Archiv für den Monat: August 2016

Locker

Nach meiner Bekanntgabe, den Vorsitz für den Gartenverein niederlegen zu wollen, veränderte sich für mich nicht viel, denn diese Funktion wird von mir bis Februar/März weiter ausgeübt. Heute ist mein IG Vorsitz an der Reihe, diese Funktion wird als erstes von mir beendet. Etwas Wehmut wird schon dabei sein, aber im Grunde genommen fällt es mir nicht schwer

Bei mir ist sogar eine gewisse Lockerheit vorhanden. Denn es ist die konsequente Einhaltung eines Plans der zugunsten meiner Gesundheit auch eingehalten wird. Im Augenblick erscheint es mir so wie vor 12  Jahren, als mir einiges an Ämtern zuviel geworden war. Der kleine Unterschied zu damals ist allerdings das es von mir nicht  mehr als notwendiges Übel angesehen wird und die Trennung damals nicht gerade erleichterte. Diesmal ist es ein notwendiger Schritt in eine gesündere Zukunft. Darauf freue ich mich und läßt mich dementsprechend locker mit der Situation umgehen.

Ernte

Diese Woche hat einen entscheidenden Charakter. Morgen werde ich als IG Vorsitzender aufhören, Mittwoch bekommen wir hoffentlich unseren neuen Garten und Samstag wäre der Umzug.  Schwer zu sagen ob alles so reibungslos geht, aber meine Frau hofft und ich glaube daran das alles gut abläuft.

gartenDie letzte Ernte ist eingefahren, der alte Garten ist verkauft, wir sind ihn gut losgeworden an 2 junge Familien. Deswegen wollen wir so schnell wie möglich raus damit unsere Nachfolger ihre Kinder unbeschwert spielen lassen können.

Der einzige Minuspunkt der auf mich zu käme wäre das mein Donnerstagsfußball für mich ausfallen würde. Wenn das die einzige Schwierigkeit wäre in dieser Woche – das wäre optimal

Fußball 18 – 21/16

Es war mutig von mir, vor ein paar Wochen wieder mit dem Spielen an zu fangen. Allerdings war es als Torwart, doch schon eine Woche später zog es mich aufs Feld. Letzte Woche bin ich wieder als Stürmer aktiv gewesen, auch mit Erfolg. Das hat mich ermutigt so weiter zu machen.

Doch Gestern waren im Schatten 34 Grad, dementsprechend waren es in der prallen Sonne, über 40 Grad. Abgesehen davon das wir gar nicht spielen dürften, war es für mich besonders gefährlich.  Diesmal habe ich den Platz im Tor, gegenüber unsere Rücken Kranken, verteidigt.  Mir war Laufen zu gefährlich, das Risiko war mir zu hoch. Noch einmal Stürzen, weil die Belastung für meinen Kopf zu groß ist – nein das sollte mir nicht passieren.

Mir ist mein Leben wertvoller, als ein Stürmer Tor. Beim letzten Mal waren es nur ein paar Sekunden, die ich vollkommen weg war und es sah auch nur nach Stolpern aus, beim nächsten Mal können es mehre Minuten sein und wieder ein Krankenhausaufenthalt oder für absolute Pessimisten – sogar noch schlimmer.

NEIN – da lieber als Torwart spielen.rasi8erklingeDas Fußball spielen ist zwar ein „Ritt auf der Rasierklinge“ für mich, es kann jederzeit etwas passieren. Aber unnötig das Schicksal herausfordern. Das muß nicht sein.

Reißleine

Es ist ein ungewohntes Gefühl das im Augenblick mein ständiger Begleiter ist, die Gesundheit. Das ist Neu für mich, aber es wirkt befreiend. Mit einenmal ist mein Kopf frei für viele andere Dinge. Mein dauerhaftes Projekt „Zimmer aufräumen“ könnte sogar Realität werden.

Das was wirklich neu für mich ist, das ist dieses Gefühl der Freie der unbeschwertheit. Allerdings spüre ich auch wie nahe es am Limit bei war, wie kurz es vor einen aprupten Ende war. Das war absolut richtig und in letzter Sekunde das ich die Reißleine gezogen habe.

ReißleineAuch wenn es sich dramatisch anhört,  diese dramatische Situation war nicht weit von mir entfernt. Ich spüre es im Augenblick fast an jeder Situation, bei jeder Aktivität von mir. Ja es tauchen immer wieder Warnzeichen bei  mir auf, die Sekunden später aber wieder verschwinden. Um es mal etwas anders zu umschreiben, es war fünf vor zwölf für mich.

Jetzt liegt es an mir wieder Ordnung in ein dann möglichst langes Leben zu bekommen.

Umwälzungen

Auch wenn mein Urlaub lang gewesen und manchmal auch erholsam gewesen ist, während der letzten Wochen hat sich mein Leben total verändert. Bei mir ist alles anders, mein Leben hat sich auf den Kopf gestellt. Dabei fing alles harmlos an.

Wir hatten, an meinen ersten Urlaubstag, eine Einladung zu einer Grillfeier bekommen.  Dabei stellte meine Frau fest, das wir in einen Gartengebiet waren, das sich in unmittelbarer Nähe zu unserer Wohnung befand.  Danach war es nur eine Frage der Zeit bis wir genau dort einen neuen Garten haben wollten.

Auch wenn diverse Ämter von mir bekleidet werden, zur Fraktion der „Postenjäger“ kann man mich nicht zählen, denn für mich war sofort klar, das ich all meine Ämter niederlege.

Nun ist bei mir alles Neu, vor allen ungewohnt. Wir wechseln den Garten, verlassen das was wir uns mühevoll aufgebaut haben und fangen ganz von vorne an.  Der grosse Vorteil für uns ist aber das wir innerhalb kürzester Zeit dorthin zu Fuß gelangen können. Das heißt das wir den Garten auch noch in 10 – 20 Jahren bewirtschaften können.

Diesen Umbruch könnten wir in ein paar Jahren wahrscheinlich nicht mehr so leicht bewältigen, in ein paar Jahren haben wir aber einen gepflegten Garten der nur 4 Minuten von Zuhause ist.

Der grosse Nebeneffekt ist, das bei mir zum erstenmal die Gesundheit absolut an 1. Stelle steht.  Mal sehen, wie sich das bemerkbar macht