Archiv für den Monat: Februar 2016

Mutig und erfolglos?

Mein Mut,  mein Optimismus, waren leider nicht von Erfolg gekrönt am Wochenende. Werder hat wie Absteiger gespielt und nicht gewonnen.  Wünsche können nicht jedesmal wahr werden, so überzeugt man auch von einer Sache sein mag, nicht immer stellt sich der Erfolg ein.

Das einzige was in solchen Fällen hilft, ist den Mut, den Optimismus nicht verlieren und weiter arbeiten. Etwas mehr als vorher den Glauben an den Erfolg vergrößern und sich noch mehr Mühe geben, sich einfach für sein Ziel, quälen.

 

Teilgewinnrealisierung

Der obige Begriff ist aus dem Wirtschaftswissenschaftlichen Bereich. Dort ist er hauptsäch in Verbindung mit Steuerrecht zu finden.

teilgewinn

Im Augenblick ist mein Verein, Werder Bremen, ziemlich erfolglos. Dort ist im Augenblick alles Negativ. Die meisten, die sich zu Werder äußern, wirken auch hoffnungslos und verzweifelt, sie sehen für die Zukunft im allgemeinen Schwarz.

Demonstrativ versuche ich genau entgegen gesetzt zu denken. Positiv. Nun ist es so das innerhalb einer Woche drei Spiele bevorstehen. Prompt ist mein kühner Tipp – drei Siege. So kam gleich jemand aus dem Fachbereich auf den Vergleich mit der Teilgewinnrealisierung. Mit jeden Sieg läßt sich mein Wunsch etwas mehr realisieren.

Ich glaube fest an den Erfolg

Glückspilz

GlückspilzEs ist wieder mal Montag. Eigentlich mein Tag an dem Grübeln oder mißmutiges angesagt ist. Es gibt Heute auch noch einiges für mich zu tun was viel Energie erfordert und wahrscheinlich Ärger bedeutet, und wie sieht mein Innenleben heute aus?

Genau das Gegenteil ist der Fall. Mir fiel Heute morgen mein Vorsatz von letzter Woche ein und siehe da – es hat geklappt! Selbst wenn mich Negatives erreichen sollte, meine Stimmung ist Gut. Ja, mir geht es so das ich frohgelaunt durch den Tag gehe und mich nichts erschüttern kann. Vielleicht ist es das Gefühl vom Wochenende das sich immer noch hält.

Gesund und zufrieden – das sind die beiden Worte die mir immer wieder durch den Kopf gehen. Mir kam aufgrund eines Berichtes im Fernsehen mal wieder in den Sinn das mein Gesundheitszustand  mehr als ungewöhnlich ist. Genau genommen fühle ich mich als ein durch die Gegend laufender Glückspilz.

Fußball 5/16 – 7/16

Gestern hat es mich mal wieder erwischt. Ein kleiner Sturz! Es hört sich dramatisch an, ist aber vollkommen harmlos. Es ging vor ein paar Wochen los mit dieser unglücklichen Serie. Erst flogen mir die Bälle um den Kopf, vor 14 Tagen erwischte es die Finger meiner linken Hand, letzte Woche noch einmal und diese Woche ein sauberer „Freiflug“

Diesmal war es das absolute Gegenteil zu 2013. Mir ist nichts passiert, es ist an allen drei Abenden gut gegangen. Damals war meine körperliche Konstituation mangelhaft. Zuviel Gewicht führte zu einer geistigen Trägheit bei mir. Das sieht heute besser aus.

Etliche Kilo weniger und ausgeruht, führt dazu das es leichter ist für mich gewisse Situationen unbeschadet zu überstehen. Das gleiche gilt übrigens auch für meine Mitstreiter. Sie sind so austrainiert das sie Stürze und hart geschossene Bälle problemlos bewältigen zu können.

Vorstandssitzung

Vorstandssitzung-gartenFür mich drehte sich Gestern alles um meine monatliche Vorstandssitzung. Es ist jedesmal das gleiche. Mir ist klar, das sie nicht so schlimm sind wie es damals in der Politik war, aber immer wieder baut sich bei mir ein Gefühl des Unwohlseins auf. Und dann ist es oft so wie Gestern. Freundlich und intensiv. Der Umgangston ist weder rauh noch böse – alle sind auf die Thematik Gartenverein konzentriert und nach gut 2 Stunden ist Feierabend.

Meine Maßnahme die Sitzungen auf maximal 2 Stunden zu begrenzen wurde inzwischen von allen freudig angenommen.  Meine Sorgen waren wieder einmal völlig überflüssig. Es hat mir aber auch gezeigt das es besser ist, konzentriert in eine Sitzung zu gehen, als mit einer zu lockeren unvorbereiteten Einstellung.

Es gab keine gesundheitlichen Probleme, wie Anfall oder starke Kopfschmerzen, es war einfach nur intensive Arbeit gewesen.

Antizyklisch

Unzuverlässig trifft auf mich nicht zu. Vielleicht etwas chaotisch – das könnte schon eher der Fall sein. Anlass für den heutigen Beitrag ist die Kurzfassung von Gestern.

artikel

Den ganzen Tag bestand die Absicht bei mir einen Artikel, am Abend,  zu schreiben.  Als es dann soweit war, habe ich ihn vergessen. Es war keine Absicht oder Bequemlichkeit, meine Gedanken waren wo anders und dann war  bei mir nur Leere.

Meine gleich folgende These ist  an diejenigen gerichtet, die den Umgang mit Behinderten, speziell mit Kopfverletzungen, noch nicht gewohnt sind oder sogar Schwierigkeiten haben. Nicht mit dem Menschen sondern vielmehr mit dem Verständnis ihnen gegenüber.

Generell sind Behinderte bemüht ihre Leistung zu bringen. Leistungen die oft viel Kraftaufwand erfordern.  Sie verrichten ihre Arbeiten zuverlässig und gut. Ein Handicap besteht jedoch für sie. Am Ende des Tages spätestens am Ende der Woche sind ihre Kräfte aufgebraucht.  Das kann dazu führen, das abends mehr Unkonzentriertheiten als morgens vorhanden sind. Ein weiterer Grund besteht darin das man sich früh am Tage sehr viel vornimmt in der Hoffnung möglichst viel davon bewältigen zu können.

antizyklisch

Das bei mir alles gegen den Trend oder den normalen Verhaltensmustern verläuft, also neudeutsch – antizyklisch-  ist für mich nicht immer nachvollziehbar. Dafür freut es mich umso mehr das meine Belastbarkeit oft so hoch ist. Doch ausgerechnet dann wenn es am wenigsten passt, dann gibt es zwischen mir und anderen Kopf-verletzten keinen Unterschied. Das einzige was dann hilft ist Pause, Schlaf, Entspannung. Mit zunehmenden Alter kommt das zwar immer öfter vor, aber das ist wahrscheinlich normal.

 

Schonungslos

Heute morgen war es, nach dem Schneefall vom Wochenende, extrem glatt und rutschig. So früh am Montag schon auf 100% zu sein, kommt zum Glück nicht immer vor.  Die Rückfahrt war etwas entspannter.

Aus unerklärlichen Grund ging mir mein Blog durch den Kopf. Dabei stellte ich fest, das er für Betroffene Menschen die ihn unmittelbar nach ihrer Erkrankung lesen, doch nur bedingt geeignet ist. Der     Umgang mit meiner Gesundheit erfolgt oft schonungslos. Träumereien oder Angst vor der Realität kommt selten vor.

Aber wie ist das bei jemanden, der sich mit seinen Handicap noch arrangieren muß? Kann er den schonungslosen Ausblick auf seine Krankheit und deren Folgen verkraften? Wahrscheinlich ist es 50:50. Eine Hälfte gehört zu denen die ihr neues Leben schneller realisieren.  Für die andere Hälfte möchte ich mich entschuldigen.

Vielleicht hat meine schonungslose Art und Weise aber auch dazu geführt das einige eingesehen haben, das ihr altes Leben nicht wieder zurück kommt und das es besser ist sich der Realität zu stellen um dann hoffnungsvoll in die Zukunft starten zu können.

Kompromisse

fahrrad

Es war alles andere als leicht dieses Fahrradschloß zu finden. Aber nach einigen Hin und Her und etlichen Kompromissen habe ich es gekauft. Die Schwierigkeit bestand darin, das es leicht zu schließen sein sollte, einen stabilen Schlüssel und eine bestimmte Länge haben sollte. Der Preis sollte dazu akzeptabel sein.

Am Ende ist ein Schloß der Sicherheitstufe 9 geworden. Anstatt, wie gewohnt, 110 cm Länge, beträgt es jetzt nur 85 cm.

Es ist beim Kauf eines Schlosses eben wie im Leben. Ohne Kompromisse kommt man nicht weiter

Manchmal

Manchmal fällt es mir schwer etwas für den Blog zu schreiben. Daann stellt sich mir die Frage des „Warum?“ Warum gibt es den  Blog, wofür steht er, wen soll er ereichen, wer profitiert davon? Welchen Vorteil hat er für mich? Lauter Fragen die nicht so leicht zu beantworten sind. Diesmal sollen die Fragen nicht in meinen Innern sondern öffentlich beantwortet werden

Warum es den Blog gibt, ist schon mehrfach von mir aufgeführt worden, er soll helfen Menschen zu motivieren und ihnen zeigen das sie mit ihren Handicap nicht alleine sind. Ursprünglich war er nur für Menschen mit Kopfverletzungen gedacht, dann erschien es mir ratsam alle Behinderten Menschen mit einzubeziehen um den Blog dann auch für gesunde zu schreiben um ihnen ein Gefühl zu vermitteln, wie Behinderte denken und fühlen, was sie bewegt.

Damit habe ich dann fast alle Fragen beantwortet, nur wer profitiert davon, die Frage stellt sich immer wieder für mich.  Auf den ersten Blick ist der Blog kein Gewinn für mich, dann kommt meine Feststellung über eine gewisse Portion Naivität von mir um in einen Träumer über zu gehen. Doch genau dort ändert sich mit einenmal alles.

Unsere heutige Gesellschaft ist von Egoismus geprägt, und wundert sich über die vielen Schwachen, die Hilfe benötigen. Hier beginnt mein Denken in die richtige Bahn zu geraten. Warum nicht an das Gute glauben?

„Denke daran – du hattest einmaliges Glück, du kannst froh sein das es dich noch gibt.  Du bist eigentlich in der Pflicht anderen Menschen zu zeigen das man auch als Behinderter ein erteignisreiches Leben führen kann.“

Dann kommen Zweifel in mir auf ob der Blog so richtig geschrieben ist.

„Denk daran, du willst den Menschen zeigen wie ihr Leben aussehen kann, du willst sie nicht belügen, du willst sie nicht auf eine falsche Fährte führen, du willst ihnen helfen, die Freude am Leben zu vermitteln. Dazu gehört dann alles.“

Eigentlich ist mir dann klar das es nur ein weitermachen geben kann. Deswegen kommt noch ein Nachsatz der für eine Weile hält.

„Stell dich nicht so an, dir geht es gut, man hat dir geholfen, sei bereit es auch für andere zu tun“, dann kommt noch ein entscheidender Satz zum Schluss in meinen Gedanken.

„Auch wenn du von vielen belächelt wirst und etliche dich dann auch nicht mehr für ernst nehmen, diejenigen die dich und den Blog verstehen, die in der Lage sind richtig  zu denken. Das sind die Leute die für dich interessant sind. Alle anderen sind es nicht wert das du über sie nachdenkst. Sie sind einfach arm dran, sie werden immer nur Teile des Lebens sehen, sie werden nie das Ganze sehen“