Montagmorgen

Im Augenblick verläuft fast jeder Montag Morgen nach dem gleichen Muster. Der Wecker klingelt um kurz vor sieben und meine einzigen Gedanken sind: Liegen bleiben und weiter schlafen – das wäre schön.  Als Rentner wäre das kein Problem.

Dieses Gefühl bleibt den ganzen Montag Vormittag.  Anfangs erschien es mir wie ein Spaß oder ein kleiner Teufel der mich zum Rentendasein bewegen wollte. Inzwischen ist es schon normalität geworden.  Am Mittwoch ist es schon besser und am Donnerstag ist dieses Denken ganz verschwunden. Aber der Montag bleibt.  Doch so langsam fängt es an mich zu stören. Deswegen habe ich Heute versucht dagegen zu steuern.

„Sei froh das du aufstehen kannst, sei froh das du einen Job hast hast, sei froh das du nicht früher aufstehen mußt.“

Solche und ähnliche Gedanken gingen mir minutenlang durch den Kopf. Nachdem mir  so langsam bewußt wurde, was für ein Glückspilz ich bin, fiel mir das aufstehen doch leichter.

Diese Maßnahme wird von mir solange angewandt bis mir das aufstehen am Montagmorgen leichter fällt.  Mit dieser Art des positiven Denkens ist eine gute Möglichkeit um negativen Gedanken entgegen zu steuern.  Mir ist es bisher oft gelungen, warum nicht auch am Montagmorgen erfolgreich sein?

Autor: Leander

Ich bin 52 Jahre.Lebe in Bremen und arbeite an der Uni Bremen. Seid 1983 bin ich verheiratet. Eigentlich ist alles ganz normal bei mir Aber dadurch das ich Schwerbehindert bin ist es nicht mehr ganz so normal. Meine Freizeit Aktivitäten sind Politik, Fußball, Sport und natürlich Computer bzw. Internet Dazu kommt unser Kleingarten Ich handel nach dem Motto: Genieße jeden Tag

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