Komfortzone

Seit Gestern sind meine Tage als Strohwitwer, für dieses Jahr, vorbei. Es waren angenehme Tage. Tage an denen zwar Unordnung in der Wohnung herrschte, aber nie so schlimm gewesen ist, das es allzu schwer war diese zu beseitigen.

Das war früher anders, aber darüber gibt es ja schon genügend Berichte. Diesmal war soviel Ordnung bei mir vorhanden, das ich schon einige Aktivitäten in meinen Tagesablauf einfügen musste um in den letzten Stunden vor der Ankunft meiner Frau, etwas Druck zu verspüren, denn sonst fehlt mir etwas.

sessel

Irgendwann fiel mir auf, das ich mich in einer Komfortzone befinde. Es wird soviel gemacht, was man gar nicht mehr wahrnimmt. Das fängt mit dem Frühstückstisch an und setzt sich dann über Staubsaugen, alles mögliche wieder an seinen angestammten Platz zu stellen fort. Es geht mit dem Geschirr weiter und Wäsche waschen kommt auch noch dazu. Alles auf einmal auf zu zu zählen dauert zu lange.

„Ach ja – das muss ja auch noch gemacht werden – Das bekommst Du ja normalerweise nicht mit. Aber es muss ja gemacht werden“

Diese Sätze waren fast täglicher Standard bei meinen Gedanken. Doch auch diesmal ist mir alles wieder gut gelungen.

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