Schonungslos

Heute morgen war es, nach dem Schneefall vom Wochenende, extrem glatt und rutschig. So früh am Montag schon auf 100% zu sein, kommt zum Glück nicht immer vor.  Die Rückfahrt war etwas entspannter.

Aus unerklärlichen Grund ging mir mein Blog durch den Kopf. Dabei stellte ich fest, das er für Betroffene Menschen die ihn unmittelbar nach ihrer Erkrankung lesen, doch nur bedingt geeignet ist. Der     Umgang mit meiner Gesundheit erfolgt oft schonungslos. Träumereien oder Angst vor der Realität kommt selten vor.

Aber wie ist das bei jemanden, der sich mit seinen Handicap noch arrangieren muß? Kann er den schonungslosen Ausblick auf seine Krankheit und deren Folgen verkraften? Wahrscheinlich ist es 50:50. Eine Hälfte gehört zu denen die ihr neues Leben schneller realisieren.  Für die andere Hälfte möchte ich mich entschuldigen.

Vielleicht hat meine schonungslose Art und Weise aber auch dazu geführt das einige eingesehen haben, das ihr altes Leben nicht wieder zurück kommt und das es besser ist sich der Realität zu stellen um dann hoffnungsvoll in die Zukunft starten zu können.

Autor: Leander

Ich bin 52 Jahre.Lebe in Bremen und arbeite an der Uni Bremen. Seid 1983 bin ich verheiratet. Eigentlich ist alles ganz normal bei mir Aber dadurch das ich Schwerbehindert bin ist es nicht mehr ganz so normal. Meine Freizeit Aktivitäten sind Politik, Fußball, Sport und natürlich Computer bzw. Internet Dazu kommt unser Kleingarten Ich handel nach dem Motto: Genieße jeden Tag

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