Manchmal

Manchmal fällt es mir schwer etwas für den Blog zu schreiben. Daann stellt sich mir die Frage des „Warum?“ Warum gibt es den  Blog, wofür steht er, wen soll er ereichen, wer profitiert davon? Welchen Vorteil hat er für mich? Lauter Fragen die nicht so leicht zu beantworten sind. Diesmal sollen die Fragen nicht in meinen Innern sondern öffentlich beantwortet werden

Warum es den Blog gibt, ist schon mehrfach von mir aufgeführt worden, er soll helfen Menschen zu motivieren und ihnen zeigen das sie mit ihren Handicap nicht alleine sind. Ursprünglich war er nur für Menschen mit Kopfverletzungen gedacht, dann erschien es mir ratsam alle Behinderten Menschen mit einzubeziehen um den Blog dann auch für gesunde zu schreiben um ihnen ein Gefühl zu vermitteln, wie Behinderte denken und fühlen, was sie bewegt.

Damit habe ich dann fast alle Fragen beantwortet, nur wer profitiert davon, die Frage stellt sich immer wieder für mich.  Auf den ersten Blick ist der Blog kein Gewinn für mich, dann kommt meine Feststellung über eine gewisse Portion Naivität von mir um in einen Träumer über zu gehen. Doch genau dort ändert sich mit einenmal alles.

Unsere heutige Gesellschaft ist von Egoismus geprägt, und wundert sich über die vielen Schwachen, die Hilfe benötigen. Hier beginnt mein Denken in die richtige Bahn zu geraten. Warum nicht an das Gute glauben?

„Denke daran – du hattest einmaliges Glück, du kannst froh sein das es dich noch gibt.  Du bist eigentlich in der Pflicht anderen Menschen zu zeigen das man auch als Behinderter ein erteignisreiches Leben führen kann.“

Dann kommen Zweifel in mir auf ob der Blog so richtig geschrieben ist.

„Denk daran, du willst den Menschen zeigen wie ihr Leben aussehen kann, du willst sie nicht belügen, du willst sie nicht auf eine falsche Fährte führen, du willst ihnen helfen, die Freude am Leben zu vermitteln. Dazu gehört dann alles.“

Eigentlich ist mir dann klar das es nur ein weitermachen geben kann. Deswegen kommt noch ein Nachsatz der für eine Weile hält.

„Stell dich nicht so an, dir geht es gut, man hat dir geholfen, sei bereit es auch für andere zu tun“, dann kommt noch ein entscheidender Satz zum Schluss in meinen Gedanken.

„Auch wenn du von vielen belächelt wirst und etliche dich dann auch nicht mehr für ernst nehmen, diejenigen die dich und den Blog verstehen, die in der Lage sind richtig  zu denken. Das sind die Leute die für dich interessant sind. Alle anderen sind es nicht wert das du über sie nachdenkst. Sie sind einfach arm dran, sie werden immer nur Teile des Lebens sehen, sie werden nie das Ganze sehen“

Autor: Leander

Ich bin 52 Jahre.Lebe in Bremen und arbeite an der Uni Bremen. Seid 1983 bin ich verheiratet. Eigentlich ist alles ganz normal bei mir Aber dadurch das ich Schwerbehindert bin ist es nicht mehr ganz so normal. Meine Freizeit Aktivitäten sind Politik, Fußball, Sport und natürlich Computer bzw. Internet Dazu kommt unser Kleingarten Ich handel nach dem Motto: Genieße jeden Tag

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