Komfortzone

Seit Gestern sind meine Tage als Strohwitwer, für dieses Jahr, vorbei. Es waren angenehme Tage. Tage an denen zwar Unordnung in der Wohnung herrschte, aber nie so schlimm gewesen ist, das es allzu schwer war diese zu beseitigen.

Das war früher anders, aber darüber gibt es ja schon genügend Berichte. Diesmal war soviel Ordnung bei mir vorhanden, das ich schon einige Aktivitäten in meinen Tagesablauf einfügen musste um in den letzten Stunden vor der Ankunft meiner Frau, etwas Druck zu verspüren, denn sonst fehlt mir etwas.

sessel

Irgendwann fiel mir auf, das ich mich in einer Komfortzone befinde. Es wird soviel gemacht, was man gar nicht mehr wahrnimmt. Das fängt mit dem Frühstückstisch an und setzt sich dann über Staubsaugen, alles mögliche wieder an seinen angestammten Platz zu stellen fort. Es geht mit dem Geschirr weiter und Wäsche waschen kommt auch noch dazu. Alles auf einmal auf zu zu zählen dauert zu lange.

„Ach ja – das muss ja auch noch gemacht werden – Das bekommst Du ja normalerweise nicht mit. Aber es muss ja gemacht werden“

Diese Sätze waren fast täglicher Standard bei meinen Gedanken. Doch auch diesmal ist mir alles wieder gut gelungen.

Autor: Leander

Ich bin 52 Jahre.Lebe in Bremen und arbeite an der Uni Bremen. Seid 1983 bin ich verheiratet. Eigentlich ist alles ganz normal bei mir Aber dadurch das ich Schwerbehindert bin ist es nicht mehr ganz so normal. Meine Freizeit Aktivitäten sind Politik, Fußball, Sport und natürlich Computer bzw. Internet Dazu kommt unser Kleingarten Ich handel nach dem Motto: Genieße jeden Tag

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