Archiv für den Monat: November 2015

Gedächtnistraining Teil 2

Da bei mir fünf Gehirnoperationen  erfolgt sind und dementsprechend Spuren am Gehirn hinterlassen haben, ist es für mich extrem wichtig, ständig im Training zu bleiben. Der Teil des Gehirns der nur noch brach liegt, ist so wie verbrannte Erde und somit unbrauchbar geworden ist, der muß an anderer Stelle des Gehirns immer wieder aufgefrischt werden. Zum Glück ist das menschliche Gehirn so aufgebaut das wir nur 10 bis 20 % Prozent davon nutzen. Den Rest kann mann als Ausweichfläche ansehen. Die Aktivierung dieser Flächen gelingt aber nur mit täglicher Arbeit. Auch nach über48 Jahren ist es so wie am ersten Tag. Einzig das Niveau ist gestiegen.

Für einen unbeeinträchtigten Menschen mag es seltsam vorkommen, wenn ich von geistigen Leerlauf oder Erholungspausen spreche obwohl ich keine körperlichen Anstrengungen hinter mir habe.

Dieses ständige Gedächtnistraining kostet an manchen Tagen ziemlich viel Kraft und  führt dazu das ich mich schlapp und überansprucht fühle. Dann sind Pausen für mich unumgänglich.

Genau hier beginnt mein Teufelskreis. Pause tut mir gut, Pause ist schlecht für mich. Ein Tag oder sogar einige Tage Stillstand – ich merke es sofort. Es ist fast so als ob sich mein Gehirn auch die leichten Wege sucht und auf der rechten, größtenteils defekten Gehirnhälfte verweilen will.  Es dauert dann wieder eine gewisse Zeit bis alles von mir wieder richtig ist. Das betrifft nicht alles, zum Glück nur spezielle Dinge. Das meiste läuft bei mir problemlos, aber bei speziellen Fragen die mein Gedächtnis in Anspruch nehmen, muß ich passen wenn das Training von mir vernachlässigt wurde. Darum wird jede Gelegenheit von mir genutzt um das Gedächtnis zu trainieren.

Gedächtnistraining Teil 1

Täglich versuche ich mein Gehirn auf unterschiedlichste Art und Weise fit zu halten. Solitaire und inzwischen wieder Schach sind meine Spiele am PC. Aber nicht nur am Computer findet mein tägliches Training statt, vor allen beim Musik hören. Entweder fällt es mir schon nach wenigen Sekunden ein, von wem der Song ist und wie er heißt. Oder es verhält sich so wie Heute morgen.

Relativ schnell war mir klar das Self controll gespielt wurde. Aber welcher Interpret, in dem Fall konnte es nur eine Frau sein. Nur welche? Eine Stunde später, kurz bevor ich nachsehen wollte hatte ich sie. Laura Brannigann.  Jetzt bin ich zufrieden, es hat wieder einmal geklappt.

Warum ist es für mich so wichtig immer frisch zu sein?

Merktechniken helfen bereits in jungen Jahren, die geistige Leistungsfähigkeit zu erhalten. Regelmäßiges Gedächtnistraining hält die grauen Zellen fit und schützt vor dem Vergessen.

Ein untrainiertes Gedächtnis ist wie ein Schweizer Käse. Damit die Löcher nicht zu Fallgruben werden, empfehlen Gedächtnistrainer tägliche Neuronenklimmzüge. Zu Recht, erwiesen jüngste Studien an Ratten. Wurden die Nager in einem anregungsarmen Milieu gehalten, starben die Tiere vor der Zeit. Verblödet.

Anders die Kulis der Spezies: Um an ihr Futter zu gelangen, mussten sie Denksportaufgaben und körperliche Geschicklichkeitsübungen absolvieren. Sie ahnen es schon: Diese wurden durchschnittlich anderthalbmal so alt wie ihre untrainierten Kumpels und nur bei ihnen gab es Methusalems. Das Gleiche gilt für die Menschen: Geistig Trainierte leben länger.

Konzentrations- und Gedächtnisübungen sind optimale Hanteln für die grauen Zellen. Sie trainieren
– sich besser zu konzentrieren
– sich Namen und Gesichter besser einzuprägen
– Ihren Fremdwort- und Zitatenschatz zu erweitern
– Ihre beiden Gehirnhälften zu synchronisieren.

Als Folge verbessert sich die Gedächtnisleistung.

http://www.focus.de/wissen/mensch/gedaechtnistrainer/gedaechtnistraining/jogging-fuer-das-gehirn_aid_8470.html

Teil 2 erfolgt morgen

full speed

Das Fahrradfahren bedeutete heute für mich Glück. In letzter Zeit ist mein Fahren eher verhalten. Mein Schwerpunkt liegt auf risikoarmes Fahren.  Meine normale Fahrweise kann man als flott bezeichnen. Schnell und sehr schnell wären die Steigerungen. Speed hört sich nicht ganz so schlimm an für mich. Heute morgen war sogar Full Speed angesagt, obwohl es phasenweise glatt gewesen ist.

Nicht einfach für ein paar Meter, sondern konsequent über eine längere Distanz. Grund dafür war aufkommender Regen.   Es war nicht leicht mein Tempo beizubehalten. Vor 10 – 20 Jahren wäre es eine Kleinigkeit gewesen, allerdings für 1,5 Kilometer das war eine Herausforderung.

Mir ist es gelungen, und das ruft Glückgefühle in mir hervor

Kommentare

Egal wer sich für diese Seite registriert hat, in den letzten Monaten habe ich es versäumt sie zu genehmigen oder zu löschen. Heute war es mal wieder soweit.  Es wurde gelöscht oder genehmigt von mir. Von fast 300 Kommentaren sind nur fünf über geblieben die sich als seriös erwiesen. Es waren einige verständliche dabei, aber leider passten 298 Kommentare in die Rubrik Spam. Um Vorsorge zu betreiben habe ich ein Programm zur Erkennung von Spams instaliert.

Es war eine Menge Arbeit. Aber wenn man etwas haben will, muß man auch etwas dafür tun.

Wunsch – Tage

Dieses Wort ist von mir gerade erfunden worden, spiegelt aber den Zustand der letzten Woche wieder. Das es nicht Perfekt lief, lag an der deftigen Niederlage von Werder. So ist das nun einmal im Leben. Perfektion ist selten möglich.

Über zwei Jahre hat es gedauert, bis eine Vorstandssitzung im Kleingartenverein für mich so verlief, wie ich es mir vorstelle. Mittwoch war es so. Aus meiner Sicht gab es trotz schwieriger Thematik, kaum etwas auszusetzen.  Freitag machte das Einkaufen wieder Spass, nachdem in der letzten Woche genau das Gegenteil der Fall war. Der Geburtstag meiner Frau verlief von Anfang bis Ende fast optimal und Gestern war unser Besuch im Zirkus, eine wahre Freude.

Doch schon Heute könnten Gewitterwolken heran nahen. Deshalb besteht ist bei mir nur verhaltene Freude, denn diese Wunschtage können jederzeit enden.

Ein Obelisk

Es ist wirklich schwierig. Wie soll man nach den Geschehnissen der letzten Tage zur Normalität übergehen?

Hilke Maunder hat den Place de la Concorde u.a. so beschrieben

Wahrzeichen des Platzes ist das älteste Denkmal von Paris: der 3000 Jahre alte, 23 m hohe Obelisk von Luxor, den der ägyptische Vizekönig Muhammed Ali 1833 Frankreich geschenkt hatte – 1836 wurde er an der Place de la Concorde aufgestellt. Seit 1998 hat er eine neue Spitze: ein 3,6 m hohes Pyramidion aus Bronze.

Alles genau nachzulesen unter http://www.schwarzaufweiss.de/
hplace de la concorde

Für mich hat dieses Foto eine gewisse Symbolik. Es steht für Beständigkeit bzw. Überleben , wie der Obelisk. Und für Lebensfreude, wie das Riesenrad. Genau das sollten sich die Franzosen und auch alle anderen nicht nehmen lassen.

Was im Großen gilt sollte auch im kleinen, bei jeden einzelnen Menschen möglich sein. Auch wenn einen nach diversen gesundheitlichen Rückschlägen nicht immer danach zumute ist. Es ist immer lohnenswert den Kampf für die eigene Gesundheit aufzunehmen. Wenn man dann dieses Gefühl der Sicherheit der Stärke hat, dann fühlt man sich auch gerne mal wie ein Obelisk. Dann wirft  einen nichts mehr um.

Unverhofftes Glück

Heute Morgen war das Glück auf meiner Seite, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Seit Gestern nachmittag hatte es geregnet, in der Nacht kam noch Sturm dazu.  Daran hatte sich auch nichts geändert, als wir um 7.00 Uhr aufgestanden sind. Doch gut eine Stunde später entspannte sich alles und so konnte ich gegen 8.30 Uhr problemlos mit dem Rad zur Arbeit fahren. Es war einfach nur starker Wind, trocken und kein Sturm.

Noch besser kam es Gestern Abend für mich.  Bei der Suche nach Paris Bildern war ich auf eine Seite aufmerksam geworden und hatte die Verfasserin dieser Seite angeschrieben und um Erlaubnis für die Veröffentlichung diverser Parisbilder gefragt. Anders wie bei meinen bisherigen Anfragen, kam diesmal eine Antwort die zudem noch POSITIV war. Das war für mich Glück.

arc de triomphe (pressefoto)

http://www.schwarzaufweiss.de/

steht nun bei mir ganz oben bei meinen bevorzugten Seiten.  Was den Regen betrifft, hoffe ich jedesmal auf trockenes Wetter für mich, was manchmal auch gut geht. Was aber die Erlaubnis zur Veröffentlichung von Bildern betrifft, da half nur noch mein Wille zum „Positiv Denken“ Umsomehr freut es mich, das es noch Menschen gibt, die bereit sind diese Seite zu unterstützen.

Es hat sich wieder einmal gelohnt, das positive Denken beizubehalten.

Bilderstress

Es stört mich schon, das meine Artikel inzwischen fast Bilderlos sind. Da aus mir kein Fotograf wird, werden die meisten Berichte leider ohne Bild bleiben. Es sei denn das irgendjemand mal meine Anfrage nach einer Genehmigung für eine Bildveröffentlichung beantwortet.

Paris

Im Augenblick herrscht auf der ganzen Welt Betroffenheit, nach den fürchterlichen Anschlägen von Paris. Diejenigen die dahinter stecken sind für mich nicht eine Erwähnung wert, denn darauf warten sie nur. Stattdessen sollen Motive von Paris von mir aufgeführt werden.  Fotos, die belegen das es sich um eine Stadt mit Vergangenheit handelt. Eine Stadt die sich nie beugen wird

NotreDame_2

Jeder der einmal eine Verletzung hatte oder sogar zu einer Behinderung durch einen Unfall gekommen ist, hat sich im ersten Moment ohnmächtig gefühlt. Im nächsten Moment ist aber hoffentlich bei den meisten der Kampfgeist geweckt worden.