sei, er würde sich so brutal, ja fast beängstigend lesen. Das hat mich nachdenklich gemacht.

Es ist an der Zeit endlich etwas zum neuen Untertitel sagen.

Manchen mag es so erscheinen, das dies ein lieber netter Blog mit vielen romantisch bis freundlichen Beiträgen sei. Aber dies soll kein „Rosa Blümchen Blog“ sein, er soll die Realität widerspiegeln. Die Realität für Menschen die betroffen sind. Für dieses Klieentel ist es vielmehr ein „Mutmacher“

Die Realität bietet alles von Freude bis zu unangenehmen Erlebnissen. Bei letzteren möchte man vielleicht die Augen schliessen und es ignorieren. Nur hilft das nicht, es bringt einen nicht weiter, vor allen sobald man die Augen öffnet, hat sich nichts geändert. Denn die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen, Erlebtes lässt sich nicht rückgängig machen.

Sich so schnell wie möglich der neuen Situation stellen. Egal wie hoffnungslos sie ist, nur der knallharte Blick nach vorne hilft. Schön reden ist die falsche Maßnahme. Dementsprechend ist es aus meiner Sicht unerläßlich hin und wieder ein paar Beiträge zu schreiben, die man als Hart bezeichnen könnte.                                                                    Für mich sind sie einfach Realität

Damals bis Heute

Es war eine Reise in die Vergangenheit, eine Vergangenheit die anfangs recht bedrückend war, und auch dementsprechend ihre Wirkung auf mich nicht verfehlte. Doch nach all den Erlebnissen der ersten Tage, nach meinen Unfall, wuchs der Stolz in mir.

Man kann es auch in Zahlen ausdrücken. Anfangs befand ich mich im Minus Bereich, hielt mich lange auf der Null Ebene um dann stetig zu steigen, bis die ersten Rückschläge kamen und mich ziemlich zurückwarfen.  Im Grunde genommen ist mein Leben wie eine Fieberkurve mit großen Ausschlägen verlaufen bis 1981. Dann nahm die Zahl der Rückschläge ab und es ging immer etwas voran. Mal etwas mehr, mal waren es weniger. Im Allgemeinen wurde es immer etwas besser bei mir.

Mitte der Achtziger Jahre kam das erste Mal ein Gefühl der Zufriedenheit auf.  Dieses Gefühl festigte sich und phasenweise ließ ich mir auch Vergleiche durch den Kopf gehen, was mir bisher gelungen war, was von mir alles erreicht worden war. Dabei gingen mir auch Highligts wie ein Queen Konzert durch den Kopf oder diverse Reisen sowie meinen beruflichen Aufstieg und vieles mehr.

Konzert-Queen

Aber all das wäre ohne meine Bereitschaft zur Weiterentwicklung nie möglich gewesen. Es war der schwierige Weg den ich eingeschlagen hatte, der andere wäre bequemer gewesen. Aber nichts tun wäre kein Fortschritt sondern das Gegenteil gewesen, viel schlimmer noch die gesundheitlichen Rückschläge hätten von mir nicht bewältigt werden können.

„Das Leben ist kein Ponyhof“

hat mir jemand vor kurzen gesagt. Dieser Spruch beinhaltet viel Wahrheit, wie mir inzwischen klar geworden ist.

Heute gibt es andere Schwierigkeiten für mich zu bewältigen.  Mir ist klar, das mein Gang nie besser wird, das mir mein Kopf immer mal Schwierigkeiten bereiten wird, das Alkohol nach wie vor von mir gemieden werden muß und vieles andere mehr.

Aber mir ist auch bewusst was für aufregende Seiten des Lebens, was für unvergesslich schönes von mir durchlebt wird. Und das ist mir nur möglich weil meine Bereitschaft zum sich schinden, zum sich quälen, zum an sich Arbeiten, zum Rückschläge hinzunehmen – weil die vorhanden war.

Nun wäre es eine Kleinigkeit diese Leistungen als etwas Besonderes anzusehen, aber meiner Meinung nach ist es nichts ungewöhnliches,  denn was bei mir möglich ist sollten andere auch schaffen können. Darum wird auch in nächster Zeit mein Blog weiter geführt. Jeder soll wissen was alles möglich ist, wie schön das Leben sein kann. Das man seine eingeschlagene Linie beibehalten sollte und sich immer an einen Ziel orientieren sollte.

Das Leben ist zu schön um es nicht geniessen zu wollen. Es gibt soviel Höhepunkte die man erleben kann,  die einzige Voraussetzung  ist der Glaube an sich sowie die Bereitschaft sich der Realität zu stellen

Das kann jeder

Bilderbogen

Nun hat sich ein weiterer  Abmahnanwalt bei mir gemeldet. Um weiteren den Nährboden zu entziehen wurden von mir alle Bilder, die nicht von mir stammen oder lizenzfrei sind, aus dem Blog entfernt. In Zukunft werden nicht die Artikel ein Problem darstellen, die Fotos sind es die mir Schwierigkeiten bereiten werden.  Entweder kommen sie von mir oder von ausdrücklich lizenfreien Bildern.

Um die Bilder aus dem Blog zu entfernen, war nicht nur viel Zeitaufwand nötig, es bedeutete noch mehr Kraftaufwand für mich. Der Vorgang an sich war leicht denn es war nur Zeit und Geduld vonnöten, aber den Blog von dern ersten Einträgen bis Heute noch einmal zu durchleben, das hatte es in sich.

Mir wurde klar, wie mein Schreibstil, die Ausdrucksweise, die Rechtschreibung, 2009 war und wie es jetzt 2015 der Fall ist.  Gleichzeitig fiel mir aber auf das mich niemand dafür kritisiert hat oder mich deswegen in Frage gestellt hat. Es war also Richtig etwas zu wagen, etwas Neues zu versuchen.

Viel intensiver waren die Gedanken die mir bei einigen Artikeln durch den Kopf gingen.  Sie alle auszuführen, würde bedeuten das dieser Beitrag noch ungefähr  20 bis 30 Seiten lang werden würde. Da dies viel zu lang wäre, möchte ich mich auf eine stark gekürzte Version beschränken.

Die kommt Morgen, evtl sogar mit Bildern

 

Ein Virus

Nun hat es mich erwischt. Anfangs sah es nach einer Erkältung aus, immerhin triefte meine Nase seit Montag Abend ohne Pause.Doch mit einen mal war Gestern Mittag alles vorbei. Keine Halsschmerzen, keine tropfende Nase, es schien alles bestens, doch dann traf es mich so heftig wie schon lange nicht mehr. Müde, schlapp, Kopfschmerzen, keinen Hunger, kein Durst und ständiges übergeben. Mein Verlangen mich an den PC zu setzen oder mal eine sms zu verschicken oder zu telefonieren lag bei Null Prozent.

Heute geht es wieder aufwärts, so  langsam kommen meine Kräfte wieder.

Fußball 25/15 + 26/15

 

In der letzten Woche war die Sommerpause für mich zu spüren, es ging nichts.  Mein Spiel eigentlich alles war ausbaufähig.  „Ruhe bewahren“ war danach mein Motto.

Gestern hat es sich gezeigt das es die richtige Einstellung war. Meine Knochen schmerzen immer noch, vor allen im Rückenbereich, aber es hat sich gelohnt. Ich fühle mich beweglich und vor allen frisch im Kopf. Fußball hat sich mal wieder als beste Medizin erwiesen.

„Sport hält jung und Geistig Fit.“ So ganz nebenbei fördert er noch das Gemeinschaftsgefühl.

Dieser Spruch trifft wirklich zu.

Die Tage danach

Heute bin ich einfach zufrieden und GLÜCKLICH

 

Es tut gut nach diesen tristen Tagen die hinter mir liegen. Gestern konnte ich viel zugunsten unseres eigenen Gartens organisieren. Was noch besser war – ist das es im Verein zum erstenmal seit langen keinen Ärger gab.

Um dieses Gefühl noch zu bestätigen, scheint die Sonne.  Das wirkt alles so entspannend auf mich das mein Akku schon wieder fast aufgeladen ist, ja das sogar genügend Kräfte für neue Konfrontationen sind. Es trifft wirklich zu, was mein Arzt vor über 40 Jahren zu mir sagte.

Ruhe, Ausgeglichenheit und Freude sind die besten Mittel um Gesund zu sein. Ärger und negativer Stress sind genau das Gegenteil

So intensiv wie der letzte Teil seiner Aussage war, das ist schon lange her, denn diesmal kamen die gesundheitlichen Folgen sofort und etwas länger anhaltend dazu. Es traf mich mit voller Wucht in jeder Beziehung

Umso schöner ist der jetzige Zustand. Ich genieße jeden Moment und freue mich einfach über alles.

Zeitspannen

Heute ist der erste Tag seit langen an dem ich das Gefühl habe, in jeder Hinsicht wieder voll belastbar zu sein. Ein Gutes Gefühl. Auch wenn es mir nicht gefällt, es scheint wohl so das ich in größeren Zeitspannen rechnen muß wenn es etwas belastendes für mich gegeben hatte.

Früher war das leicht. Umdrehen – durchatmen – etwas warten – weiter im Programm.

Heute ist es etwas schwieriger. Es ist nicht nur das Alter, es ist auch mein Kopf. Diese Kombination aus beiden ergibt das bestimmte Erlebnisse etwas länger brauchen, bis sie von mir verarbeitet werden. Es ist jetzt also eine Frage der Einstellung wie ich damit fertig werde.  Eine Freude ist das nicht wenn man weiß, das man nach extrem negativen Erlebnissen, eine lange Zeitspanne zum Regenerieren braucht

IG

Letzte Woche Montag fand die erste IG Sitzung mit mir als Vorsitzenden statt. Etwas Nervosität war bei mir schon vorhanden, aber die Delegierten der Interessengemeinschaft haben mir geholfen,  sie gut zu überwinden. Nun ist es offiziell. Ein ganzer Bezirk wird von mir vertreten. Passend dazu kam Heute die Einladung zur nächsten Sitzung des Landesvorstandes.

Manchmal erscheint mir das alles wie ein Traum. Gerade im Augenblick komme ich mir wie im Film vor. Das schöne an der heutigen Zeit ist, das jeder sich seinen Film gestalten kann.

Die einzige Vorraussetzung dafür ist die Bereitschaft zum Arbeiten. Mal ist es Schule, mal ist es die Ausbildung, mal ist es der eigene Körper. Es gibt soviel zu lernen, es gibt noch mehr Möglichkeiten zu lernen und dies durch Arbeiten durch Bereitschaft – sich auch qäulen zu wollen – in die Tat umzusetzen.

In der Politik fehlte mir das notwendige Glück, doch im Kleingartenwesen wird mein Engagement belohnt

Seidener Faden

In den letzten Tagen gab es bei mir ein ständiges Auf und Ab, eigentlich war es nur Abwärts mit kurzen Erholungsphasen. Es war nicht tragisch, aber es kostete Kraft. Inzwischen scheint sich wieder alles zu normalisieren.

Angefangen hatte alles mit dem Abmahnanwalt, und ging mit dem Verein weiter.  Dort wurde es so schlimm, das der Gedanke ans Aufhören immer stärker wurde. Obwohl in mir ein Kämpfer steckt – ich war kurz davor – mein Amt nieder zu legen. Vielleicht wäre es aus rein ärztlicher Sicht auch das Beste. Denn die Kopfschmerzen hatten es diesmal in sich. Nicht das sie besonders hart oder stark waren, sie befanden sich direkt unter meiner Plastikplatte.

Das führte auch dazu das ich praktisch zu nichts in der Lage war. Arbeiten und konzentriertes Denken war nahezu unmöglich.  In dieser Situation half nur eines. Leerlauf!

abreissen

Es ist eben so,  mein Leben ist ein Tanz auf dem Drahtseil. Mal ist es Stark und fest und dann gibt es Zeiten da ist es fast wie ein Seidenfaden. Die letzten Tage waren eher wie ein Seidenfaden.  Die Situation ist bei mir nun mal so und damit muß ich zurechtkommen. Risiko ist gut und kann auch belebend wirken. Zuviel davon kann aber schädlich sein. In den letzten Tagen spürte ich ganz deutlich das ich mich am Scheideweg befand.

Es ist noch gerade einmal gut gegangen. Allerdings ist mir mein Glück bewusst geworden. Das  darf nicht von mir aufs Spiel gesetzt werden. Irgendwann reißt der Faden und dann ist es vorbei! Im Gegensatz zu „Gesunden“ Menschen sind meine Chancen zur Regeneration bei Kopfproblemen begrenzt. Es gibt wahrscheinlich  keine 2. Chance für mich und deswegen muß ich mich vorsichtig verhalten, zumindest auf das Klingeln meiner Alarmglocken – sofort reagieren.

Vielleicht kann man in mir ja wirklich einen Hoffnungsschimmer für ein langes Leben nach einer Gehirn OP sehen. Zumindest ist es meine Pflicht alles dafür zu tun, um diesen Schimmer lange aufrecht erhalten zu können. Dafür müssen von mir jedoch ein paar Spielregeln eingehalten werden.