Gedanken 60

The last time

Heute ist es so weit. Meine letzte Gesamtvorstandsitzung des Landesverbandes ist angesagt. Die Reihe der „letzten Male“, der letzten Sitzungen wird weiter fortgesetzt. Es ist jetzt an der Zeit auch mal über meine Zeit als Gartenfunktionär nach zu denken.

Was den Gesamtvorstand betrifft war es eine durchweg positive Erfahrung die ich in den letzten zwei Jahren gesammelt habe, was die IG betrifft war meine Erfahrung nicht anders. Was meinen eigenen Verein betrifft war es eine spannende Erfahrung die ich intensiv durchlebt habe. Fast alle meiner anfänglichen Ziele sind erreicht worden. Sogar meine Ziele die für 2018 angedacht waren sind erreicht worden.

Es gab Vorbehalte gegen mich, es gab genügend kritische Stimmen gegen mich. Im Verein und auch im Vorstand. Es gab Sitzungen die wirklich Kraft gekostet haben, es gab Momente die nicht zum Lachen waren.

Aber all diese negative Aufzählungen hielten sich in Grenzen. Verteilt auf die dreieinhalb Jahre, kann ich soviel positive Erlebnisse dem entgegen stellen, das mein Herz lacht und mit einen Gefühl der Wärme versehen wird. Dieses Engagement das die Kleingärtner an den Tag gelegt haben, war schon beeindruckend. Vieles war ungewohnt für mich, denn hier wurde alles ohne große Anträge zeitnah und mit den betroffenen Personen direkt erledigt.  Einladungen wurden nicht an den Landesverband geschickt, damit dieser sie zentral weiter an die Mitglieder schickt, so wie es in der Politik oft der Fall ist.

kgv10

Wir trafen uns Abends oder am Wochenende und haben die ca. 500 Briefe eingetütet und mit Adressaufkleber versehen, um sie dann zu verschicken, Dabei fiel mir noch die geringste Arbeit zu. Oder wenn wir mit mehren zu Kleingärtnern gegangen sind um etwas zu bemängeln. So manche Abende in kleinen Kreis, werden mir auch angenehm im Gedächtnis bleiben. Selbst für diejenigen die oft kritisiert haben, gibt es einen positiven Platz in meinen Gedankengängen. Sie haben die jeweiligen Punkte nur aus ihrer fachspezifischen Warte gesehen. Sie hatten selten böses im Sinn.

Es ist nicht normal das man nach einer so langen so intensiven Zeit, hauptsächlich Positives über einen 13 köpfigen Vorstand sagen kann. Doch diese Gruppe von Menschen war lernwillig und hat ihre Freizeit für den Gartenverein geopfert. Da jeder eine andere Sichtweise hat musste es natürlich zu kurzfristigen Konflikten kommen. Vor allen deswegen weil mein Schwerpunkt immer erst auf meiner Gesundheit lag sowie meiner Frau, erst dann kam der Gartenverein.

Somit lagen wir nicht immer auf einer Linie. Die einen zu 100%, ohne Rücksicht auf die eigene Gesundheit, dagegen stand meine Philosophie. Viel Einsatz und doch der Schwerpunkt Gesundheit, sowie das Wissen das es noch mehr als das Vereinsleben gibt und dementsprechend die Bereitschaft dieses auch zu genießen.

Es war schön dieses Gremium in einer so entscheidenden Phase leiten zu können, In meinen Gedanken werde ich diese Zeit ausschließlich positiv mit angenehmen Menschen behalten. Eine Zeit die ich nicht missen möchte.

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