Archiv für den Monat: April 2016

Fußball 13/16

Meine ersten Tore in diesen Jahr sind von mir geschossen worden und diesmal war meine Laufleistung das absolute Gegenteil zu letzter Woche.  So zumindest kann man meine Leistung am besten beschreiben. Vor 8 Tagen gab es nur den Gedanken ans aufhören weil ich dem Spiel nicht mehr gewachsen zu sein schien, diesmal konnte ich beruhigt in die Zukunft blicken.

Ungefähr nach 60 Minuten ergab sich für eine Situation über die ich noch Heute schmunzeln kann. Ein Gegenspieler trat mir im Kampf um den Ball mit einen Stollen auf den rechten Fuß, daraufhin verlor ich die Balance und konnte mich nur noch mit Hilfe dadurch aufrechthalten weil ich ihn geklammert habe. Spätestens seit dem Moment ist mir klar warum Schiedsrichter so unterschiedlich pfeifen.

Gut ein Drittel aller Schiedsrichter würden den Trit auf meinen Fuß pfeifen, ein weiteres Drittel würde mein Klammern pfeifen und der Rest würde weiterspielen lassen. Für mich war das eindeutig weiter spielen. Erst am nächsten Morgen als ich eine kleine Wunde in meinen Fuß schmerzhaft spürte, kamen mir Bedenken, ob es wirklich kein Foul war?

Doch so ist es eben bei mir, in Zweikämpfen mit Körperkontakt verliere ich sehr schnell die Balance und kann mich dann nicht immer halten. Es gibt für mich keinen Grund zur Beschwerde denn das gehört zum Fußball dazu. Wer also aus meiner gegnerischen Mannschaft ein Erfolgserlebnis braucht, der ist immer an meiner Seite, den er gewinnt fast immer. Leichter kann man nicht Erfolgserlebnisse sammeln. Allerdings jeder ist mal unkonzentriert – das ist dann mein Augenblick.

Mini-Hollywood

Für alle die in der Region Almeria Urlaub machen, sollte ein Ausflug nach „ Mini Hollywood“ zu überlegen sein.  Bei uns war es auch nicht anders. Nach der Granada Tagesfahrt hatten wir diese Tour zur Filmstadt gewählt.  Es war zwar nur eine halbtägige Fahrt aber die war beeindruckend.Mini_Hollywood

Gleich nach der Ankunft fühlt man sich in die Zeit des Wilden Westen versetzt. Der Park bietet außer den „Saloon-Girls“, auch eine einzigartige Stuntshow mit Cowboys. Auf dem Gelände und Umgebung wurden zahlreiche Western gedreht, die jedem heute noch ein Begriff sein sollten:  „Spiel mir das Lied vom Tod“, „Für eine Handvoll Dollar“, fast alle Italo Western wurden hier gedreht sowie einige Karl May Verfilmungen, usw. Es war ein bewegendes Gefühl mitten in dieser sagen umwobenen Filmgeschichte zu stehen.

Mini-Hollywood-2

Wie im Hotel und auch in Granada, hier war es nicht anders. Außer mir gab es keinen der Behindert war. Inzwischen hatte ich mich daran gewöhnt, was aber nicht heißt das es mir gefiel.  Teilweise kam ich mir vor wie ein außerirdisches Wesen, so zumindest hat mich oft angesehen. „Wo blieben denn die 10 % aller Menschen, die mit einen Handicap versehen sind? Keine Rollstuhlfahrer, keine Gehbehinderten, keine Schwerbehinderten.

Es schien fast so als ob sie Angst hätten sich hinaus zu trauen, Angst vor der Öffentlichkeit hätten.  Irgendwann war es mir egal. Wenn ich der einzige mit Handicap im Hotel war und auch auf unseren Fahrten, dann war es eben so.

Ich bin nicht bereit, nur weil ich schwerbehindert bin, auf die Schönheiten des Lebens zu verzichten. Für mich zählt nur eines. Soviel und so gut es geht etwas vom Leben mit zu nehmen. Das was für „Gesunde“ gilt muß auch für mich möglich sein. Gerade deswegen war das herum laufen zwischen Saloon und Pferdekoppel und Sheriff Büro ein Genuß für mich.

Schöner Regen

Gestern Abend war unsere Revision. Mein Gefühl war nicht das beste, ich war auf das schlimmste eingestellt. Doch dann kam alles anders. Es war ein guter Abend.

Bildergebnis für regen

Am späten Nachmittag war das Glück noch auf meiner Seite. Der Weg ins Gartengebiet verlief im Trockenen. Doch der Rückweg abends gegen 21.00 Uhr war genau das Gegenteil.  Es schüttete wie bei einen Wolkenbruch. Doch genau diese Fahrt durch den Dauerregen war wie ein 30 minütiger Genuß für mich.  Dank der richtigen Regenkleidung blieb ich vollkommen trocken.

Was für ein Abend. Es lief alles einwandfrei und dann konnte ich ohne durchnässt zu sein, seelenruhig nach Hause fahren. Nacht und Regen bedeutete erschwerte Fahrverhältnisse, was zu einer Zeitverzögerung von gut 10 Minuten geführt hat.  Denn an einigen Stellen war mein Rad nicht wie gewohnt zu fahren. Die richtige Balance war mehr denn je gefragt und den Lenker richtig im Griff zu haben war auch nicht unbedingt leicht.

Aber mir war von Anfang an bewußt was auf mich zu kommt. Dementsprechend konnte ich mich darauf einstellen und die Strecke gut bewältigen. Ob es mir mit Ärger und Frust im Bauch auch so gut gelungen wäre – schwer zu sagen. Zum Glück war es für mich ein „Schöner Regen“

Wohnen

Nun sind es schon zwei Jahre, die wir in unserer neuen Wohnung leben. Zu Recht könnte man uns so etwas wie ein rastloses Leben vorwerfen, immerhin hatten wir in den letzten 35 Jahren in sieben verschiedenen Wohnungen in unterschiedlichsten Stadtteilen gewohnt.teneverAngefangen hatte alles im 14. Stockwerk. Doch jetzt wir an unseren Ziel angekommen. Für die nächsten 20 Jahre sollte es keinen Grund zum Wechsel geben.  Getreu dem Motto „wer lange sucht – der findet irgendwann das richtige“  ist unser Leben in Bezug auf Wohnungen wohl so  verlaufen.

Wir haben uns nie von meinen Handicap abschrecken lassen.  Wir haben immer nach einer besseren Möglichkeit gesucht in der Hoffnung das es die endgültige Wohnung sei. Eigentlich war es beim letzten Mal schon Perfekt, doch leider im falschen Stockwerk, so blieb uns wieder nur die Suche.

Emmaplatz

Diesmal sind wir in einen Stadtteil geraten, der als unpersönlich und vornehm galt. Doch bisher haben wir nur das Gegenteil erlebt. Freundlich, Höflich, tolerant  – so würde ich die Menschen beschreiben.  Ganz normale Menschen, ein normales Umfeld. Was unsere Wohnung betrifft, haben wir Glück gehabt. Jeder von uns hat ein eigenes Zimmer. Es sind nur 5 Stufen zu bewältigen und somit kein Problem mehr.

Eigentlich habe ich schon alles erwähnt und brauche es deswegen nicht noch einmal. Wie bei allen Dingen die man anfangs euphorisch sieht, stellt man im laufe der Zeit Defizite fest. Doch hier ist es eher das Gegenteil. Immer wieder stellen wir Kleinigkeiten fest die unser Herz erfreuen und uns gleichzeitig zeigen welch Glück wir hatten. Vor allen das es richtig war die Kosten und Mühen in Kauf zu nehmen. Ein Diagramm über unsere Wohnungen würde also eine stetig steigende  Linie haben und uns bestätigen das es richtig war den Weg zu gehen, an dem wir geglaubt haben.

Fußball 12/16

Fast 4 Wochen ist mein letztes Fußballspiel her. Gestern war mein erstes Rasenspiel in diesen Jahr.  Es war nicht gerade leicht. Eine Mischung aus unvermögen, schwacher Leistung und doch Zufriedenheit.

Der Anfang war so,  das in meinen Kopf immer nur ein Satz vorkam

„Hör auf zu spielen! Das ist Dein letzter Einsatz“

Es war eine Qual für mich. Irgendwann kam der Moment, da kam der richtige Gedankengang

„Soll es das gewesen sein? Einfach aufhören? NEIN das kommt gar nicht in Frage, du kämpfst solange bis du wieder richtig laufen kannst, bis du wieder ein Gefühl für den Ball hast, bis du wieder genau weißt wie du bei der Ballannahme stehen mußt, bis du wieder richtig schiessen mußt!“

Es sind noch viele Defizite die behoben werden müssen. Phasenweise schien es mir so als ob ich alles verlernt hätte. Doch in den letzten 5 Minuten klappte die Ballannahme und auch die Körperstellung war besser. Ja, sogar das Laufen ging im Ansatz etwas besser.

Für nächste Woche bin ich hoffnunghsvoll einiges besser machen zu können

Tiefpunkt

So schlimm wie es im Augenblick für mich ist, so nervenaufreibend, so war  es vielleicht vor 20 Jahren einmal, aber Heute und speziell bei den Kleingärtnern ist mir solch ein Stress bisher erspart geblieben. Jeder normale Mensch würde nach den Vorkommnissen die mir passiert sind(aus Rücksicht zu den Betroffenen werde ich keine Details aufführen) seine Funktion niederlegen.

Doch damals kam das für mich nicht in Frage, obwehl es heftiger war, und auch Heute ist das für mich kein Thema. Es wird immer einen Tiefpunkt geben, es kann nicht immer Sonnenschein sein. Wenn sich jedes Paar nach einer Krise trennen würde, jeder seinen Arbeitsplatz kündigen würde, usw. es gibt unzählige Gründe. Allesamt dürfen aber nicht in Aufgabe enden.

Die Definition des Wortes Kämpfen muß auch einmal durchgestanden werden. Man muß in der Lage sein auch mal Kämpfe zu überstehen. Nur dann kann man gestärkt in die Zukunft blicken.

Schafherde

So langsam wird es mir unheimlich. Schon wieder hat mich jemand als „Gutmütiges Schaf“ bezeichnet. Am 2. Oktober letzten Jahres habe ich dazu schon einen Artikel geschrieben.

http://mondre.de/2015/10/02/gutmuetig/

Nun stellt sich für mich die Frage ob eine Schafherde in mir schlummert. Laut Aussage einiger Menschen in meinen Umfeld scheint dies der Fall zu sein. Heute habe ich mich mal im Duden schlau gemacht. Dort wird Gutmütigkeit mit Naivität gleichgesetzt. Zu ersteren stehe ich – aber Naivität ist doch eine Nummer zu stark.

Solange es mir möglich ist, versuche ich zu helfen, für andere da zu sein oder über bestimmte Dinge hinweg zu sehen.  Vielleicht ist in mir eine Schafherde zu Hause, aber besser als ein Teufels Treffen in meinen Innern.  Es ist doch viel besser freundlich zu sein, als ständig grimmig und negativ.

Aber mal sehen – Heute Abend werde ich mal so vorgehen wie in meinen Anfangsjahren bei der SPD.

Gefühl

Es ist immer wieder ein schönes Gefühl wenn es mir nach einer gewissen Phase besser geht, so ist es auch Heute.  Passend dazu scheint auch noch die Sonne. Wenn mit einenmal die Kraft wieder da ist, die geistige Frische wieder da ist und vor allen dieses Gefühl alles machen zu können, sich wieder jeder Aufgabe stellen zu können.

Das ist ein unbeschreiblich gutes Gefühl

Zweikampf

Am Wochenende hat es mich mal wirklich erwischt. Es waren die nervlichen Belastungen der letzten Tage die wohl zu einen intensiveren Anfall geführt haben.  Schlafen war die einzige Medizin. Im Gegensatz zu meinen üblichen Anfällen bin ich diesmal auch richtig erschöpft. Das betrifft natürlich auch die Psyche.

Das einzige was hilft, ist Positives Denken, der Blick nach vorne, die Hoffnung auf den Moment in dem die gewohnte Belastbarkeit wieder erreicht ist. Wahrscheinlich ist es morgen oder Mittwoch der Fall. Auch wenn mein Inneres zu negativen Gedanken neigt, ich versuche zuversichtliche zu bleiben. Es ist der Innere Zweikampf der gerade in mir herrscht. Wie lange er anhält ist schwer zu sagen, das kann nur ein Tag sein, können aber auch schon mal 5 Tage sein.

Am Ende darf es aber immer nur einen geben der sich durchsetzt. Mein positives Denken

Granada

Bei 14 Grad im Winter im Mittelmeer baden, das war ein tolles Gefühl. Der Wechsel in den Pool war aber weitaus angenehmer. Doch unser Urlaub hatte noch mehr zu bieten. So war eine Tagestour nach Sevilla sowie eine Fahrt nach Granada im Programm. Wir entschieden uns für letzteres.alhambra2

Die Alhambra in Granada, war unser Ziel. Bis dahin war mir nur Grenada in der Karibik bekannt. Doch dank einer guten Führung wird mir Grenada ständig im Gedächtnis bleiben.

Die Alhambra  ist eine bedeutende Stadtburg  auf dem Sabikah-Hügel von Granada in Spanien, die als eines der schönsten Beispiele des maurischen Stils der islamischen Kunst gilt. Die Alhambra ist eine der meistbesuchten Touristenattraktionen Europas und seit 1984 Weltkulturerbe. Die Burganlage ist etwa 740 m lang und bis zu 220 m breit.Der Alhambra genannte Baukomplex ist eine für das Mittelalter typische Kombination aus einer befestigten Oberstadt mit einer separat befestigten Zitadelle für den Machthaber. Die Oberstadt beherbergte neben dem Adel und dem Militär auch die höher stehende Bürgerschaft, Kaufleute sowie wichtige Handwerker. Auch die Waffenschmiede befand sich hier.       

Quelle Wikipedia

alhambraAm meisten hat uns das Innere der Anlage, die Paläste mit ihrer filigranen Bauweise fasziniert. Es war eine Führung die sich über den ganzen Tag erstreckte. Am Abend waren wir geschafft aber froh so etwas beeindruckendes gesehen zu haben.